Das Wichtigste in Kürze
- Metro ist rechtlich meist keine Eisenbahn. Zulassung, Aufsicht und Regelwerk folgen anderen Vorschriften als beim nationalen Netz.
- Metro Warszawa ist ein Netz- und Markenname – die Firma dahinter ist eine Gesellschaft der Stadt Warschau.
- Keine zwölfstelligen Fahrzeugnummern. Dein gewohntes Bestimmungsverfahren aus dem Eisenbahnbereich greift hier nicht.
- Stromschiene statt Oberleitung ist das sicherste optische Merkmal, mit dem du Metro von Eisenbahn trennst.
- Die Vorortbahn ist etwas anderes: Sie fährt als echtes Eisenbahnverkehrsunternehmen auf dem nationalen Netz.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Geschäftsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Woran du das Unternehmen erkennst
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Warum Metro und U-Bahn rechtlich keine Eisenbahn sind
- 8.Vier Schienensysteme in einer Stadt
- 9.Wer hinter dem Namen steht
- 10.Was du in Warschau tatsächlich zu sehen bekommst
- 11.In welche Liste gehört die Sichtung?
- 12.Fazit
- 13.Häufige Fragen
Steckbrief
| Was es ist | Städtisches Metronetz mit zwei Linien, betrieben von einer Gesellschaft der Stadt Warschau |
|---|---|
| Betreibergesellschaft | Metro Warszawskie Sp. z o.o., im Eigentum der Hauptstadt |
| Verkehrsart | keine Eisenbahn im Sinne des allgemeinen Eisenbahnrechts – eigenständiges Nahverkehrssystem |
| Linien | M1 in Nord-Süd-Richtung, M2 in Ost-West-Richtung |
| Stromsystem | 750 V Gleichstrom über seitliche Stromschiene, keine Oberleitung |
| Spurweite | 1435 mm – dieselbe wie bei der Eisenbahn, ohne betriebliche Verbindung zu ihr |
| Tarif und Dachmarke | gemeinsames städtisches Tarifsystem mit Bus, Straßenbahn und Vorortbahn |
| Fahrzeugnummern | kurze betriebsinterne Nummern, keine zwölfstellige UIC-Nummer |
| Offizielle Website | www.metro.waw.pl |
Geschäftsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
Woran du Metro Warszawa erkennst
Gehört der Zug wirklich zu Metro Warszawa?
- Rotes M an den Zugängen – das Netzsignet, das dir sofort sagt, dass du kein Eisenbahnsystem betrittst
- Seitliche Stromschiene statt Oberleitung: das eindeutigste technische Unterscheidungsmerkmal zur Eisenbahn
- Kurze betriebsinterne Wagennummern – wer nach einem zwölfstelligen Anschriftenfeld sucht, findet keines
- Drei Fahrzeuggenerationen: kantige Wagen aus osteuropäischer Produktion, ein französisch entwickelter Typ und eine neuere durchgängig begehbare Bauart
- Liniennummern M1 und M2 statt Zuggattungen – es gibt keine Zugnummer im Eisenbahnsinn
- Städtische Tarifgestaltung an Fahrzeugen und Stationen, gemeinsam mit Bus und Straßenbahn
- Kein Übergang ins Eisenbahnnetz – trotz gleicher Spurweite gibt es keine betriebliche Verbindung
Stärken und Schwächen
Dafür steht das Unternehmen
- Ein geschlossenes System mit klarer Fahrzeugpalette – für Einsteiger übersichtlicher als jedes Eisenbahnnetz
- Dichter Takt bedeutet kurze Wartezeiten zwischen zwei Motiven
- Der Kontrast mehrerer Fahrzeuggenerationen ist auf wenigen Kilometern dokumentierbar
- Warschau bietet auf engem Raum Metro, Straßenbahn, Vorortbahn und Fernverkehr zum Vergleich
Wo es hakt
- Fahrzeuge tragen keine europäischen Nummern – Sichtungen lassen sich nicht wie bei der Eisenbahn eindeutig indizieren
- Fotografieren in Metrostationen unterliegt Hausrecht und wird nicht überall gern gesehen
- Die Lichtverhältnisse im Tunnel sind für Fahrzeugaufnahmen anspruchsvoll
- Zur aktuellen Zusammensetzung des Fahrzeugparks gibt es keine belastbare öffentliche Dauerquelle
- Die Verwechslung mit der Vorortbahn führt regelmäßig zu falschen Einträgen in Sichtungslisten
Aktualisiert: August 2026 – Unter dem Warschauer Zentrum fährt ein Schienenfahrzeug mit 1435 Millimetern Spurweite, elektrisch, im Zweiminutentakt. Trotzdem ist Metro Warszawa keine Eisenbahn – und der Name gehört auch keiner Eisenbahngesellschaft, sondern einem städtischen Betrieb mit zwei Linien. Wer diesen Unterschied überspringt, produziert Einträge, die sich später nicht mehr einordnen lassen.
