Das Wichtigste in Kürze
- Alstom verkauft Plattformen, keine Einzelfahrzeuge. Coradia, Avelia, Citadis, Metropolis und Prima decken zusammen fast den gesamten Markt ab.
- Seit 2021 gehört auch Bombardier Transportation dazu. TRAXX, TALENT und FLEXITY kommen damit aus demselben Konzern.
- Die LINT-Zahl ist die Länge. LINT 27, 41, 54 und 81 unterscheiden sich vor allem in Metern und Wagenteilen.
- Am Fahrzeug steht nie Alstom. Beschriftet wird nach Besteller; der Hersteller steht allenfalls klein auf dem Fabrikschild.
- Der iLINT ist die auffälligste Bauform. Brennstoffzellen und Wasserstofftanks sitzen sichtbar auf dem Dach.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Geschäftsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Woran du das Unternehmen erkennst
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Vom Elektrokonzern zum reinen Bahnhersteller
- 8.Fünf Namen, unter denen fast alles läuft
- 9.Was die Bombardier-Übernahme für Sichtungslisten geändert hat
- 10.Ein französischer Konzern mit deutscher Fertigung
- 11.So trennst du die Coradia-Varianten am Bahnsteig
- 12.Wo sich der Weg lohnt
- 13.Fazit
- 14.Häufige Fragen
Steckbrief
| Rolle in der Branche | Weltkonzern mit dem breitesten Produktspektrum in Europa |
|---|---|
| Sitz | Frankreich, mit großen Werken in Deutschland |
| Ursprung | 1928 als Alsthom aus der Fusion zweier Elektrotechnikunternehmen |
| Zäsur 2015 | Verkauf der Energiesparte – seither ein reines Bahnunternehmen |
| Zäsur 2021 | Übernahme von Bombardier Transportation samt TRAXX, TALENT und FLEXITY |
| Produktfamilien | Coradia, Avelia, Citadis, Metropolis, Prima – dazu die Bombardier-Erbschaft |
| Deutsche Werke | unter anderem Salzgitter, Hennigsdorf, Bautzen, Görlitz und Kassel |
| Erkennungsweg im Feld | Plattformname und Wagenteilung, nicht der Schriftzug am Fahrzeug |
| Offizielle Website | www.alstom.com/alstom-germany |
Geschäftsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
Woran du Alstom erkennst
Gehört der Zug wirklich zu Alstom?
- Plattformname statt Herstellername – am Fahrzeug steht der Besteller, der Typ steckt in der Baureihenbezeichnung
- LINT-Logik – die Zahl im Namen entspricht grob der Fahrzeuglänge in Metern, von LINT 27 bis LINT 81
- Jakobsdrehgestell – Coradia-Gliedertriebwagen teilen sich ein Drehgestell zwischen zwei Wagenteilen
- Flache, breite Frontscheibe – typisch für die LINT-Generationen, ohne die ausgestellten Seitenpartien des TALENT 2
- Dachaufbauten – beim iLINT sitzen Brennstoffzellen und Wasserstofftanks sichtbar auf dem Dach
- Werkstattmarken – Fabrikschilder tragen je nach Baujahr Alstom, Bombardier, LHB oder AEG
Stärken und Schwächen
Dafür steht das Unternehmen
- Nahezu an jedem deutschen Regionalbahnhof vertreten – Sichtungen sind ohne Planung möglich
- Die Plattformlogik lässt sich einmal lernen und danach auf Dutzende Baureihen anwenden
- Große Bandbreite vom Rangierhybrid bis zum Hochgeschwindigkeitszug im selben Portfolio
- Wasserstoff- und Batteriefahrzeuge sind optisch eindeutig und damit dankbare Motive
- Viele Fahrzeuge laufen europaweit, was Vergleichsaufnahmen über Ländergrenzen ermöglicht
Wo es hakt
- Der Herstellername steht praktisch nie am Fahrzeug – die Zuordnung läuft immer über den Typ
- Nach der Bombardier-Übernahme sind ältere Quellen widersprüchlich, was den Hersteller angeht
- Viele Plattformen sehen sich untereinander sehr ähnlich, besonders im Regionalverkehr
- Bestellerlackierungen überdecken jede Familienähnlichkeit zuverlässig
- Zu Stückzahlen und Werksbelegungen gibt es keine belastbare öffentliche Quelle
Aktualisiert: August 2026 – Auf einer beliebigen deutschen Nebenstrecke steht die Chance gut, dass der Triebwagen am Bahnsteig aus einem einzigen Werk stammt. Alstom liefert in Deutschland so viele Regionalfahrzeuge, dass die Frage weniger lautet „ist das ein Alstom?“ als „welche Plattform ist das?“. Am Fahrzeug hilft das nicht weiter – dort steht der Besteller. Die Antwort steckt in der Bauform.
