Das Wichtigste in Kürze
- Die 01.10 ist der Drilling der 01-Familie: drei Zylinder statt zwei, dadurch ruhigerer Lauf und höhere zugelassene Geschwindigkeit.
- 55 Maschinen entstanden 1939 und 1940 – ausgeliefert wurden sie mit vollflächiger Stromlinienverkleidung, die später entfernt wurde.
- 150 km/h machten sie zu den schnellsten Serien-Dampfloks im deutschen Reisezugdienst.
- Die Nachkommastelle 10 stammt aus der Ordnungsnummer: Die Maschinen begannen bei 01 1001 und bildeten damit eine eigene Unterbaureihe.
- Ab 1968 gab die Bundesbahn neue Nummern: kohlegefeuerte Maschinen wurden zur 011, ölgefeuerte zur 012.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| Fahrzeugart | Schnellzug-Dampflokomotive mit Schlepptender |
|---|---|
| Achsfolge | 2'C1' – Laufdrehgestell vorn, drei Kuppelachsen, eine Laufachse hinten |
| Bauart | Drilling – drei Zylinder, davon einer innenliegend, Heißdampf |
| Baujahre | 1939 und 1940 |
| Stückzahl | 55 Lokomotiven |
| Höchstgeschwindigkeit | 150 km/h |
| Auslieferungszustand | Mit vollflächiger Stromlinienverkleidung, nach dem Krieg entfernt |
| Spätere Bezeichnungen | Ab 1968 bei der Deutschen Bundesbahn Baureihe 011 (Kohle) und 012 (Öl) |
| Heutiger Status | Kein Regeleinsatz – erhaltene Maschinen sind Museums- und Sonderzugfahrzeuge |
Erkennungsmerkmale
Hast du wirklich diese Baureihe vor dir?
- Drei Zylinder: zwei außen sichtbar, ein dritter innen zwischen den Rahmenwangen – erkennbar an der zusätzlichen Steuerung vorn
- Achsfolge 2'C1' mit Schlepptender, wie bei der Baureihe 01
- Deutlich größerer Kessel und massigere Erscheinung als bei den zweizylindrigen Schwestern
- Ordnungsnummer im Bereich 01 10xx und 01 11xx – daher der Name 01.10
- Bei ölgefeuerten Maschinen: keine Kohle auf dem Tender, stattdessen ein geschlossener Ölbehälter
- Manche Maschinen tragen die späteren Nummern 011 oder 012 statt 01 10xx
Aktualisiert: August 2026 – Wenn eine deutsche Dampflok mit 150 km/h angeschrieben ist, wird es interessant. Die Baureihe 01.10 war die schnellste Serien-Schnellzuglok, die im deutschen Reisezugdienst regelmäßig lief: drei Zylinder, wuchtiger Kessel, ab Werk stromlinienverkleidet. Diese Seite erklärt, was die Nachkommastelle in der Bezeichnung bedeutet, woran du die Maschine erkennst und wie du eine Sichtung planst.
Seltene Maschine gesehen? Festhalten.
Bei Museumsloks zählt jedes Datum – Nummer, Ort und Anlass in Sekunden gespeichert.
Was ist die Baureihe 01.10?
Die Baureihe 01.10 ist eine dreizylindrige Schnellzug-Dampflokomotive mit Schlepptender, gebaut 1939 und 1940 in 55 Exemplaren. Sie hat wie ihre Schwester, die Baureihe 01, die Achsfolge 2’C1’, arbeitet aber mit einem dritten, innenliegenden Zylinder und war für 150 km/h zugelassen. Ausgeliefert wurde sie mit vollflächiger Stromlinienverkleidung, die den Luftwiderstand senken sollte und nach dem Krieg wieder verschwand.
Betrieblich war sie die Spitzenmaschine für schwere Schnellzüge auf Hauptstrecken – dort, wo hohe Geschwindigkeit über längere Distanzen gefordert war. Bei der Deutschen Bundesbahn erhielten die Maschinen 1968 neue Nummern: 011 für die kohlegefeuerten, 012 für die ölgefeuerten Loks. Im Regeldienst steht heute keine mehr; erhaltene Fahrzeuge sind Museums- und Sonderzugloks.
Warum die Bezeichnung eine Nachkommastelle hat
Deutsche Dampflokbaureihen tragen häufig eine Zahl hinter dem Punkt – 01.10, 01.5, 03.10, 50.35. Diese Nachkommastelle ist kein Zusatz, sondern eine echte Information über die Bauart.
Baureihenzahl lesen
01 heißt Schnellzuglokomotive mit Schlepptender. Der Bereich 01 bis 19 war im Schema von 1925 genau dieser Gattung vorbehalten.