Nahverkehr getrennt von der Eisenbahn erfassen
Zwei Systeme, zwei Nummernlogiken. In der Traintrack App bleiben deine Metro- und Eisenbahnsichtungen sauber auseinandergehalten.
Warum Metro und U-Bahn rechtlich keine Eisenbahn sind
Das ist der Punkt, an dem Einsteiger regelmäßig scheitern, und er hat nichts mit Technik zu tun. Metro- und U-Bahn-Systeme fallen in den meisten europäischen Ländern nicht unter das allgemeine Eisenbahnrecht. Sie gelten als eigenständige Verkehrsart oder werden dem Straßenbahnrecht zugeordnet. In Deutschland etwa fahren alle U-Bahnen nach der Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung – juristisch ist eine Hamburger U-Bahn eine Straßenbahn, auch wenn dort ein Fahrzeug wie der DT5 im Tunnel unterwegs ist.
Drei Konsequenzen musst du kennen. Erstens: Zulassung und Aufsicht liegen bei anderen Stellen als bei der Eisenbahn. Zweitens: Fahrzeugnummern folgen keinem europäischen Schema, sondern sind betriebsintern. Drittens: Der Fahrweg gehört nicht dem nationalen Netzbetreiber, in Polen also nicht PKP PLK, sondern dem Metrobetrieb selbst.
Vier Schienensysteme in einer Stadt
Warschau ist ein Lehrbuchfall, weil hier vier Systeme nebeneinander existieren, die sich auf den ersten Blick ähneln.
| System | Rechtlicher Rahmen | Stromsystem | Fahrzeugnummer |
|---|---|---|---|
| Metro | städtisches Nahverkehrssystem, kein Eisenbahnrecht | 750 V Gleichstrom, Stromschiene | kurze Betriebsnummer |
| Straßenbahn | Straßenbahnrecht | 600 V Gleichstrom, Oberleitung | kurze Betriebsnummer |
| Vorortbahn (SKM) | Eisenbahnrecht | 3 kV Gleichstrom, Oberleitung | zwölfstellig, europäisch |
| Fern- und Regionalverkehr | Eisenbahnrecht | 3 kV Gleichstrom, Oberleitung | zwölfstellig, europäisch |
Die Spalte zur Fahrzeugnummer ist die entscheidende. Sie sagt dir, ob du das Fahrzeug überhaupt nach dem gewohnten Eisenbahnverfahren erfassen kannst – und bei zwei der vier Systeme lautet die Antwort nein.
Stromschiene ist das schnellste Erkennungsmerkmal
Wenn keine Oberleitung über dem Fahrzeug hängt und stattdessen eine seitliche Stromschiene neben dem Gleis liegt, hast du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kein Eisenbahnfahrzeug vor dir. Das gilt europaweit und funktioniert auch dann, wenn du kein Wort der Landessprache liest.
Wer hinter dem Namen steht
„Metro Warszawa“ ist die Marke eines Netzes. Die Gesellschaft, die es betreibt, gehört der Stadt Warschau – nicht der Staatsbahnholding PKP und keinem privaten Konzern. Fahrplan, Tarif und die gemeinsame Dachmarke für alle städtischen Verkehrsmittel verantwortet die Verkehrsverwaltung der Stadt, ähnlich einem deutschen Verkehrsverbund.