Triebwagenfamilien systematisch sammeln
Baureihe, Nummer und Ort in einem Zug erfasst – so wächst deine Sammlung von selbst.
Vom Elektrokonzern zum reinen Bahnhersteller
Alstom entstand 1928 nicht als Fahrzeugbauer, sondern als Elektrotechnikkonzern. Turbinen, Generatoren und Bahnfahrzeuge standen jahrzehntelang nebeneinander. Erst 2015, mit dem Verkauf der Energiesparte, wurde daraus ein Unternehmen, das nur noch Schienenverkehr macht.
Die zweite und für Spotter wichtigere Zäsur kam 2021: Mit Bombardier Transportation wanderten ganze Fahrzeugfamilien in denselben Konzern. Seither steht Alstom in Europa dort, wo vorher zwei Anbieter standen – und ältere Quellen widersprechen sich, weil dasselbe Fahrzeug je nach Erscheinungsjahr des Textes einem anderen Hersteller zugeordnet wird.
Fünf Namen, unter denen fast alles läuft
Alstom verkauft keine Einzelfahrzeuge, sondern Plattformen. Jede trägt einen Familiennamen, und jede Bestellung ist eine Variante davon. Wer die fünf Namen kennt, kann fast jedes Fahrzeug einordnen, bevor er die Baureihe nachschlägt.
| Familie | Einsatzbereich | Typisches Merkmal | In Deutschland |
|---|---|---|---|
| Coradia | Regionalverkehr | Gliedertriebwagen mit Jakobsdrehgestellen | sehr häufig, als LINT und Continental |
| Avelia | Hochgeschwindigkeit | Triebkopf- oder Neigetechnikzüge | nicht im Planverkehr |
| Citadis | Straßenbahn | durchgehender Niederflurboden | selten |
| Metropolis | Metro | fahrerlose Betriebsformen möglich | kaum vertreten |
| Prima | Lokomotiven | modularer Aufbau, auch als Hybrid-Rangierlok | als Prima H3 im Rangierdienst |
Der französische TGV gehört in die Avelia-Zeile, die Neigetechnikzüge vom Typ Pendolino ebenfalls – etwa die tschechische Reihe ČD 680. Im deutschen Alltag begegnet dir aber praktisch nur Coradia, dazu die Prima H3 als dreiachsige Hybrid-Rangierlok.
Die LINT-Zahl ist die Länge
LINT 27, LINT 41, LINT 54, LINT 81 – die Zahl entspricht grob der Fahrzeuglänge in Metern. Ein LINT 41 ist zweiteilig mit einem gemeinsamen Drehgestell in der Mitte, ein LINT 54 die gestreckte Variante. Damit kannst du die Untertypen ohne Nachschlagen trennen, sobald du Wagenteile und Drehgestelle zählst.
Was die Bombardier-Übernahme für Sichtungslisten geändert hat
Am Fahrzeug hat sich nichts geändert. In den Listen dagegen viel: Eine TRAXX aus dem Jahr 2010 wurde von Bombardier gebaut, eine baugleiche Maschine aus jüngerer Produktion trägt Alstom als Hersteller. Beide Angaben sind richtig, und beide führen zu Widersprüchen, wenn man sie ungeprüft in eine Sammlung übernimmt.
Der saubere Umgang damit ist simpel: In der Sichtung steht die Fahrzeugnummer, nicht der Konzernname. Nummern überleben Fusionen. Wie die zwölfstellige Nummer aufgebaut ist, erklärt der Guide zur UIC-Nummer.
Baureihe statt Herstellername notieren
Mit der Traintrack App hältst du fest, was sich nicht ändert – auch nach der nächsten Fusion.
