Das Wichtigste in Kürze
- Zwei Namen, ein Fahrzeug: Re 4/4 II ist die klassische Schweizer Schreibweise, Re 420 die moderne Reihenbezeichnung.
- Die Bezeichnung liest sich direkt: R für erhöhte Kurvengeschwindigkeit, e für elektrisch, 4/4 für vier angetriebene von vier Achsen, II für die zweite Bauserie.
- Universallok statt Spezialist: Die Baureihe zieht Reisezüge und Güterzüge gleichermaßen.
- Schnellster Erkennungsweg: vier Achsen zählen, kantigen Kasten prüfen, Nummer ablesen.
- Einsatzgebiete und Halter ändern sich – Umläufe verschieben sich mit jedem Fahrplanwechsel.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| Fahrzeugart | Universelle Elektrolokomotive für Reise- und Güterzüge |
|---|---|
| Bahnverwaltung | Schweizerische Bundesbahnen (SBB) |
| Bauzeitbeginn | ab 1964 |
| Achsfolge | Bo'Bo' – vier Achsen, alle angetrieben (Schweizer Schreibweise 4/4) |
| Höchstgeschwindigkeit | 140 km/h |
| Stromsystem | 15 kV / 16,7 Hz Wechselstrom |
| Nummernbereich klassisch | ab 11101 aufwärts |
| Moderne Reihe | Re 420 – die erste Ziffer steht für vier Triebachsen |
Erkennungsmerkmale
Hast du wirklich diese Baureihe vor dir?
- Vier Achsen in zwei Drehgestellen, alle angetrieben – keine sechsachsige Bauform
- Kompakter, kantiger Kasten mit umlaufendem Fensterband und schmalen Führerstandsfenstern
- Einholm-Stromabnehmer auf dem Dach, flache Dachaufbauten
- Fahrzeugnummer beginnt klassisch mit 11 oder modern mit 420
- Sehr breites Einsatzspektrum: vor Reisezügen ebenso wie vor Güterzügen
- Häufig in Werbe- oder Sonderlackierung statt in Standardrot
Aktualisiert: August 2026 – Wenn eine Schweizer Ellok kantig aussieht, vier Achsen hat und man sie einfach überall antrifft, dann steht mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Re 4/4 II vor dir – offiziell heute Re 420. Sie ist die Universallokomotive der SBB und zugleich das beste Beispiel dafür, wie in der Schweiz zwei Bezeichnungssysteme nebeneinander leben. Diese Seite zeigt dir beides: wie du die Lok erkennst und wie du ihre Namen liest.
Re 420 gesichtet? Nummer festhalten.
Gerade bei einer so verbreiteten Baureihe macht erst die Fahrzeugnummer aus der Sichtung eine Information.
Was ist die SBB Re 420?
Die Re 420, klassisch Re 4/4 II, ist eine vierachsige Elektrolokomotive der Schweizerischen Bundesbahnen, die ab 1964 beschafft wurde. Alle vier Achsen sind angetrieben, die Achsfolge lautet Bo’Bo’, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h, und gefahren wird unter dem Schweizer Standardsystem mit 15 kV bei 16,7 Hz, das SBB Infrastruktur im ganzen Netz vorhält.
Ihre eigentliche Besonderheit ist nicht ein einzelner technischer Wert, sondern ihre Vielseitigkeit. Die Baureihe ist weder eine reine Schnellzuglok noch eine reine Güterzugmaschine, sondern beides. Genau deshalb prägte sie über Jahrzehnte das Bild an praktisch jedem größeren Schweizer Bahnhof – und genau deshalb ist der Zug dahinter bei ihr ein schlechteres Bestimmungsmerkmal als bei spezialisierten Lokomotiven.
Die drei Merkmale, die zur Bestimmung reichen
Du brauchst keine Detailkenntnis, um eine Re 420 einzuordnen. Drei Beobachtungen genügen, und sie funktionieren auch aus einiger Entfernung.
Achsen zählen
Vier Achsen in zwei Drehgestellen. Sechsachsige Maschinen wie die Re 620 fallen damit sofort raus, ebenso alles mit Laufachsen.
