Das Wichtigste in Kürze
- Strasshof ist ein echtes Bahnbetriebswerk, kein nachgebautes Museum – Ringlokschuppen und Drehscheibe sind Originalsubstanz.
- Die Sammlung gilt als größte Österreichs und deckt Dampf, Diesel und Elektrotraktion ab.
- Träger ist ein Verein. Öffnungstage, Fahrtage und Werkstattfortschritt hängen an ehrenamtlicher Arbeit.
- Fahrbetrieb ist die Ausnahme, nicht die Regel. Für bewegte Motive brauchst du einen angekündigten Dampftag.
- Fotografisch ist das eine Innenraum-Aufgabe: wenig Licht, enge Standpunkte, viel Streulicht durch die Schuppentore.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Geschäftsfelder
- 3.Geschichte im Zeitraffer
- 4.Woran du das Unternehmen erkennst
- 5.Stärken und Schwächen
- 6.Ein Bahnbetriebswerk, das Museum wurde
- 7.Sammlung, Fahrbetrieb, Betriebswerk – drei Museumsformen im Vergleich
- 8.Was in der Sammlung steht
- 9.So arbeitest du eine große Sammlung ab
- 10.Welcher Besuchstag passt zu deinem Ziel?
- 11.Was Ehrenamt für den Bestand bedeutet
- 12.Fazit
- 13.Häufige Fragen
Steckbrief
| Trägerform | Verein – Sammlung, Werkstatt und Betrieb werden ehrenamtlich getragen |
|---|---|
| Standort | Strasshof an der Nordbahn, nordöstlich von Wien im Marchfeld |
| Anlagentyp | ehemaliges Bahnbetriebswerk mit Ringlokschuppen und Drehscheibe |
| Spurweite | 1435 mm Regelspur |
| Sammlungsschwerpunkt | Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven österreichischer Herkunft, dazu Wagen und Nebenfahrzeuge |
| Betriebsform | Ausstellung mit Öffnungstagen, dazu Dampftage und Sonderfahrten |
| Was der Ort besonders macht | Die Fahrzeuge stehen in der Infrastruktur, für die sie gebaut wurden – nicht in einer Halle |
| Offizielle Website | www.eisenbahnmuseum-heizhaus.com |
Geschäftsfelder
Geschichte im Zeitraffer
Woran du Eisenbahnmuseum Strasshof erkennst
Gehört der Zug wirklich zu Eisenbahnmuseum Strasshof?
- Ringlokschuppen mit Drehscheibe – die Fahrzeuge stehen radial, nicht in einer Reihe
- Originale Betriebsanlagen wie Wasserkran, Bekohlung und Untersuchungsgruben statt Museumsvitrinen
- Fahrzeuge in verschiedenen Zuständen – betriebsfähig, konserviert und in Aufarbeitung nebeneinander
- Österreichische Reihenbezeichnungen statt deutscher Baureihennummern an den Loks
- Nordbahn im Hintergrund – der moderne Regelbetrieb läuft direkt neben dem Museumsgelände
- Ehrenamtliche in Arbeitskleidung – Werkstattbetrieb ist an Öffnungstagen oft sichtbar
Stärken und Schwächen
Dafür steht das Unternehmen
- Sehr viele Fahrzeuge an einem Ort – effizient für Sammler und Dokumentare
- Originale Bw-Anlagen als Motiv, wie sie kaum noch irgendwo erhalten sind
- Von Wien aus mit dem Nahverkehr gut erreichbar
- Drehscheibe und Lokschuppen bieten Perspektiven, die es am Bahnsteig nicht gibt
- Betriebsfähige und konservierte Maschinen lassen sich direkt vergleichen
Wo es hakt
- Viele Fahrzeuge stehen dauerhaft still – Bewegung gibt es nur an Fahrtagen
- Öffnungstage sind saisonal begrenzt, im Winter ruht der Betrieb weitgehend
- Im Schuppen ist es dunkel, ohne lichtstarkes Objektiv oder Stativ wird es mühsam
- Fahrzeuge stehen dicht – freistehende Gesamtaufnahmen sind oft nicht möglich
- Welche Lok betriebsfähig ist, wechselt mit den Fristen und ist nicht planbar
Aktualisiert: August 2026 – Die meisten Eisenbahnmuseen sind Hallen, in die man Fahrzeuge gestellt hat. Das Eisenbahnmuseum Strasshof ist der umgekehrte Fall: Hier stand zuerst die Anlage, und die Fahrzeuge kamen zurück an den Ort, für den sie gebaut wurden. Ringlokschuppen, Drehscheibe, Wasserkran, Untersuchungsgruben – das ist kein Nachbau, sondern ein Bahnbetriebswerk an der Nordbahn, das seine Aufgabe verloren hat.