Ein französischer Konzern mit deutscher Fertigung
Der Firmensitz liegt bei Paris, ein erheblicher Teil der Fertigung aber nicht. Salzgitter ist der Standort, aus dem die LINT-Familie kommt – dort saß früher Linke-Hofmann-Busch, und die Kontinuität reicht bis in die Schienenbus-Ära zurück. Bautzen und Görlitz kamen über die Bombardier-Übernahme dazu und stehen traditionell für Straßenbahnen beziehungsweise Doppelstockwagen. Hennigsdorf bei Berlin ist einer der ältesten Elektrolokomotivstandorte Deutschlands überhaupt.
Für Spotter erklärt das ein sonst verwirrendes Detail: Fabrikschilder an Fahrzeugen derselben Familie können je nach Baujahr Alstom, Bombardier, ADtranz, AEG oder LHB nennen. Es handelt sich nicht um verschiedene Fahrzeuge, sondern um verschiedene Eigentümer desselben Werks. Welche Baureihe aktuell in welcher Halle entsteht, wechselt mit der Auftragslage und ist öffentlich nicht verlässlich dokumentiert – Werksangaben aus Foren sollte man deshalb nicht ungeprüft in eine Sammlung übernehmen.
Sichtbar wird die Fertigungstiefe bei Überführungsfahrten. Neufahrzeuge laufen als Sonderzüge oder überführt an fremder Lok zum Besteller, oft ohne Beschriftung und mit Papierschildern in den Fenstern. Solche Fahrten sind schlecht planbar, dafür dokumentarisch wertvoll – die Strategie dafür beschreibt Seltene Fahrzeuge erwischen.
So trennst du die Coradia-Varianten am Bahnsteig
Antriebsart bestimmen
Stromabnehmer auf dem Dach bedeutet Continental, Auspuffanlage und Motorgeräusch bedeuten LINT. Große Tanks und Blöcke auf dem Dach deuten auf den iLINT.
Wagenteile zählen
Ein Teil, zwei Teile oder drei Teile grenzen den Untertyp bereits stark ein.
Drehgestelle zählen
Weniger Drehgestelle als Wagenteile heißt Gliedertriebwagen mit Jakobsdrehgestell – ein Kernmerkmal der Coradia-Familie.
Front vergleichen
Die flache, breite LINT-Front unterscheidet sich klar von den ausgestellten Seitenpartien des TALENT 2 aus der Bombardier-Erbschaft.
Nummer ablesen und einordnen
Erst die Baureihe macht den Eintrag eindeutig. Die Systematik dahinter steht in der Anleitung zum Bestimmen von Baureihen.
Reicht dein Blick für die Plattform?
Die Drehgestellzahl wiegt am schwersten – sie trennt Gliedertriebwagen von konventionellen Bauformen.
Wo sich der Weg lohnt
Gute Ausbeute erwartest du …
- an Regionalknoten mit mehreren nicht elektrifizierten Strecken
- bei Betreibern, die ihre Flotte fast vollständig aus einer Familie bestellt haben
- an Werkstattstandorten, wo Fahrzeuge mehrerer Besteller nebeneinander stehen
Es wird schwieriger …
- wenn Bestellerlackierungen jede Familienähnlichkeit überdecken
- bei Fahrzeugen, die zwischen Betreibern gewechselt haben
- bei Baureihen, deren Hersteller in Quellen unterschiedlich angegeben wird
Kaum Chancen hast du …
- bei Metropolis-Fahrzeugen, die in Deutschland kaum vorkommen
- bei Avelia-Hochgeschwindigkeitszügen ohne Fahrt nach Frankreich
- im reinen Güterverkehr, wo andere Plattformen dominieren
Wer die Familie im Alltag sehen will, braucht keine Tour zu planen: Betreiber wie erixx, die NordWestBahn und die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser setzen LINT-Fahrzeuge im großen Stil ein. Für Hochgeschwindigkeitstechnik führt der Weg dagegen ins Ausland, etwa nach Paris Gare de Lyon.
Wasserstofftechnik ist kein Grund für Nähe
Brennstoffzellenfahrzeuge und ihre Betankungsanlagen liegen fast immer auf Betriebsgelände. Diese Bereiche sind nicht öffentlich zugänglich, auch nicht für ein besseres Bild vom Dachaufbau. Was gilt, steht im Beitrag zum Hausrecht auf Bahnhöfen; die Abstände am Gleis erklärt Sicherheitsabstand am Gleis.
