Zwei Spurweiten, ein riesiges AVE-Netz und Bahnhöfe, die eher Flughäfen ähneln: Spanien ist für Spotter eine eigene Welt.
3 Orte erfasst
Spanien fährt zwei Spurweiten nebeneinander: das iberische Breitspurnetz und die Normalspur der Hochgeschwindigkeitsstrecken. An den Umspuranlagen und in den großen Bahnhöfen lassen sich beide Welten an einem Ort beobachten.
Adif und Renfe erlauben Fotografieren auf Bahnsteigen. In den Hochgeschwindigkeitsbahnhöfen gibt es Sicherheitskontrollen wie am Flughafen; die Ausrüstung wird durchleuchtet, das Fotografieren danach aber nicht eingeschränkt.
Die Mittagsstunden sind von Mai bis September fototechnisch verloren – zu hart, zu diesig, zu viel Hitzeflimmern über den Gleisen. Die brauchbaren Fenster liegen vor zehn und nach achtzehn Uhr.
Hauptbahnhöfe mit hoher Zugdichte und vielen Betreibern. Ideal für Einsteiger: Bahnsteige sind öffentlich zugänglich, Anzeigetafeln machen den Verkehr planbar, die Ausbeute ist hoch.
Barcelona Sants
Barcelona
Barcelona Sants bündelt den gesamten Fern- und Vorortverkehr Kataloniens – und tut das vollständig unter der Erde. Kein Tageslicht, keine Halle, dafür Normal- und Breitspur nebeneinander und Anschluss bis Frankreich. Wer das vorher weiß, plant anders.
Madrid Puerta de Atocha
Madrid
Atocha ist zwei Bahnhöfe in einem: eine denkmalgeschützte Halle, in der seit den Neunzigern Palmen statt Züge stehen, und daneben der moderne Hochgeschwindigkeitsbahnhof mit Zugangskontrolle. Wer weiß, welcher Teil frei zugänglich ist, spart sich hier viel Ärger.
Dort, wo Stromsystem, Betreiber oder Spurweite wechseln: Lokwechsel, lange Standzeiten und Fahrzeuge aus zwei Ländern auf einem Gleisfeld.
Halte jedes Fahrzeug mit Ort und Uhrzeit fest – und sieh, was andere Spotter hier gerade melden.
Passend dazu
Welche Fahrzeuge dir in Spanien begegnen, steht in derBaureihen-Datenbank. Wer sie fährt, findest du in der EVU-Datenbank. Und wie du eine Tour sauber planst, erklärt der GuideSpotting-Tour planen.