Nachkommastelle deuten
Die 10 leitet sich aus den Ordnungsnummern ab, die bei 01 1001 beginnen. Fahrzeuge mit deutlich abweichender Technik bekamen so einen eigenen Nummernblock innerhalb derselben Baureihe.
Umzeichnungen mitdenken
Ab 1968 vergab die Bundesbahn dreistellige Baureihenzahlen. Dieselbe Maschine kann daher als 01 10xx, als 011 oder als 012 angeschrieben sein – je nach Epoche und Feuerung.
Wer sich in diese Systematik einarbeiten will, findet in der Anleitung zum Bestimmen von Baureihen die passende Reihenfolge der Prüfschritte. Für die Recherche zu historischen Fahrzeugen und ihren Nummernwechseln lohnt außerdem der Einstieg über den Guide zur historischen Bahn.
Die 01.10 im Vergleich zu ihren Schwestern
Innerhalb der deutschen Schnellzug-Dampfloks unterscheiden sich die Bauarten weniger im Aussehen als in Details, die man kennen muss. Diese Übersicht ordnet die wichtigsten Merkmale.
| Merkmal | Baureihe 01 | Baureihe 01.10 | Baureihe 03.10 |
|---|---|---|---|
| Achsfolge | 2’C1’ | 2’C1’ | 2’C1’ |
| Zylinder | zwei, beide außen | drei, einer innen | drei, einer innen |
| Höchstgeschwindigkeit | 130 km/h | 150 km/h | 150 km/h |
| Stromlinienverkleidung ab Werk | nein | ja | ja |
| Bauzeitraum | 1925–1938 | 1939–1940 | 1939–1940 |
Die Baureihe 03.10 ist damit das leichtere Gegenstück zur 01.10, gebaut für Strecken mit geringerer zulässiger Achslast. Die zweizylindrige Baureihe 01 bleibt der Ausgangspunkt der ganzen Familie, und die Baureihe 01.5 zeigt, wie die Deutsche Reichsbahn im Osten dieselben Grundmaschinen später rekonstruierte.
Sonderfahrten rechtzeitig mitbekommen
Community-Meldungen zeigen dir, welche historischen Fahrzeuge gerade unterwegs sind.
Wie du eine 01.10 heute antriffst
Es gibt keinen Fahrplan, aber es gibt einen verlässlichen Rechercheweg. Historische Schnellzugloks werden von Museumsbetrieben, Vereinen und Stiftungen wie den Ulmer Eisenbahnfreunden unterhalten und nur zu bestimmten Anlässen bewegt.
Betreiber identifizieren
Erhaltene Maschinen haben feste Heimatbetriebe. Deren Seiten sagen dir zuerst, ob eine Lok überhaupt betriebsfähig ist oder gerade in der Aufarbeitung steht.
Veranstaltungen abklappern
Jubiläen, Bahnhofsfeste, Fahrzeugtreffen und Museumstage sind die Anlässe, zu denen solche Loks fahren. Die Kalender der Museumsbahnen bündeln diese Termine.
Foren mitlesen
Kurzfristige Lokwechsel, Ausfälle und geänderte Laufwege stehen zuerst in Community-Threads. Der Blick am Vorabend spart die vergebliche Anfahrt.
Standort planen
Erst wenn Laufweg und Zeiten stehen, suchst du öffentlich zugängliche Punkte entlang der Strecke – Bahnsteige, Straßenüberführungen, frei zugängliche Wege.
Den systematischen Einstieg dafür liefert der Guide zum Finden von Sonderzügen und Sonderfahrten.
Absperrungen sind keine Empfehlung
Bei Sonderfahrten und auf Museumsgelände gilt das Hausrecht des Betreibers. Abgesperrte Bereiche, Gleise, Drehscheiben und Lokschuppen sind tabu – unabhängig davon, wie ruhig es gerade aussieht. Wer ein Bild aus einer anderen Perspektive will, löst das über Brennweite und Standortwahl, nicht über kürzere Distanz.
Fototipps für die schnellen Drillinge
Große Dampfloks sind fotografisch dankbar und schwierig zugleich. Sie füllen das Bild, verdecken sich aber auch gern selbst mit ihrer eigenen Dampffahne.
- Windrichtung vor dem Aufbau prüfen. Seitenwind trägt die Fahne aus dem Bild und legt Kessel und Triebwerk frei; Rückenwind legt sie über die Maschine.
- Kaltes Wetter erzeugt spektakulär viel Dampf – und verdeckt bei Windstille alles. Dann lieber weiter vorn oder tiefer stehen.
- Das Triebwerk ist das Motiv. Ein Winkel von etwa 30 bis 45 Grad zur Fahrzeugachse zeigt Zylinder, Stangen und Räder gleichzeitig.
- Verschlusszeit bewusst wählen. Kurz für gestochene Treibstangen, länger für sichtbare Bewegung – beides funktioniert, solange es Absicht ist.