Fazit
Alstom ist der Hersteller, dem du am häufigsten begegnest, ohne es zu merken. Der Name steht nirgends, die Plattform schon – und die lässt sich an Wagenteilen, Drehgestellen und Dachaufbauten ablesen. Wer diese drei Punkte abarbeitet, ordnet die meisten deutschen Regionalfahrzeuge korrekt zu.
Die Kehrseite ist die Unschärfe nach der Bombardier-Übernahme. Herstellerangaben in älteren Quellen sind kein verlässlicher Anker mehr. Verlässlich bleibt die Fahrzeugnummer – sie überlebt jede Konzernumbildung.
Kurzfazit
Alstom liefert unter fünf Familiennamen fast das gesamte Marktspektrum. Bestimme über die Plattform, notiere über die Fahrzeugnummer – der Konzernname ist die unbeständigste Angabe von allen.
Zusammenfassung
- Wer Alstom-Fahrzeuge bestimmen will, arbeitet über Plattformnamen und Wagenteilung – der Konzernname hilft im Feld nicht weiter.
- Die Übernahme von Bombardier hat die Herstellerzuordnung älterer Baureihen rückwirkend verschoben, ohne dass sich am Fahrzeug etwas geändert hätte.
- Im deutschen Regionalverkehr ist die Coradia-Familie so verbreitet, dass fast jede Nebenstrecke einen Vertreter zeigt.
- Für die Sichtungsliste zählt die Baureihe, nicht der Markenname des Bestellers – nur so bleibt der Eintrag später auswertbar.
Häufige Fragen
Welche Fahrzeuge baut Alstom in Deutschland?
Vor allem Regionaltriebzüge und Lokomotiven. Aus dem Werk in Salzgitter kommen die LINT-Triebwagen, die auf fast jeder deutschen Nebenstrecke laufen. Dazu kommen elektrische Triebzüge der Familie Coradia Continental und Rangierloks wie die Prima H3. Nach der Bombardier-Übernahme gehören auch die ostdeutschen Werke dazu.
Was bedeutet die Zahl hinter LINT?
Sie gibt grob die Fahrzeuglänge in Metern an. Ein LINT 27 ist ein einteiliger Kurztriebwagen, ein LINT 41 hat zwei Wagenteile mit einem gemeinsamen Drehgestell in der Mitte, ein LINT 54 ist die gestreckte Variante davon und ein LINT 81 dreiteilig. Wer die Wagenteile zählt und die Länge abschätzt, kommt damit ohne Datenbank sehr weit.
Gehört TRAXX jetzt zu Alstom?
Ja. Die TRAXX-Familie stammt von Bombardier Transportation und ist seit 2021 Teil von Alstom. Am Fahrzeug ändert das nichts – die Loks tragen weiterhin die Beschriftung ihres Halters. Für Sichtungslisten heißt es aber: Ältere Quellen nennen Bombardier als Hersteller, neuere Alstom. Beides ist je nach Baujahr richtig.
Woran erkenne ich einen Coradia Continental?
An der Gliederbauweise: Die Wagenteile stützen sich auf gemeinsame Jakobsdrehgestelle, es gibt also weniger Drehgestelle als Wagenteile. Dazu kommt eine durchgehende, flach ansteigende Front ohne die ausgestellten Seitenpartien des TALENT 2. Wie du solche Triebwagenfamilien systematisch trennst, zeigt der Beitrag FLIRT, TALENT und Desiro unterscheiden.
Was ist der Coradia iLINT?
Ein Regionaltriebzug mit Brennstoffzellenantrieb. Der iLINT ging 2018 in Niedersachsen in den Fahrgastbetrieb und war der erste Wasserstoffzug im Planbetrieb weltweit. Optisch erkennst du ihn an den Dachaufbauten: Brennstoffzellen und Wasserstofftanks sitzen dort, wo bei einem Dieseltriebwagen nur Kühler und Klimaanlage wären.
Baut Alstom auch Straßenbahnen?
Ja, unter dem Namen Citadis. Diese Niederflur-Straßenbahnen fahren in zahlreichen europäischen Netzen, in Deutschland allerdings deutlich seltener als Fahrzeuge anderer Hersteller. Ein gut dokumentiertes Beispiel außerhalb Deutschlands sind die Citadis-Wagen in Rotterdam. Über die Bombardier-Erbschaft kommt zusätzlich die FLEXITY-Familie dazu.