Genau hier entsteht die häufigste Verwechslung: Bus, Straßenbahn, Metro und die Vorortbahn SKM Warszawa treten unter einer gemeinsamen städtischen Gestaltung auf. Betrieblich und rechtlich sind es vier verschiedene Welten. Die SKM ist ein echtes Eisenbahnverkehrsunternehmen und fährt auf dem nationalen Netz, ebenso wie Koleje Mazowieckie im Regionalverkehr und PKP Intercity im Fernverkehr.
Fahrweg prüfen
Tunnel mit Stromschiene und Bahnsteigen ohne Oberleitung bedeutet Metro. Oberleitung und Weichenstraßen im Freien bedeuten Eisenbahn.
Nach dem Anschriftenfeld suchen
Findest du eine zwölfstellige Nummer mit Ländercode, ist es ein Eisenbahnfahrzeug. Findest du eine zwei- bis vierstellige Zahl, ist es keines.
Linie statt Zuggattung notieren
Im Metro gibt es M1 und M2, aber keine Zuggattung und keine Zugnummer im Eisenbahnsinn. Notiere die Linie und die Fahrtrichtung.
In der richtigen Liste ablegen
Führe Nahverkehr und Eisenbahn getrennt. Sonst mischst du zwei Nummernlogiken, die sich nicht ineinander überführen lassen.
Eisenbahn oder Nahverkehrssystem?
Stromsystem und Anschriftenfeld wiegen am schwersten – die Liniennummer allein beweist nichts.
Was du in Warschau tatsächlich zu sehen bekommst
Der Fahrzeugpark erzählt die Geschichte des Netzes in drei Kapiteln: kantige Wagen aus osteuropäischer Serienproduktion aus der Anfangszeit, ein bei Alstom entwickelter Typ und eine neuere, durchgängig begehbare Bauart aus dem Programm von Siemens Mobility. Wie viele Fahrzeuge der ältesten Generation noch laufen, ändert sich laufend; belastbare öffentliche Zahlen dazu gibt es nicht.
Oberirdisch lohnt der Kontrast. Am Knoten Warszawa Centralna stehen Fern- und Regionalverkehr, während die Straßenbahn mit ihrer eigenen, sehr langen Fahrzeuggeschichte durch die Stadt fährt – Bauarten wie der Konstal 105Na haben Generationen von Warschauern befördert. Für die Systematik dahinter lohnt der Beitrag Stadtbahn oder Straßenbahn?.
Vier Systeme an einem Tag dokumentieren
Metro, Tram, Vorortbahn, Fernverkehr – halte jede Sichtung im richtigen Kontext fest.
In welche Liste gehört die Sichtung?
Nahverkehrsliste, wenn …
- das Fahrzeug über Stromschiene versorgt wird
- es keine zwölfstellige Fahrzeugnummer trägt
- der Betrieb in einem geschlossenen Netz stattfindet
Genauer prüfen, wenn …
- eine Vorortbahn städtisch gestaltet ist und wie Nahverkehr wirkt
- ein Fahrzeug sowohl Oberleitung als auch Stromschiene nutzen kann
- eine Strecke im Tunnel verläuft, aber ans Streckennetz angebunden ist
Eisenbahnliste, wenn …
- im Anschriftenfeld eine zwölfstellige Nummer steht
- das Fahrzeug auf dem nationalen Netz verkehrt
- ein zugelassenes Eisenbahnverkehrsunternehmen den Zug führt
Die mittlere Spalte ist der eigentliche Stolperstein. Die Warschauer Vorortbahn sieht städtisch aus, gehört aber vollständig in die Eisenbahnwelt – ebenso die Warszawska Kolej Dojazdowa mit ihrer eigenen Strecke westlich der Stadt.
Unterirdische Anlagen haben strengere Hausregeln
In Metrostationen wird Fotografieren häufig enger gehandhabt als auf Eisenbahnbahnsteigen; Stativ und Blitz sind meist ausgeschlossen. Halte dich an die Anweisungen des Personals und beachte, dass die Regeln zum Hausrecht auf Bahnhöfen hier sinngemäß gelten – ergänzt um die Besonderheiten des ÖPNV-Bereichs.