Weil man bei Sonderfahrten häufig aus größerer Distanz arbeitet, ist die Brennweite entscheidend. Welche Objektive dafür sinnvoll sind und wo günstige Teleoptiken an ihre Grenzen kommen, behandelt der Ratgeber zum besten Teleobjektiv für Eisenbahnfotografie. Die Grundlagen speziell für Dampf stehen im Guide zur Dampfzugfotografie.
Warum Stromlinienverkleidungen wieder verschwanden
Ende der 1930er-Jahre verkleidete man schnelle Lokomotiven in mehreren Ländern vollflächig. Der Gedanke war richtig: Bei 150 km/h kostet der Luftwiderstand messbar Leistung, und eine glatte Hülle verringert ihn. Praktisch scheiterte das Konzept trotzdem – und die Gründe erklären, warum du heute keine verkleidete deutsche Dampflok mehr siehst.
Der erste Grund ist die Wartung. Eine Dampflokomotive muss regelmäßig an Kessel, Armaturen, Schmierstellen und Triebwerk zugänglich sein. Jede Verkleidungsklappe, die dafür geöffnet oder abgenommen werden muss, kostet Zeit – und zwar bei jeder Untersuchung, jeden Tag. Der zweite Grund ist die Wärme: Unter der Verkleidung staute sich Hitze, was die Arbeit am Fahrzeug zusätzlich erschwerte. Der dritte Grund ist schlicht der Betriebsalltag der Nachkriegszeit, in dem Geschwindigkeitsrekorde keine Rolle mehr spielten, dafür jede Werkstattstunde zählte.
Für Spotter und Fotografen hat das eine praktische Folge: Aufnahmen derselben Maschine aus verschiedenen Jahrzehnten zeigen völlig unterschiedliche Fahrzeuge. Wer historische Bilder einordnen will, muss deshalb immer zuerst die Epoche bestimmen, bevor er über die Baureihe nachdenkt.
Häufige Verwechslungen
Es spricht für die 01.10, wenn …
- die Achsfolge 2'C1' ist und ein Schlepptender mitläuft
- vorn eine zusätzliche innere Steuerung sichtbar ist
- die Ordnungsnummer im Bereich 01 10xx oder 01 11xx liegt
- die Anschrift 011 oder 012 lautet
Sieh genauer hin, wenn …
- du nur die Silhouette siehst – 01 und 01.10 wirken von Weitem gleich
- die Lok einen erkennbar moderneren Kessel trägt
- der Tender keinen Kohlevorrat zeigt, sondern einen geschlossenen Behälter
Es ist keine 01.10, wenn …
- du nur zwei Zylinder und keine innere Steuerung findest
- die Lok vier oder fünf gekuppelte Achsen hat
- seitlich am Kessel Wasserkästen sitzen – dann ist es eine Tenderlok
Fazit
Die Baureihe 01.10 ist der Punkt, an dem der deutsche Dampflokbau technisch am weitesten in Richtung Geschwindigkeit ging, ohne die bewährte 2’C1’-Grundform zu verlassen. Drei Zylinder, 150 km/h, ein Kessel, der die Maschine unverwechselbar wuchtig macht. Erkennen lässt sie sich mit etwas Übung an der inneren Steuerung – sicher entscheidet aber die Nummer, und die kann je nach Epoche 01 10xx, 011 oder 012 lauten.
Kurzfazit
Dreizylindrige 2'C1'-Schnellzuglok, 55 Stück aus 1939/40, 150 km/h, ursprünglich stromlinienverkleidet. Kein Regeleinsatz mehr – Sichtungen laufen ausschließlich über Sonderfahrten und Museumsbetriebe.
Zusammenfassung
- Die Baureihe 01.10 entstand als dreizylindrige, schnellere Weiterentwicklung der Einheits-Schnellzuglok 01.
- Ihre 55 Maschinen kamen 1939 und 1940 mit Stromlinienverkleidung zur Auslieferung; nach dem Krieg fuhren sie ohne Verkleidung weiter.
- Von der Baureihe 01 unterscheidet sie vor allem die dritte, innenliegende Zylindergruppe und der wuchtigere Kessel.
- Heute gibt es keinen Plandienst mehr – erhaltene Maschinen laufen bei Museumsbetrieben und vor Sonderzügen.
Häufige Fragen
Was ist die Baureihe 01.10?
Die Baureihe 01.10 ist eine dreizylindrige Schnellzug-Dampflokomotive mit Schlepptender und der Achsfolge 2'C1'. Sie entstand 1939 und 1940 in 55 Exemplaren als schnellere Weiterentwicklung der Baureihe 01 und war für 150 km/h zugelassen. Ausgeliefert wurde sie mit vollflächiger Stromlinienverkleidung.
Warum heißt sie 01.10 und nicht 02?