Kastenform prüfen
Kantig, kompakt, mit schmalen Führerstandsfenstern und flachem Dach. Das ist die Formensprache der 1960er-Jahre und unterscheidet sie klar von der gerundeten Re 460.
Nummer ablesen
Klassisch beginnt sie mit 11, modern mit 420. Findest du eine der beiden Formen, ist die Zuordnung eindeutig – unabhängig davon, welche Lackierung die Lok trägt.
Bleibt ein Restzweifel, hilft der Vergleich mit den Schwestern: Die Re 4/4 I ist deutlich kompakter und heute kein Regelfahrzeug mehr, die Re 430 ist die für den schweren Zugbetrieb ausgelegte dritte Serie. Wie du Fahrzeugnummern im Betrieb überhaupt findest und richtig liest, erklärt der Guide zur UIC-Nummer und ihrer Systematik.
Bruchzahl oder Reihennummer? Beides ist richtig
In der Schweiz treffen zwei Bezeichnungswelten aufeinander. Die klassische Schreibweise beschreibt das Fahrzeug, die moderne Reihe ist für Datenbanken und internationale Systeme gemacht. Wer in der Szene mitreden will, sollte beide lesen können.
| Klassisch | Modern | Achsen | Charakter |
|---|---|---|---|
| Re 4/4 I | Re 410 | vier, alle angetrieben | leichte Schnellzuglok, historisch |
| Re 4/4 II | Re 420 | vier, alle angetrieben | Universallok für Reise- und Güterzüge |
| Re 4/4 III | Re 430 | vier, alle angetrieben | auf Zugkraft ausgelegte Schwesterserie |
| Re 460 | Re 460 | vier, alle angetrieben | moderne Fernverkehrslok, Lok 2000 |
| Re 6/6 | Re 620 | sechs, alle angetrieben | schwere Güterzuglok |
So liest du die Bezeichnung Stück für Stück
R steht für erhöhte Kurvengeschwindigkeit, das kleine e für elektrischen Antrieb, die Bruchzahl 4/4 für vier angetriebene von vier Achsen und die römische II für die zweite Bauserie. Vier Zeichen, vier Aussagen – ganz ohne Nachschlagewerk.
Sieh, was gerade gemeldet wurde
Community-Sichtungen zeigen dir, welche Fahrzeuge auf deiner Strecke aktuell unterwegs sind – bevor du losfährst.
Wo du die Re 420 antriffst
Weil die Baureihe universell einsetzbar ist, gibt es keine einzelne Strecke, auf der man sie garantiert findet. Dafür gibt es Ortstypen, an denen die Trefferquote höher liegt als anderswo. Ein großer Umsteige- und Grenzbahnhof wie Basel SBB gehört dazu. Ebenso der Güterknoten Bellinzona, wo Rangier- und Streckenleistungen dicht nebeneinander laufen. Prägend ist dort der alpenquerende Kombiverkehr von Operateuren wie Hupac.
| Ort | Trefferchance | Warum |
|---|---|---|
| Große Knotenbahnhöfe | hoch | Viele Zuggattungen, Lokwechsel und längere Standzeiten |
| Güterverkehrsachsen | mittel bis hoch | Die Baureihe läuft auch vor Güterzügen |
| Regionalverkehr mit Wagenzügen | mittel | Wo lokbespannt gefahren wird, ist sie eine naheliegende Wahl |
| Reine Triebzugstrecken | niedrig | Dort fährt kein Fahrzeug mit separater Lok |
| Bahnhofsvorfelder und Abstellbereiche | mittel | Loks warten zwischen zwei Leistungen – oft von außen einsehbar |
Einsatzgebiete sind veränderlich
Welche Umläufe aktuell mit der Re 420 gefahren werden, verschiebt sich mit Fahrplanwechseln, Fahrzeugbeschaffungen und Vergaben. Ältere Listen aus dem Netz beschreiben deshalb oft einen Zustand von gestern. Prüf den aktuellen Stand über Echtzeitdaten und eigene Beobachtung.