Fazit
Metro Warszawa ist ein Netzname, kein Eisenbahnunternehmen – und das ist keine Spitzfindigkeit, sondern die Grundlage jeder korrekten Erfassung. Zulassung, Aufsicht, Fahrweg und Fahrzeugnummern folgen anderen Regeln als bei der Eisenbahn, obwohl die Spurweite dieselbe ist.
Für die Praxis reicht ein einziger Blick: Stromschiene oder Oberleitung. Wer diese Frage zuerst stellt, ordnet jedes Schienenfahrzeug in Europa richtig ein – und weiß sofort, in welche Liste die Sichtung gehört.
Kurzfazit
Ein städtisches Metronetz, kein Eisenbahnverkehrsunternehmen. Keine europäischen Fahrzeugnummern, kein Anschluss ans Streckennetz – und deshalb eine eigene Sichtungsliste.
Zusammenfassung
- Wer in Warschau Schienenfahrzeuge dokumentiert, braucht zwei getrennte Systematiken: eine für die Eisenbahn und eine für den kommunalen Nahverkehr.
- Gleiche Spurweite bedeutet nicht gleiches Rechtssystem – die Metro hat keinerlei betriebliche Verbindung zum Eisenbahnnetz.
- Der Fahrzeugpark erzählt polnische Verkehrsgeschichte in drei Kapiteln, von osteuropäischer Serienproduktion bis zu westeuropäischen Herstellern.
- Die Stadt ist einer der wenigen Orte Europas, an denen du Metro, Straßenbahn, Vorortbahn und Fernverkehr an einem Tag sauber gegeneinander abgrenzen kannst.
Häufige Fragen
Ist die Metro Warschau eine Eisenbahn?
Nein. Metro- und U-Bahn-Systeme sind in den meisten europäischen Ländern rechtlich keine Eisenbahn, sondern eigenständige Nahverkehrssysteme oder werden dem Straßenbahnrecht zugeordnet. In Deutschland fahren U-Bahnen deshalb nach der Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung und nicht nach der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung. Für Warschau heißt das: eigener Fahrweg, eigene Zulassung, eigene Aufsicht – und keine Verbindung zum Netz von PKP PLK.
Wer betreibt die Warschauer Metro?
Eine Gesellschaft im Eigentum der Stadt Warschau. „Metro Warszawa“ ist der Netz- und Markenname, unter dem dieses Unternehmen auftritt – vergleichbar damit, wie eine Verkehrsgesellschaft in Deutschland unter einem Netznamen fährt. Mit der Staatsbahnholding PKP hat sie weder eigentumsrechtlich noch betrieblich etwas zu tun.
Warum finde ich an Metrowagen keine zwölfstellige Nummer?
Weil das europäische Fahrzeugnummernsystem für Eisenbahnfahrzeuge gilt und Metrofahrzeuge nicht dazuzählen. Sie tragen kurze betriebsinterne Nummern, die nur innerhalb des Betriebs eindeutig sind. Wenn du also nach dem Verfahren aus dem Guide zur UIC-Nummer suchst, findest du nichts – das ist kein Fehler, sondern die richtige Antwort.
Was ist der Unterschied zwischen Metro und SKM in Warschau?
Ein grundlegender. Die SKM Warszawa ist ein echtes Eisenbahnverkehrsunternehmen: Sie fährt auf dem nationalen Netz, ihre Fahrzeuge tragen europäische Fahrzeugnummern und unterliegen der Eisenbahnaufsicht. Die Metro tut nichts davon. Beide teilen sich lediglich Tarif und Dachmarke der Stadt, was die Verwechslung erklärt.
Welche Fahrzeuge fahren im Warschauer Metro?
Historisch drei Generationen: kantige Wagen aus osteuropäischer Serienproduktion aus der Anfangszeit, ein bei Alstom entwickelter Typ und eine neuere, durchgängig begehbare Bauart von Siemens Mobility. Wie viele der ältesten Fahrzeuge aktuell noch im Einsatz stehen, ändert sich laufend – dazu gibt es keine belastbare Dauerquelle.