Weil sie technisch zur 01-Familie gehört. Das Baureihenschema kennzeichnet solche Varianten über eine Nachkommastelle, die aus der Ordnungsnummer abgeleitet wird: Die Maschinen begannen bei 01 1001, also 01.10. So bleibt die Verwandtschaft in der Bezeichnung sichtbar, ohne dass eine neue Baureihenzahl nötig wird.
Wie erkenne ich den dritten Zylinder?
Nicht direkt – er sitzt zwischen den Rahmenwangen und ist verdeckt. Sichtbar ist er indirekt an der zusätzlichen Steuerung im vorderen Bereich und am insgesamt volleren Aufbau unterhalb der Rauchkammer. Der einfachste Weg bleibt die Nummernanschrift, die eine 01.10 eindeutig von einer 01 trennt.
Was war die Stromlinienverkleidung?
Eine glatte Blechverkleidung, die Kessel und Triebwerk vollständig umschloss, um den Luftwiderstand bei hoher Geschwindigkeit zu senken. Sie erschwerte allerdings die Wartung erheblich. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie entfernt, weshalb Fotos der 01.10 aus verschiedenen Epochen völlig unterschiedlich aussehen.
Was bedeuten die Baureihennummern 011 und 012?
Die Deutsche Bundesbahn stellte 1968 auf ein EDV-taugliches Nummernschema mit dreistelligen Baureihenzahlen um. Aus der 01.10 wurden dabei zwei Gruppen: 011 für kohlegefeuerte und 012 für ölgefeuerte Maschinen. Die Fahrzeuge blieben dieselben, nur die Anschrift änderte sich.
Warum drei Zylinder statt zwei?
Drei Zylinder gleichen die Massenkräfte im Triebwerk besser aus. Die Maschine läuft ruhiger, beansprucht das Gleis weniger und verträgt höhere Geschwindigkeiten. Genau deshalb sind die schnellsten deutschen Dampflokomotiven fast durchweg Drillinge – auch die Rekordmaschine 18 201.
Fährt noch eine 01.10?
Im Regelverkehr nicht. Die planmäßige Dampftraktion ist in Deutschland beendet. Erhaltene Maschinen der Baureihe 01.10 gehören Museen und Vereinen und laufen ausschließlich vor Sonderzügen oder stehen ausgestellt. Betriebsfähigkeit und Standort ändern sich mit Fristen und Aufarbeitungen und sollten vor jeder Fahrt neu geprüft werden.
Wie fotografiere ich eine 01.10 sinnvoll?
Wie jede Schnellzug-Dampflok: seitlicher Standpunkt, damit Triebwerk und Kessel sichtbar bleiben, und ein Auge auf Windrichtung und Temperatur, weil die Dampffahne das Bild dominiert. Bei Sonderfahrten stehen oft viele Fotografen am selben Punkt – ein etwas abseitiger Standort bringt meist das eigenständigere Bild.
Sichtung von Baureihe 01.10 festhalten
Datum, Ort und Fahrzeugnummer in Sekunden erfasst – und sichtbar für die Community.
Verwandte Baureihen
Baureihe 01
Die Baureihe 01 war die erste Einheits-Schnellzuglok der Deutschen Reichsbahn: 2'C1', zwei Zylinder, 130 km/h. Heute laufen die erhaltenen Maschinen nur noch als Museumsfahrzeuge.
Dampf/SonderBaureihe 03.10
Die Baureihe 03.10 war die leichte, dreizylindrige Schnellfahrlok der Reichsbahn: 60 Maschinen aus 1939 und 1940, ursprünglich stromlinienverkleidet, zugelassen für 150 km/h.
Dampf/SonderBaureihe 01.5
Die Baureihe 01.5 entstand als Rekonstruktion der alten Einheitslok 01 im Raw Meiningen: neuer Kessel, modernisiertes Führerhaus, teils Ölhauptfeuerung – heute reine Museumsfahrzeuge.
Dampf/SonderBaureihe 42
Die Baureihe 42 war die schwere Kriegslokomotive KDL 3: 1.061 Maschinen, Achsfolge 1'E, gebaut ab 1943. Heute existiert sie nur noch als museales Fahrzeug.
Dampf/SonderBaureihe 44
Die Baureihe 44 war die schwere Güterzuglok der Einheitsloks: fünf Kuppelachsen, drei Zylinder, rund 1.989 Maschinen. Der „Jumbo“ fährt heute nur noch museal.
Dampf/SonderBaureihe 50
Die Baureihe 50 ist die erfolgreichste deutsche Güterzug-Dampflok: über 3.000 Maschinen, fünf Kuppelachsen, niedrige Achslast. Heute fährt sie nur noch museal.
Wer dahintersteckt
Konzerne, Marken, Hersteller und Betriebe – wer wem gehört und woran du sie im Feld erkennst.
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