SPITZKE SE

SPITZKE baut Gleise, Oberleitungen und Bahnhöfe – meist dann, wenn kein Zug fährt. Für Spotter ist das eine eigene Welt: gelbe Maschinen statt Loks, Sperrpausen statt Fahrplan, und ein Fahrzeugpark, der in keiner Baureihenliste der Reisezüge auftaucht.

Auch bekannt als: Spitzke · SPITZKE Gruppe · SLG Spitzke Logistik

DeutschlandDeutschlandHersteller & Bahntechnikseit 19366 Min. Lesezeit

1936

Gründungsjahr des Unternehmens

5

regionale Kompetenzzentren

SE

Rechtsform: europäische Aktiengesellschaft

1

eigenes EVU in der Gruppe

Das Wichtigste in Kürze

  • SPITZKE baut Infrastruktur, nicht Fahrzeuge im klassischen Sinn – die Gruppe ist Bauunternehmen, Produzent und Bahnbetreiber in einem.
  • Für eigene Züge auf öffentlichen Gleisen braucht es ein EVU; diese Rolle übernimmt die Spitzke Logistik GmbH.
  • Bauzüge erkennst du am Zugbild: Arbeitsmaschinen und Materialwagen statt Handelsgütern, Diesellok statt Ellok.
  • Die eigentliche Arbeitszeit ist die Sperrpause – Nächte, Wochenenden und mehrtägige Vollsperrungen.
  • Der Schriftzug bestimmt nicht den Halter. Viele Großgeräte sind angemietet; entscheidend bleibt das Anschriftenfeld.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Steckbrief
  2. 2.Geschäftsfelder
  3. 3.Struktur & Marken
  4. 4.Geschichte im Zeitraffer
  5. 5.Woran du das Unternehmen erkennst
  6. 6.Stärken und Schwächen
  7. 7.Ein Bauunternehmen, das selbst Züge fährt
  8. 8.Was im Bauzug tatsächlich steht
  9. 9.Werks-, Überführungs- und Erprobungsfahrten im Bahnbau
  10. 10.Aus Spotter-Sicht: lohnt sich die Nacht?
  11. 11.Fazit
  12. 12.Häufige Fragen

Steckbrief

RechtsformSocietas Europaea (SE) – eine europäische Aktiengesellschaft
Rolle im SystemBau- und Systemanbieter für Bahninfrastruktur, kein Verkehrsunternehmen im Personenverkehr
SitzGVZ Berlin Süd in Großbeeren, Brandenburg
Ursprung1936 in Breslau gegründet, später in Brandenburg neu aufgestellt
Organisationregionale Kompetenzzentren für Nord, West, Süd, Ost und Mitte
BahnbetriebSpitzke Logistik GmbH als eigenes Eisenbahnverkehrsunternehmen
Eigene ProduktionBetonschwellen und Schleuderbetonmasten aus eigener Fertigung
Typische ArbeitszeitNächte, Wochenenden und mehrtägige Streckensperrungen
Offizielle Websitewww.spitzke.com

Geschäftsfelder

Gleisbau – Neubau, Umbau und Instandsetzung von Gleisen und Weichen aller Streckenkategorien
Technische Ausrüstung – Oberleitungsanlagen, Bahnstromtechnik und elektrotechnische Gewerke
Ingenieurbau – Brücken, Stützbauwerke und Verkehrsstationen
Bahnlogistik – eigene Bauzüge und Materialtransporte über die Konzerntochter Spitzke Logistik
Produktion – Spannbetonschwellen, Weichenschwellen und Schleuderbetonmasten
Instandhaltung des Maschinenparks – eigene Werkstätten für Gleisbaugroßgeräte

Struktur & Marken

Spitzke Logistik GmbH – das Eisenbahnverkehrsunternehmen der Gruppe, führt Bauzüge auf öffentlichen Gleisen
Produktionsbetriebe – Fertigung von Betonschwellen und Schleuderbetonmasten
Regionale Kompetenzzentren – dezentrale Einheiten für Nord, West, Süd, Ost und Mitte