Ist Alstom größer als Siemens Mobility?
Beide gehören zu den großen europäischen Anbietern, aber sie sind unterschiedlich aufgestellt. Alstom deckt nach der Bombardier-Übernahme ein breiteres Fahrzeugspektrum ab, Siemens Mobility ist stärker in Signaltechnik und Elektrotechnik verwurzelt. Belastbare aktuelle Umsatz- oder Auftragszahlen nennen wir hier bewusst nicht – sie ändern sich jährlich und werden unterschiedlich abgegrenzt.
Warum steht auf keinem Zug der Name Alstom?
Weil Fahrzeuge nach dem Besteller beschriftet werden, nicht nach dem Hersteller. Ein Triebwagen trägt das Logo des Verkehrsverbunds oder des Betreibers, während der Hersteller nur auf einem kleinen Fabrikschild auftaucht. Welche Ebene am Fahrzeug welche Information liefert, erklärt der Guide Wer fährt eigentlich?.
Wo sehe ich viele Alstom-Fahrzeuge auf einmal?
An Regionalknoten mit mehreren Dieselstrecken. Betreiber wie erixx und die NordWestBahn setzen in großem Umfang LINT-Fahrzeuge ein. Für Hochgeschwindigkeitstechnik brauchst du dagegen Frankreich – Paris Gare de Lyon ist der klassische TGV-Bahnhof.
Wie notiere ich eine Sichtung, wenn der Hersteller unklar ist?
Über die Fahrzeugnummer. Sie ändert sich nicht, wenn ein Konzern gekauft oder umbenannt wird. Der Herstellername ist dagegen eine Momentaufnahme der Eigentümerstruktur. Wie die zwölfstellige Nummer aufgebaut ist, steht im Guide zur UIC-Nummer; für den Aufbau eines dauerhaften Archivs hilft Sichtungslogbuch führen.
Fahrzeuge von Alstom dokumentieren
Unternehmen, Fahrzeug, Ort und Datum in Sekunden erfasst – und sichtbar für die Community.
Die operative Ebene in der EVU-Datenbank
Wer die Züge tatsächlich führt, mit Halterkürzel und Erkennungsmerkmalen am Fahrzeug.
erixx GmbH
erixx GmbH tritt als klein geschriebene Regionalmarke im Nahverkehr auf. Diese Seite erklärt, was eine SPNV-Marke ausmacht und wie du Marke und Gesellschaft trennst.
NahverkehrNordWestBahn GmbH
Die NordWestBahn GmbH ist ein Eisenbahnverkehrsunternehmen im Regionalverkehr. Warum ihre Züge unterschiedlich hoch einsteigen, erklärt ein Blick auf die Bahnsteighöhe.
NahverkehrEisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser
Ein Unternehmen, mehrere Sparten: Der Name nennt Eisenbahnen im Plural und Verkehrsbetriebe dazu. Diese Seite zeigt, wie du die Geschäftsfelder im Feld auseinanderhältst.
NahverkehrDB Regio AG
DB Regio ist die Nahverkehrssparte der Deutschen Bahn. Der Konzern gliedert den Regionalverkehr regional – deshalb passen Marke auf dem Zug und Anschrift am Fahrzeug oft nicht zusammen.
NahverkehrVIAS GmbH
Die VIAS GmbH ist eine deutsche Gesellschaft im Nahverkehrsumfeld. Diese Seite erklärt die Firmierung und zeigt, was Taufnamen an Triebwagen bedeuten.
Typische Fahrzeuge
Baureihe 648 (Alstom Coradia LINT 41)
Die Baureihe 648 ist der zweiteilige Coradia LINT 41 – einer der meistverbreiteten Dieseltriebwagen Deutschlands. So bestimmst du ihn sicher und grenzt ihn ab.
BaureiheAlstom Coradia iLINT
Der Coradia iLINT war der erste Wasserstoff-Triebzug im Fahrgastbetrieb weltweit. Zweiteilig, 140 km/h, Brennstoffzelle statt Dieselmotor – und äußerlich fast ein LINT.