Darf ich in der Metro fotografieren?
Für Stationen und Fahrzeuge gilt das Hausrecht des Betreibers, und in unterirdischen Anlagen wird es oft enger ausgelegt als auf Eisenbahnbahnsteigen. Stativ und Blitz sind regelmäßig ausgeschlossen. Was im ÖPNV allgemein gilt, ordnet der Beitrag ÖPNV fotografieren ein; die Technik dazu behandelt der U-Bahn-Fotografie-Guide.
Kann ich Metrozüge live verfolgen wie Eisenbahnzüge?
Nur eingeschränkt. Metrosysteme senden keine Positionsdaten in die üblichen Eisenbahn-Datenströme, und im Tunnel fehlt zusätzlich die Ortung. Was technisch möglich ist und wo die Grenzen liegen, erklärt der Beitrag U-Bahn live verfolgen. Für den Eisenbahnteil des Warschauer Verkehrs funktionieren die gewohnten Werkzeuge dagegen.
Ist die Metro Warschau mit der Kopenhagener Metro vergleichbar?
In der rechtlichen Einordnung ja, im Betrieb nur teilweise. Auch die Metro Kopenhagen ist ein städtisches System außerhalb des Eisenbahnrechts. Sie fährt allerdings vollautomatisch und ohne Fahrpersonal, während Warschau mit Triebfahrzeugführern arbeitet. Für die Frage „Eisenbahn oder nicht“ macht das keinen Unterschied.
Wo sehe ich in Warschau Metro und Eisenbahn nebeneinander?
An den zentralen Umsteigepunkten. Der Bahnhof Warszawa Centralna ist der Knoten für Fernverkehr und Regionalverkehr, während die Metro darunter beziehungsweise daneben in eigener Ebene verläuft. Innerhalb weniger hundert Meter kannst du dort vier verschiedene Schienensysteme dokumentieren – und musst sie sauber trennen.
Gehört die Straßenbahn auch zur Metro?
Nein, das sind getrennte Betriebe mit eigenem Fahrzeugpark, auch wenn beide zum städtischen Verkehr gehören und denselben Tarif nutzen. Der Warschauer Straßenbahnbetrieb hat eine eigene, sehr lange Fahrzeuggeschichte, etwa mit dem Konstal 105Na. Worin sich Straßenbahn, Stadtbahn und U-Bahn systematisch unterscheiden, erklärt der Beitrag Stadtbahn oder Straßenbahn?.
Fahrzeuge von Metro Warszawa dokumentieren
Unternehmen, Fahrzeug, Ort und Datum in Sekunden erfasst – und sichtbar für die Community.
Die operative Ebene in der EVU-Datenbank
Wer die Züge tatsächlich führt, mit Halterkürzel und Erkennungsmerkmalen am Fahrzeug.
Szybka Kolej Miejska w Warszawie Sp. z o.o. (SKM Warszawa)
Szybka Kolej Miejska w Warszawie betreibt Stadtschnellbahnverkehr in Warschau. Der Namensbestandteil SKM ist ein Gattungsbegriff und taucht in mehreren Städten auf.
NahverkehrKoleje Mazowieckie – KM Sp. z o.o.
Koleje Mazowieckie – KM Sp. z o.o. ist eine polnische Nahverkehrsgesellschaft. Der Name nennt die Wojewodschaft Masowien; im Zugbild fallen vor allem doppelstöckige Fahrzeuge auf.
NahverkehrWarszawska Kolej Dojazdowa Sp. z o.o. (WKD)
Die WKD ist eine Zubringerbahn im Warschauer Raum. Ihr Name sagt es wörtlich: Kolej Dojazdowa bedeutet Zubringer- oder Zufahrtsbahn – ein eigener Bahntyp neben dem Hauptnetz.
FernverkehrPKP Intercity S.A.
PKP Intercity S.A. ist die auf den Personenfernverkehr ausgerichtete Gesellschaft der polnischen Staatsbahngruppe. Wer ihre Züge einordnen will, liest Gattung, Zugnummer und Zugnamen getrennt.