Geschichte im Zeitraffer

1936Das Unternehmen wird in Breslau gegründet. Die spätere Ausrichtung auf den Bahnbau ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht angelegt.
1990erNach der deutschen Einheit entsteht im Osten ein enormer Nachholbedarf an Streckenerneuerung. Bahnbaubetriebe wachsen in dieser Phase deutlich.
2000erDie Gruppe baut eigene Bahnlogistik auf – ein eigenes Eisenbahnverkehrsunternehmen wird zur Voraussetzung, Bauzüge selbst zu fahren.
2010erUmwandlung in eine Societas Europaea und Ausbau des Standorts im Güterverkehrszentrum Berlin Süd.
2020erElektrifizierung, Digitalisierung der Leit- und Sicherungstechnik und Generalsanierungen von Hauptkorridoren prägen die Auftragslage der gesamten Branche.

Woran du SPITZKE SE erkennst

Gehört der Zug wirklich zu SPITZKE SE?

Hak ab, was auf das Fahrzeug zutrifft, das du gerade vor dir hast.

  • Zugbild statt Zuggattung – Arbeitsmaschinen und Materialwagen, keine Güterwagen des Handelsverkehrs
  • Warnfarben und Reflexstreifen an fast allen Fahrzeugen – Sichtbarkeit geht hier vor Corporate Design
  • Firmenschriftzug SPITZKE in Großbuchstaben; verlass dich darauf, nicht auf den Farbton, der über die Jahre wechselt
  • Diesellokomotiven vorne dran – Bauzüge müssen auch ohne Fahrdraht arbeiten können
  • Gleisbaugroßgeräte wie Stopfmaschinen, Bettungsreinigungsmaschinen und Zweiwegebagger im Zugverband
  • Einsatzzeiten in Nächten, an Wochenenden und in mehrtägigen Sperrpausen
  • Anschriftenfeld mit Ländercode und Halterkürzel – die einzige belastbare Zuordnung

Stärken und Schwächen

Dafür steht das Unternehmen

  • Bauzüge zeigen Fahrzeuge, die im Regelverkehr nie zu sehen sind
  • Großgeräte stehen bei Sperrpausen oft stundenlang an derselben Stelle
  • Streckensperrungen werden vorab veröffentlicht und lassen sich planen
  • Der Fahrzeugpark ist technisch vielfältig – vom Zweiwegebagger bis zum Gleisbaukran
  • Bauzüge fahren häufig auf Strecken, auf denen sonst wenig Verkehr ist

Wo es hakt

  • Die Arbeit findet überwiegend nachts statt – schwierige Lichtverhältnisse, hohe Anforderungen an Sicherheit
  • Baustellen sind Arbeitsstätten mit Hausrecht; die interessantesten Stellen sind gesperrt
  • Fahrzeugbestand, Anmietungen und Einsatzorte wechseln laufend und sind öffentlich kaum nachvollziehbar
  • Viele Maschinen sind angemietet – der Firmenschriftzug sagt nichts über den Eigentümer
  • Zu Auftragsvolumen und Flottengröße gibt es keine verlässliche, laufend gepflegte öffentliche Quelle

Aktualisiert: August 2026 – Der interessanteste Zugverkehr eines Streckenabschnitts findet oft dann statt, wenn im Fahrplan nichts steht. SPITZKE SE gehört zu den Unternehmen, die genau in diese Lücke fahren: Bauzüge, Gleisbaugroßgeräte und Materialtransporte, die eine Strecke in wenigen Nachtstunden erneuern. Wer das dokumentieren will, braucht andere Werkzeuge als den Kursbuchauszug.

Bauzüge festhalten, bevor die Sperrpause endet

Maschine, Nummer und Uhrzeit in Sekunden erfasst – morgen früh steht dort wieder ein Regionalzug.

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Ein Bauunternehmen, das selbst Züge fährt

Die Gruppe wurde 1936 in Breslau gegründet und ist heute im Güterverkehrszentrum Berlin Süd in Großbeeren angesiedelt. Aufgestellt ist sie als Systemanbieter: Gleisbau, Oberleitung, Ingenieurbau und Logistik kommen aus demselben Haus, dazu eine eigene Produktion von Betonschwellen und Schleuderbetonmasten. Organisiert wird das über regionale Kompetenzzentren, die von Norddeutschland bis Bayern reichen.

