Bergensbanen, Ofotbanen, Flåmsbana: Wenige Züge, dafür Landschaften, die jedes Bild tragen – auch ohne Fahrzeughighlight.
3 Orte erfasst
Norwegen fährt wenige Züge durch außergewöhnliche Landschaft. Die Zahl der Zugfahrten pro Tag ist niedrig, aber die Strecken über Fjell, entlang der Fjorde und durch die Kehrtunnel gehören zu den fotogensten Europas.
Bane NOR und Vy verhalten sich gegenüber Fotografen offen. Wichtiger als die Rechtslage ist hier die Sicherheit: Viele Strecken verlaufen in unwegsamem Gelände, und Tunnelportale sind grundsätzlich zu meiden.
Das Wetter entscheidet über den Erfolg der Reise stärker als in jedem anderen europäischen Land. Plane Puffer ein und mach die Aufnahme, wenn das Licht da ist – nicht, wenn der Zeitplan es vorsieht.
Hauptbahnhöfe mit hoher Zugdichte und vielen Betreibern. Ideal für Einsteiger: Bahnsteige sind öffentlich zugänglich, Anzeigetafeln machen den Verkehr planbar, die Ausbeute ist hoch.
Rampen, Kehren und Alpenübergänge. Schwere Züge, oft in Doppel- oder Nachschubtraktion, dazu Landschaft, die jedes Bild trägt.
Finse an der Bergensbanen
Finse
Finse liegt auf 1.222 Metern mitten auf der Hardangervidda und ist der höchstgelegene Bahnhof Norwegens. Es führt keine Straße hierher – wer kommen will, nimmt den Zug, das Fahrrad oder die Ski. Dafür bekommst du eine Hochgebirgslandschaft, in der jeder einzelne Zug zum Motiv wird.
Flåmsbana ab Myrdal
Myrdal
Die Flåmsbana verbindet die Hochgebirgsstation Myrdal auf 866 Metern mit dem Fjordufer in Flåm – auf gut 20 Kilometern und mit Neigungen, die europaweit ihresgleichen suchen. Betrieblich faszinierend, landschaftlich außergewöhnlich, und touristisch so stark frequentiert wie kaum eine andere Bahn Skandinaviens.
Halte jedes Fahrzeug mit Ort und Uhrzeit fest – und sieh, was andere Spotter hier gerade melden.
Passend dazu
Welche Fahrzeuge dir in Norwegen begegnen, steht in derBaureihen-Datenbank. Wer sie fährt, findest du in der EVU-Datenbank. Und wie du eine Tour sauber planst, erklärt der GuideSpotting-Tour planen.