Typische Fahrzeuge
Konstal 105Na
Die Konstal 105Na prägt seit Jahrzehnten polnische Straßenbahnnetze. Kantiger Hochflurwagen, meist im Doppeltraktion – und in unzähligen Umbauvarianten unterwegs.
BaureihePKP EN57
Der PKP EN57 ist der meistgebaute Elektrotriebzug Polens und seit Jahrzehnten das Gesicht des polnischen Nahverkehrs. So bestimmst du ihn und seine Modernisierungen.
BaureiheKoleje Mazowieckie 31WE (Stadler FLIRT)
Der 31WE ist die polnische FLIRT-Variante für Koleje Mazowieckie rund um Warschau. An den geteilten Drehgestellen erkennst du die Familie sofort wieder.
BaureiheDT5 (U-Bahn Hamburg)
Der DT5 ist die aktuelle U-Bahn-Generation in Hamburg: dreiteilig und über die gesamte Länge durchgehend begehbar. Genau das trennt ihn vom älteren DT4.
Wo du Metro Warszawa antriffst
Spotting-Orte, an denen dir Fahrzeuge dieser Organisation regelmäßig begegnen – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Warszawa Centralna
Warszawa Centralna ist der zentrale Fernverkehrsbahnhof Polens – und einer der dunkelsten Großbahnhöfe Europas. Zwischen Betonpfeilern und Neonlicht treffen Hochgeschwindigkeitstriebzüge auf Ellok-Bespannung aus den Siebzigern. Wer die Lichtsituation im Griff hat, bekommt einen Querschnitt durch den polnischen Fernverkehr.
KnotenbahnhofKraków Główny
Kraków Główny ist der wichtigste Bahnknoten Südpolens – und ein Bahnhof, den man von außen kaum sieht, weil ein Einkaufszentrum darüber steht. Unter dem Dach treffen internationale Züge Richtung Prag, Wien und Budapest auf Regionalverkehr nach Oberschlesien und in die Beskiden.
KnotenbahnhofWrocław Główny
Wrocław Główny gehört zu den wenigen großen Bahnhöfen Mitteleuropas, deren Empfangsgebäude selbst ein Motiv ist. Hinter der Tudorfassade liegt ein Durchgangsbahnhof, an dem sich der Verkehr Richtung Deutschland, Oberschlesien und Warschau bündelt – mit Fahrzeugen von der Altbau-Ellok bis zum Neubautriebzug.
Weitere Unternehmen
Polskie Koleje Państwowe (PKP)
Die polnischen Lokbezeichnungen sind das übersichtlichste Nummernsystem Mitteleuropas: Zwei Buchstaben sagen dir Antriebsart und Einsatzzweck, bevor du die Nummer gelesen hast. Die Konzernstruktur dahinter ist deutlich unübersichtlicher – vieles, was PKP heißt, gehört heute nicht mehr dazu.
InfrastrukturPKP Polskie Linie Kolejowe
PKP Polskie Linie Kolejowe hält Polens Gleise, Weichen und Bahnsteige – Züge fährt das Unternehmen keine. Der Bahnhof selbst gehört dagegen einer anderen Gesellschaft desselben Konzerns. Wer beides trennt, versteht polnische Sichtungen deutlich schneller.
MarkeMetro Kopenhagen
Die Kopenhagener Metro fährt ohne Triebfahrzeugführer und rund um die Uhr. Sie ist kein Eisenbahnbetrieb, gehört nicht zur Staatsbahn und teilt mit dem übrigen Schienenverkehr der Stadt weder Gleise noch Stromsystem. Genau deshalb wird sie in Sichtungslisten so oft falsch einsortiert.
HerstellerPESA Bydgoszcz
PESA Bydgoszcz ist aus einer Eisenbahnwerkstatt hervorgegangen und heute Polens bekanntester Fahrzeugbauer. Elf, Link, Dart und die Straßenbahnreihen prägen das Bild im ganzen Land – und mit der Baureihe 633 steht ein PESA-Triebwagen auch in deutschen Fahrzeuglisten.
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