Eine ganze Sammlung an einem Tag erfassen
Reihenbezeichnung, Zustand und Standort direkt notieren – so wird aus dem Museumsbesuch ein verwertbares Archiv.
Ein Bahnbetriebswerk, das Museum wurde
Strasshof an der Nordbahn liegt im Marchfeld, nordöstlich von Wien. Das Heizhaus entstand in den 1940er-Jahren als Stützpunkt für den schweren Dampfbetrieb auf der Nordbahn – der Strecke, die Wien mit dem Norden verband und über Jahrzehnte eine der wichtigsten Achsen des Landes war.
Ein Heizhaus ist in Österreich das, was in Deutschland Bahnbetriebswerk heißt. Der Name ist wörtlich zu nehmen: Dampflokomotiven wurden dort unter Feuer gehalten, bekohlt, besandet, gewaschen und untersucht. Als die ÖBB in den 1970er-Jahren den planmäßigen Dampfbetrieb beendeten, war diese Infrastruktur schlagartig überflüssig. Europaweit sind daraufhin fast alle Ringlokschuppen abgerissen worden.
In Strasshof nicht. Ein Verein übernahm die Anlage samt Fahrzeugen und machte daraus ein Museum, das seine Substanz weitgehend im Original behält. Genau das ist der Unterschied zu einer Ausstellungshalle: Du siehst hier nicht nur, welche Lokomotiven es gab, sondern auch, wie mit ihnen gearbeitet wurde.
Sammlung, Fahrbetrieb, Betriebswerk – drei Museumsformen im Vergleich
Wer österreichische Museumsbahnen plant, sollte wissen, was er von welcher Form bekommt.
| Kriterium | Depotmuseum wie Strasshof | Fahrende Museumsbahn | Aktives Betriebswerk |
|---|---|---|---|
| Fahrzeugzahl an einem Tag | hoch | niedrig, meist ein Zug | mittel, wechselnd |
| Bewegung im Bild | nur an Fahrtagen | immer | ständig, aber schwer zugänglich |
| Lichtsituation | schwierig, Innenraum | planbar, Freiland | meist unzugänglich |
| Zugänglichkeit | an Öffnungstagen frei begehbar | nur Bahnsteig und Strecke | nur mit Genehmigung |
| Eignung fürs Sammeln | sehr hoch | gering | gering |
Der Schluss daraus: Strasshof ist der Ort für Menge und Vielfalt. Für Rauch, Landschaft und Bewegung planst du eine fahrende Bahn wie den NostalgieExpress Leiser Berge oder die Kamptalbahn ein. Ideal ist die Kombination an zwei Terminen.
Erst die Reihe notieren, dann fotografieren
In einem vollen Lokschuppen verlierst du schnell den Überblick, welches Bild zu welchem Fahrzeug gehört. Notiere die Reihenbezeichnung vor dem ersten Auslöser – oder fotografiere jeweils das Anschriftenfeld als erstes Bild der Serie. Am Abend rekonstruierst du das sonst nur mühsam.
Was in der Sammlung steht
Der Schwerpunkt liegt auf österreichischen Bauarten, und das ist der eigentliche Wert. Dampfseitig findest du die typischen Reihen des Landes: schwere Güterzugmaschinen wie die Reihe 52, die als Kriegslokomotive in ganz Mitteleuropa lief, und Schnellzuglokomotiven wie die Reihe 77.
Bei der Elektrotraktion sind es die Altbaumaschinen, die den ÖBB-Betrieb jahrzehntelang geprägt haben – die Reihe 1042 ist dafür das bekannteste Beispiel. Dieselseitig kommen die vierachsigen Streckenlokomotiven und die kleinen Verschiebemaschinen dazu, die im Regelnetz längst ersetzt sind.