Wie du Schweizer Züge live verfolgst und daraus eine realistische Tourenplanung machst, beschreibt der Guide zum Live-Verfolgen von Zügen in der Schweiz.
Fototipps für die Re 420
Die Lok ist ein dankbares Motiv: klare Kanten, kompakte Proportionen, gut lesbare Anschriften. Wer sie richtig ins Bild setzt, braucht keine Spezialausrüstung. An einer klassischen Streckenfotostelle wie der Gotthard-Nordrampe bei Wassen kommt die kantige Form besonders gut zur Geltung.
Dreiviertelansicht wählen
Ein Winkel von etwa 30 bis 45 Grad zeigt Front und Seitenwand zugleich. Der kantige Kasten wirkt dadurch plastisch statt flach.
Seitenwand vollständig mitnehmen
Bei Werbelackierungen steckt die eigentliche Information auf der Seite. Plan den Ausschnitt so, dass sie komplett drauf ist.
Flaches Licht bevorzugen
Morgens und am späten Nachmittag zeichnen sich die Kanten am besten. Mittagslicht lässt die glatte Fläche stumpf aussehen.
Abstand halten
Bahnsteigkante beachten, Gleisbereich meiden. Für nähere Motive nutzt du Brennweite, nicht Schritte.
Die grundlegende Technik – Verschlusszeit, Mitzieher, Schärfeebene – behandelt der Guide zu guten Fotos von Zügen. Wer gezielt nach besonderen Lackierungen sucht, findet die Vorgehensweise im Beitrag zu Werbeloks und Sonderlackierungen.
Häufige Verwechslungen
Es spricht für eine Re 420, wenn …
- die Lok vier Achsen in zwei Drehgestellen hat
- der Kasten kantig und kompakt wirkt
- die Nummer mit 11 oder mit 420 beginnt
- sie vor sehr unterschiedlichen Zugarten auftaucht
Sieh genauer hin, wenn …
- eine Werbelackierung die gewohnten Proportionen verändert
- du nur die moderne Reihennummer siehst und die Serie zuordnen willst
- eine baugleich wirkende Schwesterserie danebensteht
Es ist keine Re 420, wenn …
- du sechs Achsen zählst – dann bist du bei einer Re 620
- die Front gerundet und aerodynamisch geformt ist – das spricht für die Re 460
- die Bezeichnung mit Ee, Am oder HGe beginnt
Die moderne Gegenspielerin im Fernverkehr ist die Re 460 (Lok 2000) – gleich viele Achsen, aber eine völlig andere Formensprache. Wer beide sicher trennen kann, hat den Sprung zwischen zwei Fahrzeuggenerationen verstanden.
Fazit
Die Re 420 ist die Lokomotive, mit der man das Schweizer System am besten lernt. Sie ist häufig genug, dass man sie regelmäßig antrifft, und trägt gleichzeitig beide Bezeichnungswelten im Namen. Vier Achsen, kantiger Kasten, Nummer mit 11 oder 420 – mehr braucht es für die Bestimmung nicht. Spannend bleibt sie durch die Lackierungen und dadurch, dass sich ihre Einsatzfelder mit jedem Fahrplanjahr verschieben.
Kurzfazit
Re 4/4 II und Re 420 sind dieselbe Lok: vierachsig, kantig, universell einsetzbar. Erkennen über Achszahl, Kastenform und Nummer – dokumentieren über Nummer, Lackierung und Datum, weil sich beides ändert.
Zusammenfassung
- Die Re 4/4 II ist über Jahrzehnte das Rückgrat des Schweizer Lokverkehrs gewesen und prägt das Bild vieler Bahnhöfe bis heute.
- Ihre doppelte Bezeichnung macht sie zum besten Beispiel für den Übergang von der Bruchzahl zur dreistelligen Reihe.
- Für die Bestimmung reichen Achszahl, Kastenform und Nummer – Detailkenntnis ist nicht nötig.
- Weil Lackierungen und Einsatzfelder wechseln, lohnt sich die Dokumentation jeder Sichtung mit Nummer und Datum.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Re 4/4 II und Re 420?
