Auf dem Zug steht ein Name, im Anschriftenfeld ein zweiter, und gefahren wird er von einem dritten Unternehmen. Diese Datenbank ordnet die Ebenen: Konzerne, Staatsbahnen, Marken, Hersteller, Museumsbahnen und Institutionen – und wer davon zu wem gehört.
291
erfasste Organisationen
6
Unternehmenstypen
26
Länder
Die sechs Typen unterscheiden sich darin, was die Organisation tatsächlich tut – und damit auch darin, wo und wie sie dir im Betrieb begegnet.
Konzerne & Holdings
Unternehmensgruppen mit mehreren Bahntöchtern. Sie treten selbst selten im Zugverkehr auf – ihre Tochtergesellschaften und Marken dagegen überall.
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Staatsbahnen
Nationale Bahngesellschaften, die das Rückgrat des Verkehrs in ihrem Land bilden – meist mit eigener Fahrzeugwelt, eigenem Farbschema und eigener Nummernsystematik.
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Marken & Verkehrsangebote
Namen, die auf dem Zug stehen, aber keine eigene Gesellschaft sind: Produktmarken, Netzmarken und Verkehrsangebote hinter denen ein anderes Unternehmen steckt.
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Hersteller & Bahntechnik
Fahrzeugbauer, Bahntechnik und Fahrzeugvermieter. Sie fahren keine Züge, prägen aber, was auf den Gleisen unterwegs ist.
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Museums- & Traditionsbahnen
Betriebe und Vereine, die historische Fahrzeuge fahrfähig halten – vom Schmalspurnetz mit Ganzjahresfahrplan bis zur Feldbahn mit Saisonbetrieb.
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Infrastruktur & Institutionen
Netzbetreiber, Aufsichtsbehörden und Branchenverbände. Sie besitzen die Gleise oder setzen die Regeln, nach denen darauf gefahren wird.
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Unternehmen, Fahrzeug, Ort und Datum in einer Sichtung – kostenlos mit Traintrack, ohne Zettelwirtschaft.
Hinter vielen Regionalverkehren steht dieselbe Handvoll Unternehmensgruppen – nur unter wechselnden Marken.
Deutsche Bahn AG
Die Deutsche Bahn AG fährt selbst keinen einzigen Zug. Sie ist eine Holding, unter der Dutzende eigenständige Gesellschaften ihre eigenen Genehmigungen, Fahrzeuge und Verkehrsverträge halten. Wer das rote DB-Logo sieht, hat den Betreiber deshalb noch nicht bestimmt.
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KonzernFerrovie dello Stato Italiane (FS)
Ferrovie dello Stato Italiane ist die Staatsholding hinter Trenitalia, RFI und Mercitalia. Sie führt selbst keine Züge, hält aber Netz, Personenverkehr, Güterverkehr und sogar das nationale Straßennetz unter einem Dach – und ist über Töchter in mehreren europäischen Ländern unterwegs.
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KonzernNetinera
Netinera ist einer der größten Regionalverkehrskonzerne Deutschlands – und trotzdem wirst du den Namen an keinem Zug finden. Gefahren wird unter Marken wie alex, vogtlandbahn, erixx, vlexx und ODEG, hinter denen jeweils eigene Gesellschaften stehen.
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KonzernSWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG
Die SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG gehört mehrheitlich dem Land Baden-Württemberg, fährt aber unter einem Namen, den viele für eine Privatbahn halten. Gefahren wird nicht von der AG, sondern von operativen Gesellschaften – und die tragen unterschiedliche Namen auf dem Papier und auf dem Fahrzeug.
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KonzernTransdev Deutschland
Transdev Deutschland ist die deutsche Landesorganisation eines französischen Mobilitätskonzerns – und tritt am Bahnsteig fast nie unter diesem Namen auf. Der Konzern arbeitet mit einem Fächer regionaler Betriebsgesellschaften, die jeweils eigene Zulassungen und eigene Markennamen tragen.