Welches einzelne Fahrzeug an einem konkreten Tag zugänglich, betriebsfähig oder überhaupt vor Ort ist, lässt sich seriös nicht vorhersagen. Fristen, Werkstattarbeiten und Leihgaben verschieben den Bestand laufend. Deshalb hier keine Loknummern – sondern der Hinweis, dass sich der Blick auf das Anschriftenfeld an jedem einzelnen Fahrzeug lohnt.
So arbeitest du eine große Sammlung ab
Zuerst einen Rundgang ohne Kamera
Verschaff dir einen Überblick über Schuppen, Freigelände und Abstellgruppen, bevor du anfängst. Sonst fotografierst du dreimal dieselbe Ecke und übersiehst den Rest.
Nach Lichtsituation gruppieren
Freigelände bei tiefem Licht, Schuppen bei Bewölkung oder mittags. Die Schuppentore erzeugen extreme Kontraste – der Guide zum Sonnenstand hilft, das vorher einzuplanen.
Pro Fahrzeug eine feste Bildfolge
Anschriftenfeld, Gesamtansicht, ein Detail. Immer dieselbe Reihenfolge – dann funktioniert die spätere Zuordnung auch nach 200 Bildern.
Zustand mitnotieren
Betriebsfähig, konserviert oder in Aufarbeitung? Das ändert sich über Jahre und macht deine alten Aufnahmen später wertvoll.
Am selben Abend sortieren
Wie du aus einem solchen Tag ein durchsuchbares Archiv machst, beschreibt Fotoarchiv aufbauen.
Wie viele Fahrzeuge schaffst du wirklich?
Wege zwischen Schuppen und Freigelände sind hier noch nicht eingerechnet – zieh im Zweifel ein Fünftel ab.
Museumsfahrzeuge in dieselbe Liste wie Regelbetrieb
Ob 1042 im Schuppen oder Taurus am Bahnsteig – in der Traintrack App landet beides an einem Ort.
Welcher Besuchstag passt zu deinem Ziel?
Normaler Öffnungstag reicht, wenn …
- du Fahrzeuge dokumentieren und Reihen abhaken willst
- dir stehende Aufnahmen und Details genügen
- du in Ruhe durch Schuppen und Freigelände gehen möchtest
Dampftag lohnt sich, wenn …
- du Bewegung, Rauch und Drehscheibenbetrieb im Bild willst
- du Menschenmengen im Bild in Kauf nimmst
- du bereit bist, den Termin über den Fahrplan zu steuern
Lass es sein, wenn …
- du außerhalb der Saison anreist
- du auf eine bestimmte Maschine hoffst, die nicht angekündigt ist
- du ausschließlich Streckenfotos in Landschaft suchst
Wer den Vergleich zur ganz großen österreichischen Sammlung sucht, sollte zusätzlich die ÖGEG in Oberösterreich einplanen – ein zweiter Schwerpunkt mit eigenem Fahrbetrieb.
Was Ehrenamt für den Bestand bedeutet
Eine Sammlung dieser Größe wird nicht von einem Museumsbetrieb mit Personalplan getragen, sondern von einem Verein. Das hat zwei sichtbare Folgen. Erstens die Öffnungslogik: Es gibt Öffnungstage, keine durchgehenden Öffnungszeiten. Zweitens der Zustand der Fahrzeuge – manche sind betriebsfähig, andere konserviert, wieder andere seit Jahren in Aufarbeitung.
Das ist kein Mangel, sondern der ehrliche Zustand des Museumswesens. Eine Dampflok-Hauptuntersuchung ist ein Projekt über Jahre; Betriebe, die Kesselarbeiten überhaupt noch ausführen, sind rar. Wenn eine Maschine verschwindet und Jahre später wieder auftaucht, hast du genau das dokumentiert, was solche Vereine leisten.
Gleise und Werkstattbereiche sind kein Standpunkt
Auf dem Museumsgelände gilt das Hausrecht des Trägers, und Betriebsgleise bleiben auch dort tabu – gerade an Fahrtagen, wenn Fahrzeuge rangiert werden. Halte dich an Absperrungen, tritt nicht in Untersuchungsgruben und quere kein Gleis, um ein Bild zu verbessern. Die Grundlagen stehen in Sicherheitsabstand am Gleis.