Der für Spotter entscheidende Teil ist unscheinbar: Für Züge auf öffentlichen Gleisen braucht es eine eigene Eisenbahngesellschaft. Diese Rolle übernimmt die Spitzke Logistik GmbH. Genau deshalb gibt es im Bahnbau so viele Firmen mit dem Zusatz „Logistik“ oder „Rail“ im Namen – sie sind die Verkehrsseite einer Baugruppe, nicht deren Baubereich. Dasselbe Muster findest du bei H.F. Wiebe, LEONHARD WEISS und STRABAG Rail Operations.

1936Gründungsjahr des Unternehmens
5regionale Kompetenzzentren
2getrennte Welten: Bauleistung und Bahnbetrieb
1eigenes EVU in der Gruppe

Was im Bauzug tatsächlich steht

Ein Gleisumbau ist eine Kette von Spezialmaschinen, die in fester Reihenfolge arbeiten. Wer diese Reihenfolge kennt, kann an der Zusammenstellung ablesen, in welcher Bauphase eine Baustelle gerade steckt.

Maschine Aufgabe im Bauablauf Erkennungsmerkmal Wann im Einsatz
Bettungsreinigungsmaschine Schotter aussieben und wieder einbauen sehr langer Verband mit Siebanlage frühe Phase der Erneuerung
Materialförderwagen Aushub abfahren, neuen Schotter zuführen Reihe gleichartiger Silowagen begleitend zur Reinigung
Stopfmaschine Gleislage herstellen und verdichten Arbeitsaggregate zwischen den Achsen nach dem Schotterbau
Gleisbaukran Schwellen, Weichenteile und Joche heben Drehkran auf Schienenfahrgestell Weichen- und Jocheinbau
Zweiwegebagger Zuarbeit abseits des Gleises Bagger mit ausklappbaren Schienenrädern über die gesamte Bauzeit

Die Namen der Hersteller helfen beim Sortieren: Stopf- und Reinigungsmaschinen kommen häufig aus dem Programm von Plasser & Theurer, etwa als 09-4X Dynamic oder MFS 100, Krane vom Typ Kirow KRC, Instandhaltungsfahrzeuge als Robel GKW 315. Vorn läuft eine Diesellok, oft aus den Familien MaK G 1206 oder Vossloh G 1000 BB.

Schriftzug ist nicht Halter

Gleisbaugroßgeräte werden häufig angemietet. Ein Zug kann deshalb den Namen eines Bauunternehmens tragen und Maschinen mit drei verschiedenen Haltern enthalten. Notiere pro Fahrzeug das Anschriftenfeld, nicht den Firmennamen auf dem auffälligsten Aufbau.

Werks-, Überführungs- und Erprobungsfahrten im Bahnbau

Auch im Bahnbau gibt es die Phase zwischen Fabrik und Einsatz – sie sieht nur anders aus als bei einem Lokomotivwerk.

Abnahme beim Maschinenbauer

Neue Großgeräte werden beim Hersteller erprobt und abgenommen, bevor sie überhaupt eine Fahrzeugnummer für das öffentliche Netz erhalten.

Überführung zum Baustellenlager

Die Maschine fährt als Zug oder im Zugverband zum Lagerplatz. Solche Fahrten sind kurz, unregelmäßig und selten angekündigt.

Einrichten in der Sperrpause

Ein erheblicher Teil des Zeitfensters geht für Anfahrt, Sicherung und Einrichtung drauf – nicht für die eigentliche Arbeit.

Arbeitsfahrt

Hier bewegt sich der Zug im Schritttempo. Für Fotos ist das die ergiebigste Phase, weil die Maschine minutenlang an derselben Stelle steht.

Räumen vor Betriebsbeginn

Vor dem ersten Zug muss die Strecke frei und befahrbar sein. Was jetzt noch dort steht, verzögert den gesamten Frühverkehr.

Nachtbaustellen im Blick behalten

Sichtungen anderer Spotter zeigen dir, wo gerade gearbeitet wird – auch ohne Fahrplaneintrag.

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Wie viel Zeit bleibt für die eigentliche Arbeit?

Sperrpausen sind kürzer, als sie klingen. Trag die Werte ein und sieh, was übrig bleibt.

Genau deshalb wird bei größeren Erneuerungen lieber mehrtägig voll gesperrt als jede Nacht neu eingerichtet.