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KonzernWestfälische Verkehrsgesellschaft (WVG)
Die Westfälische Verkehrsgesellschaft ist eine kommunale Holding, die mehrere Verkehrsunternehmen im Münsterland und im Raum Ruhr-Lippe bündelt. Nur eine davon fährt heute noch Eisenbahn – die anderen tragen den Bahnbezug nur noch im Namen.
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Fast jede Verwechslung in Sichtungslisten entsteht daraus, dass diese drei Ebenen durcheinandergeraten. Sie sind wirklich drei verschiedene Dinge.
Der Name, den Fahrgäste kennen. Er gehört zum Verkehrsangebot und bleibt oft bestehen, wenn der Betreiber wechselt.
Wer das Fahrzeug in der Datenbank führt und instand hält. Bei Mietloks ist das eine Leasinggesellschaft, kein Betreiber.
Die Gesellschaft mit Genehmigung, Personal und Sicherheitsbescheinigung. Steht selten außen am Fahrzeug – und ist die eigentlich gesuchte Information.
Die Unternehmensgruppe, der das EVU gehört. Erklärt, warum Fahrzeuge und Personal zwischen scheinbar fremden Bahnen wandern.
Notiere immer beides getrennt: den Namen, den du gelesen hast, und dieFahrzeugnummer aus dem Anschriftenfeld. Nur die Nummer ist eindeutig. Wie sie aufgebaut ist, erklärt der Guide zur UIC-Nummer; den Weg vom Fahrzeug zur Firma beschreibtWer fährt eigentlich?.
Ein Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) ist die konkrete Gesellschaft, die Züge führt – mit Genehmigung, Sicherheitsbescheinigung, Personal und Fahrzeugen. „Eisenbahnunternehmen" ist der weitere Begriff: Er umfasst auch Konzernmütter, Marken, Hersteller, Museumsbahnen und Netzbetreiber. Diese Datenbank beschreibt diese weitere Ebene, die EVU-Datenbank die operative.
Weil Lackierung und Anschriftenfeld unterschiedliche Dinge benennen. Auf der Seitenwand steht meist die Verkehrsmarke des Bestellers oder des Angebots. Im Anschriftenfeld steht der Halter des Fahrzeugs. Und geführt wird der Zug von einem EVU, das wiederum eine dritte Firma sein kann. Alle drei können verschieden sein – das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme.
Ein Produktname für ein bestimmtes Verkehrsangebot, meist an ein Vergabenetz gebunden. Marken überleben Betreiberwechsel: Wenn ein Verkehrsvertrag neu vergeben wird, bleibt der Markenname häufig bestehen, während dahinter eine andere Gesellschaft fährt. Genau deshalb ist eine Sichtung, die nur den Markennamen nennt, später schwer zuzuordnen.
Weil Konzerne in aller Regel nicht selbst fahren. Sie halten Beteiligungen an operativen Gesellschaften, die die Verkehrsverträge haben und die Zulassung besitzen. Auf dem Fahrzeug steht deshalb fast nie der Konzernname, sondern die Tochtergesellschaft oder die Marke.
Ja, weil sie bestimmen, was auf den Gleisen fährt. Ein Fahrzeugtyp lässt sich fast immer über die Herstellerfamilie einordnen – an Kopfform, Drehgestell und Türanordnung. Wer die Baureihen eines Herstellers kennt, bestimmt Fahrzeuge deutlich schneller. Passend dazu ist die Baureihen-Datenbank.
Notiere die vollständige Fahrzeugnummer samt Halterkürzel, dazu Ort, Datum und Uhrzeit – und getrennt davon, welcher Name auf dem Fahrzeug stand. In der Traintrack App erfasst du das in wenigen Sekunden und kannst die Zuordnung später nachziehen, wenn sich herausstellt, dass Marke und Betreiber auseinanderfallen.
Die anderen Datenbanken
Hinweis: Beteiligungen, Firmierungen, Verkehrsverträge und Markennamen ändern sich laufend. Gesicherte Angaben stehen im Steckbrief der jeweiligen Seite; alles, was sich mit einer Vergabe oder Umstrukturierung ändern kann, ist als solches gekennzeichnet.