BaureiheBaureihe 440 (Alstom Coradia Continental)
Die Baureihe 440 ist der Alstom Coradia Continental: ein elektrischer Regionaltriebzug, dessen Mittelwagen unter einer eigenen Baureihe laufen. So erkennst du ihn sicher.
BaureiheAlstom Prima H3
Die Prima H3 ist eine dreiachsige Hybrid-Rangierlokomotive aus dem Alstom-Werk Stendal: Batterie plus Dieselgenerator, kompakter Aufbau, bei der DB als Baureihe 1002 geführt.
BaureiheBombardier TRAXX
TRAXX ist keine Baureihe, sondern eine Plattform: dieselbe Grundlok in vielen Varianten. So entschlüsselst du die Typenbezeichnungen und erkennst die Familie.
BaureiheTGV
Der TGV ist Frankreichs Hochgeschwindigkeitszug: zwei Triebköpfe, ein durchgehender Gliederzug dazwischen. So erkennst du die Bauart und die einzelnen Familien.
Wo du Alstom antriffst
Spotting-Orte, an denen dir Fahrzeuge dieser Organisation regelmäßig begegnen – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Paris Gare de Lyon
Gare de Lyon ist das Tor nach Süden: Von hier laufen die Schnellfahrstrecken Richtung Lyon, Marseille und Italien ab, und in den Spitzenstunden steht auf der Anzeige eine Abfahrt nach der anderen. Der Preis dafür ist ein Kopfbahnhof mit knappen Wegen, kontrolliertem Zugang und viel Publikum.
KnotenbahnhofHamburg Hauptbahnhof
Hamburg Hauptbahnhof bündelt den kompletten Nord-Süd-Verkehr Deutschlands und den Weg nach Skandinavien auf einer Handvoll Gleise. Das macht ihn zu einem der ergiebigsten Spots des Landes – und zu einem der unbequemsten. Wer die Enge einplant, bekommt hier eine Trefferquote, die kaum ein zweiter Bahnhof liefert.
KnotenbahnhofFrankfurt (Main) Hauptbahnhof
Vierundzwanzig Bahnsteiggleise nebeneinander, dazu zwei Tiefbahnhöfe und über tausend Zugfahrten am Tag: Frankfurt (Main) Hbf ist der größte Kopfbahnhof Deutschlands. Wer den Querbahnsteig richtig nutzt, dokumentiert hier in zwei Stunden den halben deutschen Fernverkehr.
KnotenbahnhofKöln Hauptbahnhof
Kaum ein Bahnhof in Europa bündelt so viel Verkehr auf so wenig Fläche: Über 1.200 Zugfahrten täglich, elf Bahnsteiggleise und direkt dahinter die Hohenzollernbrücke. Wer Köln Hbf richtig angeht, hat in zwei Stunden mehr im Kasten als anderswo an einem ganzen Tag.
Weitere Unternehmen
Bombardier Transportation
Bombardier Transportation war jahrzehntelang einer der größten Fahrzeugbauer Europas mit Werken in Hennigsdorf, Görlitz und Bautzen. Seit 2021 ist das Unternehmen in Alstom aufgegangen. Die Produktnamen TRAXX, Talent und Twindexx leben weiter – der Firmenname am Fahrzeug ist dagegen Geschichte.
HerstellerSiemens Mobility
Siemens Mobility baut keine Einzelfahrzeuge, sondern Plattformen: Ein Vectron in Schweden und einer in Slowenien sind dieselbe Maschine mit anderer Ausrüstung. Wer die Plattformlogik versteht, erkennt die Fahrzeuge auch dann, wenn die Lackierung nichts verrät.
HerstellerStadler Rail
Stadler Rail ist aus einer kleinen Werkstatt im Thurgau zu einem der prägenden Fahrzeugbauer Europas geworden. Die Produktnamen FLIRT, KISS und GTW stehen nirgends am Fahrzeug – die dazugehörigen Bauformen erkennst du trotzdem aus großer Entfernung, wenn du weißt, worauf du achten musst.
StaatsbahnSNCF
Französische Fahrzeuge tragen ein Buchstabenpräfix vor der Nummer, und das ist keine Zierde: BB, CC, Z, X und B nennen Achsfolge und Antriebsart. Dazu kommen zwei Stromsysteme, sechs Pariser Kopfbahnhöfe und ein Fernverkehr, der fast vollständig aus Marken besteht.
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