Aus Spotter-Sicht: lohnt sich die Nacht?

Hingehen lohnt sich, wenn …

  • eine Sperrung offiziell angekündigt ist und der Zeitraum feststeht
  • du einen öffentlich zugänglichen Standort mit freier Sicht hast
  • ein Baustellenlager in Bahnhofsnähe erkennbar bestückt ist

Vorher prüfen, wenn …

  • nur ein Schienenersatzverkehr, aber kein Bauzeitraum bekannt ist
  • der Standort nur über Privatwege erreichbar wäre
  • die Arbeiten in einem Tunnel oder Einschnitt liegen

Lass es, wenn …

  • du dafür ein Baustellengelände oder Gleise betreten müsstest
  • der einzige Blickwinkel von einer Brückenfahrbahn ohne Gehweg aus wäre
  • Beleuchtung und Betrieb eine Gefährdung erkennen lassen

Nachtbaustellen sind kein Fotostudio

In einer Sperrpause sind Fahrdraht, Gleisbelegung und Fahrzeugbewegungen für Außenstehende nicht einschätzbar. Bleib außerhalb des Baubereichs, benutze kein Blitzlicht in Richtung arbeitender Menschen und halte den Sicherheitsabstand am Gleis ein. Praktische Hinweise für die Nacht stehen in Spotting bei Nacht.

Fazit

SPITZKE ist für Spotter kein Fahrzeughersteller im gewohnten Sinn, sondern der Zugang zu einer Betriebsform: dem Bahnbau. Dort gelten andere Regeln als am Bahnsteig – die Uhr läuft rückwärts auf den Betriebsbeginn zu, die Fahrzeuge sind Werkzeuge, und die spannendsten Bewegungen dauern Minuten.

Wer diese Welt dokumentieren will, braucht Geduld, einen legalen Standort und die Disziplin, jedes Fahrzeug einzeln über sein Anschriftenfeld zuzuordnen. Der Firmenname auf dem Bagger ist dabei der schwächste Hinweis von allen.

Kurzfazit

SPITZKE baut Infrastruktur und fährt die Bauzüge über eine eigene Eisenbahngesellschaft. Am Gleis erkennst du das am Zugbild und an der Uhrzeit – zugeordnet wird trotzdem über das Anschriftenfeld jedes einzelnen Fahrzeugs.

Die Nachtschicht dokumentieren, die sonst niemand sieht

Bauzüge tauchen in keinem Fahrplan auf. In deinem Logbuch schon.

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Zusammenfassung

  • Bahnbau ist eine Schattenwirtschaft des Fahrplans: Sie findet genau dann statt, wenn planmäßig nichts fährt.
  • Wer Bauzüge dokumentieren will, arbeitet mit Sperrpausenlisten und Umleitungen statt mit Kursbuchstrecken.
  • Der Fahrzeugpark reicht vom Zweiwegebagger bis zum Gleisbaukran und ist technisch interessanter als mancher Regelzug.
  • Weil Maschinen häufig angemietet werden, ist die saubere Trennung von Betreiber, Halter und Eigentümer hier besonders wichtig.

Häufige Fragen

Warum braucht ein Bauunternehmen eine eigene Eisenbahngesellschaft?

Weil jeder Zug auf öffentlichen Gleisen von einem zugelassenen Eisenbahnverkehrsunternehmen geführt werden muss – mit Sicherheitsbescheinigung, eigenem Personal und eigener Betriebsorganisation. Ein Bauunternehmen, das Schotter, Schwellen und Maschinen selbst zur Baustelle fahren will, gründet dafür eine Tochter. Bei dieser Gruppe ist das die Spitzke Logistik GmbH.

Woran erkenne ich einen Bauzug auf den ersten Blick?

Am Zugbild. Ein Bauzug besteht nicht aus gleichartigen Güterwagen, sondern aus einer Mischung: Schotterwagen, Materialwagen mit Schienen oder Schwellen, dazwischen Arbeitsmaschinen. Vorne läuft fast immer eine Diesellokomotive, weil in Baustellenbereichen der Fahrdraht abgeschaltet sein kann. Warnfarben und Reflexstreifen sind ein zusätzliches Signal.

Welche Maschinen sieht man in einem Gleisbauzug?