Es ist dieselbe Lokomotive. Re 4/4 II ist die klassische Schweizer Bezeichnung aus Buchstaben und Bruchzahl, Re 420 die moderne, computerlesbare Reihenbezeichnung. Beide Schreibweisen sind im Alltag in Gebrauch: Ältere Quellen und Gespräche unter Bahnfans nutzen meist die Bruchzahl, offizielle Fahrzeugdaten die dreistellige Reihe.
Wie erkenne ich eine Re 4/4 II im Bahnhof?
An drei Dingen: Sie hat vier Achsen in zwei Drehgestellen, einen kompakten kantigen Kasten und eine Nummer, die klassisch mit 11 oder modern mit 420 beginnt. Weil die Baureihe sowohl vor Reise- als auch vor Güterzügen läuft, hilft der Zug dahinter bei der Bestimmung weniger als bei spezialisierten Lokomotiven.
Was bedeutet die römische II?
Sie markiert die zweite Bauserie der Re-4/4-Familie. Davor gab es die leichtere Re 4/4 I, danach folgte die für Bergstrecken ausgelegte Re 4/4 III. Alle drei sind vierachsige Elektrolokomotiven, unterscheiden sich aber in Auslegung, Größe und Einsatzschwerpunkt deutlich voneinander.
Wie schnell fährt die Re 420?
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h. Ausgefahren wird das nur dort, wo Strecke und Zug es zulassen – im Alltag bestimmt der Fahrplan das Tempo. Für den schnelleren Fernverkehr wurden später Lokomotiven wie die Re 460 beschafft.
Zieht die Re 420 Reise- oder Güterzüge?
Beides. Genau das macht sie zur Universallok: Sie ist weder auf hohes Tempo noch auf reine Bergleistungen spezialisiert, sondern in einem breiten Feld einsetzbar. Wer sie sucht, kann deshalb an fast jedem größeren Bahnhof des Landes fündig werden – welche Umläufe aktuell mit ihr gefahren werden, ändert sich allerdings laufend.
Was bedeutet die 4 in Re 420?
Bei den Schweizer Elektrolokomotiven lässt sich die erste Ziffer der dreistelligen Reihe als Zahl der Triebachsen lesen: Re 410, Re 420, Re 460 und Re 465 sind vierachsig, Re 620 ist sechsachsig. Die beiden folgenden Ziffern unterscheiden die Bauarten innerhalb dieser Gruppe.
Warum sieht man so viele Re 420 in Sonderlackierung?
Weil die Baureihe zahlreich, gut sichtbar und über viele Jahre im Einsatz war – ideale Voraussetzungen für Werbe- und Jubiläumslackierungen. Für Spotter heißt das: Die Nummer allein beschreibt eine Sichtung nur halb. Lackierung und Datum gehören dazu, weil sich beides ändert.
Woran unterscheide ich Re 420 und Re 460?
An der Form. Die Re 420 hat einen kantigen, kompakten Kasten aus den 1960er-Jahren, die Re 460 eine gerundete, aerodynamisch geformte Front aus den 1990er-Jahren. Beide sind vierachsig, wirken aber völlig unterschiedlich. Im Zweifel entscheidet auch hier die Fahrzeugnummer.
Sichtung von SBB Re 420 (Re 4/4 II) festhalten
Datum, Ort und Fahrzeugnummer in Sekunden erfasst – und sichtbar für die Community.
Verwandte Baureihen
Re 4/4I
Die Re 4/4 I war die erste Serie der Schweizer Re-4/4-Familie: eine leichte vierachsige Schnellzuglok. Heute begegnet man ihr vor allem bei Privatbahnen und Vereinen.
E-LokSBB Re 430
Die Re 430 ist die dritte Serie der Schweizer Re-4/4-Familie und auf Zugkraft ausgelegt. Diese Seite zeigt, wie du sie von der ähnlichen Re 420 unterscheidest.
E-LokSBB Re 460 (Lok 2000)
Die Re 460 ist die moderne Fernverkehrslok der SBB: 119 Maschinen, 200 km/h, unverwechselbar gerundete Front. So erkennst du sie und ihre Schwesterbauarten.