Typisch sind Stopfmaschinen wie die Plasser & Theurer 09-4X Dynamic, Bettungsreinigungsmaschinen der Reihe RM 95-800 W, Materialförder- und Siloeinheiten wie die MFS 100 sowie Gleisbaukrane vom Typ Kirow KRC 810 / 1200. Dazu kommen Zweiwegefahrzeuge wie der Liebherr A 900 C ZW.

Ist SPITZKE ein Konkurrent der DB InfraGO?

Nein, eher das Gegenteil: Infrastrukturbetreiber schreiben Bauleistungen aus, Bauunternehmen führen sie durch. Die Gruppe arbeitet also im Auftrag der Netzbetreiber, nicht gegen sie. Zum Vergleich lohnt der Blick auf andere Bahnbaubetriebe wie H.F. Wiebe, LEONHARD WEISS oder STRABAG Rail Operations.

Warum wird nachts gebaut?

Weil Gleise tagsüber gebraucht werden. Bauarbeiten am Gleis erfordern eine Sperrpause, in der kein Zug fährt und der Fahrdraht abgeschaltet ist. Solche Fenster liegen nachts, an Wochenenden oder in mehrtägigen Vollsperrungen. Das ist kein Detail, sondern bestimmt die gesamte Logistik: An- und Abfahrt der Maschinen fressen einen erheblichen Teil der verfügbaren Zeit.

Gehören die Maschinen im Bauzug alle zum Bauunternehmen?

Nicht zwingend. Gleisbaugroßgeräte sind teuer und werden häufig angemietet oder von Spezialdienstleistern gestellt. Deshalb kann ein Zug den Schriftzug eines Bauunternehmens tragen und trotzdem Maschinen mit ganz anderen Haltern enthalten. Für die saubere Zuordnung zählt das Anschriftenfeld jedes einzelnen Fahrzeugs – der Weg dorthin steht im Guide zur UIC-Nummer.

Was macht die SE-Rechtsform aus?

Die Societas Europaea ist eine europäische Aktiengesellschaft. Sie erlaubt es, in mehreren EU-Staaten unter einer einheitlichen Rechtsform aufzutreten. Für dich am Gleis ändert das nichts, für das Verständnis der Struktur schon: Die Rechtsform deutet auf ein Unternehmen hin, das über Deutschland hinaus arbeitet.

Wo sehe ich Bauzüge am ehesten?

Auf Strecken mit angekündigten Sperrungen und an Baustellenlagern in Bahnhofsnähe. Große Knoten wie Berlin Ostkreuz oder Leipzig Hauptbahnhof haben über Jahre laufende Bauprogramme. Wann eine Sperrung stattfindet, kündigen Betreiber und Verkehrsverbünde vorab an – der Beitrag Fahrplanwechsel erklärt, wo solche Änderungen auflaufen.

Darf ich eine Baustelle fotografieren?

Von öffentlich zugänglichem Grund aus grundsätzlich ja – das Baustellengelände selbst darfst du nicht betreten. Baustellen sind Arbeitsstätten mit erheblicher Gefährdung: bewegte Maschinen, abgeschalteter oder eben nicht abgeschalteter Fahrdraht, schlechte Sicht. Die rechtliche Seite behandelt der Beitrag zum Hausrecht auf Bahnhöfen und Betriebsgeländen.

Welche Lokomotiven ziehen solche Bauzüge?

Überwiegend vierachsige Dieselloks mittlerer Leistung, wie sie auch im Rangier- und Bauzugdienst privater Betreiber üblich sind – etwa Maschinen der MaK G 1206 oder aus der Vossloh G 1000 BB-Familie. Entscheidend ist die Unabhängigkeit vom Fahrdraht, nicht die Höchstgeschwindigkeit.

Fahrzeuge von SPITZKE SE dokumentieren

Unternehmen, Fahrzeug, Ort und Datum in Sekunden erfasst – und sichtbar für die Community.

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Die operative Ebene in der EVU-Datenbank

Wer die Züge tatsächlich führt, mit Halterkürzel und Erkennungsmerkmalen am Fahrzeug.

Typische Fahrzeuge

Wo du SPITZKE SE antriffst

Spotting-Orte, an denen dir Fahrzeuge dieser Organisation regelmäßig begegnen – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.

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