E-LokSBB Re 465 (BLS)
Die Re 465 ist die BLS-Variante der Lok-2000-Familie und der Re 460 zum Verwechseln ähnlich. Diese Seite zeigt, wie du beide sicher auseinanderhältst.
E-LokSBB Re 474 (Vectron CH)
Die Re 474 ist eine vierachsige Mehrsystem-Güterzuglok für den Korridor Schweiz–Italien. Diese Seite erklärt Stromsysteme, Bezeichnung und Erkennungsmerkmale.
E-LokHGe 4/4
Die HGe 4/4 ist eine elektrische Zahnradlokomotive für Schweizer Meterspurbahnen. Diese Seite entschlüsselt die Bezeichnung und zeigt, worauf du im Feld achtest.
Wer dahintersteckt
Konzerne, Marken, Hersteller und Betriebe – wer wem gehört und woran du sie im Feld erkennst.
Hupac
Hupac organisiert Kombinierten Verkehr durch die Alpen: eigene Wagen, eigene Terminals, eigener Fahrplan. Die Lokomotive davor gehört fast immer einem anderen Unternehmen. Genau deshalb ist ein Hupac-Zug am Wagen zu erkennen und nie an der Zugspitze.
KonzernSBB Cargo International
SBB Cargo International wurde für einen einzigen Zweck gegründet: durchgehende Güterzüge zwischen Nordeuropa und Italien. Das Unternehmen gehört mehrheitlich zur SBB, aber nicht allein – und trotz des Namens fährt es keine Verkehre innerhalb der Schweiz.
InfrastrukturSBB Infrastruktur
SBB Infrastruktur ist keine eigene Firma, sondern eine Division der SBB mit getrennter Rechnung. Sie unterhält den größten Teil des Schweizer Normalspurnetzes – aber eben nicht alles: BLS, RhB, MGB und SOB haben eigene Gleise, eigene Regeln und eigene Fahrzeuge.
StaatsbahnSchweizerische Bundesbahnen (SBB)
Die SBB bezeichnen ihre Fahrzeuge nicht mit einer Baureihenzahl, sondern mit einer Buchstabenkombination, die Tempo, Wagenklasse und Antriebsart codiert. Wer Re, RABe und Ee lesen kann, bestimmt ein Schweizer Fahrzeug schneller als jeder Blick in die Datenbank.
Wo du die SBB Re 420 (Re 4/4 II) siehst
Konkrete Standpunkte mit Lichtzeiten, Koordinaten und einer ehrlichen Einschätzung, ob sich die Anreise lohnt.
Basel SBB
Kein anderer Bahnhof in Europa bündelt drei nationale Bahnsysteme so eng wie Basel. Schweizer Fernverkehr, ein eigener französischer Bahnhofsteil und wenige Tramminuten entfernt ein von der DB betriebener Bahnhof auf Schweizer Boden – dazu die wichtigste Nord-Süd-Güterdrehscheibe der Alpenachse.
GüterknotenBellinzona
Bellinzona ist der Punkt, an dem sich der gesamte Gotthardverkehr auf der Südseite wieder auffächert: Richtung Locarno, Richtung Ceneri und Lugano, weiter nach Italien. Dazu kommen Werkstättentradition, mediterranes Licht und drei Burgen über den Gleisen.
GüterknotenErstfeld
Über hundert Jahre lang war Erstfeld der Ort, an dem schwere Züge Schublokomotiven bekamen, bevor es an die Gotthard-Nordrampe ging. Seit der Basistunnel unter dem Berg hindurchführt, hat sich der Ort verändert – interessant ist er geblieben, aber aus anderen Gründen.
GebirgsstreckeGotthard-Nordrampe bei Wassen
Zwischen Gurtnellen und Göschenen schraubt sich die Gotthard-Bergstrecke mit Kehrtunneln den Hang hinauf und passiert Wassen dabei auf drei Höhen. Seit der Basistunnel offen ist, fahren hier deutlich weniger Züge – die Motive sind dafür unverändert die besten der Schweiz.
Passende Guides aus dem Blog