Fazit
Strasshof ist der Ort, an dem sich österreichische Eisenbahngeschichte in kürzester Zeit abarbeiten lässt. Kein anderer Standort im Land bündelt so viele Fahrzeuge – und keiner zeigt sie in einer so weitgehend erhaltenen Betriebsanlage.
Was du dafür mitbringen musst, ist Zeit, ein lichtstarkes Objektiv und die Bereitschaft, den Termin nach den Öffnungstagen zu richten. Wer Bewegung will, kommt an einem Fahrtag. Wer Vollständigkeit will, kommt an einem ruhigen Öffnungstag und arbeitet Schuppen für Schuppen ab.
Kurzfazit
Ein originales Heizhaus mit der dichtesten Fahrzeugsammlung Österreichs. Für Sammler die beste Ausbeute des Landes – Bewegung im Bild gibt es aber nur an angekündigten Fahrtagen.
Zusammenfassung
- Wer viele historische Fahrzeuge in kurzer Zeit dokumentieren will, findet in Strasshof die dichteste Gelegenheit Österreichs.
- Der Reiz liegt weniger im Fahrbetrieb als in der erhaltenen Betriebsanlage – Drehscheibe, Schuppen und Nebenbauten im Originalzustand.
- Öffnungszeiten, Fahrtage und der Zustand einzelner Maschinen ändern sich jährlich und gehören vor jeder Anreise geprüft.
- Für bewegte Aufnahmen kombinierst du den Besuch am besten mit einem Termin, an dem tatsächlich gefahren wird.
Häufige Fragen
Was ist ein Heizhaus überhaupt?
Heizhaus ist der österreichische Begriff für das, was in Deutschland Bahnbetriebswerk oder Lokschuppen heißt: die Anlage, in der Lokomotiven abgestellt, gewartet, bekohlt, besandet und für den nächsten Einsatz vorbereitet wurden. Der Name kommt daher, dass Dampfloks dort unter Feuer gehalten wurden. In Strasshof ist diese Anlage samt Ringlokschuppen und Drehscheibe erhalten geblieben.
Wie groß ist die Sammlung wirklich?
Sie gilt als die umfangreichste Österreichs. Eine belastbare öffentliche Zahl zum aktuellen Fahrzeugbestand gibt es nicht, weil sich der Bestand durch Zugänge, Leihgaben und Abgaben laufend verschiebt – deshalb steht hier bewusst keine. Rechne mit deutlich mehr Fahrzeugen, als du an einem halben Tag sinnvoll dokumentieren kannst.
Fahren die Lokomotiven auch?
Ein Teil davon, an angekündigten Terminen. Der Regelfall ist die stehende Ausstellung; Fahrbetrieb gibt es an Dampftagen, bei Veranstaltungen und bei Sonderfahrten auf dem öffentlichen Netz. Welche Maschine dabei zum Einsatz kommt, entscheidet sich über Fristen und Werkstattlage. Wer bewegte Motive braucht, plant um einen solchen Termin herum.
Wie komme ich von Wien nach Strasshof?
Strasshof liegt an der Nordbahn nordöstlich von Wien, im Marchfeld Richtung Gänserndorf. Die Anreise funktioniert mit dem Nahverkehr ab Wien, was den Ort für eine Halbtagestour praktisch macht. Wer den Besuch mit klassischem Bahnhofsspotting verbinden will, kombiniert ihn mit Wien Hauptbahnhof.
Welche Fahrzeuge sehe ich dort, die es sonst nicht mehr gibt?
Vor allem österreichische Bauarten, die im Regelnetz verschwunden sind: schwere Güterzugdampfloks wie die Reihe 52, Schnellzugmaschinen wie die Reihe 77 und Altbau-Elektroloks wie die Reihe 1042. Dazu kommen Diesellokomotiven, Nebenfahrzeuge und Wagen, die in keiner Regelstatistik mehr auftauchen.
Welche Ausrüstung brauche ich im Lokschuppen?
Ein lichtstarkes Weitwinkel ist hier wichtiger als ein Tele. Im Schuppen ist es dunkel, die Fahrzeuge stehen dicht, und du kommst selten weit genug weg für eine Gesamtaufnahme. Ein Stativ hilft, wo es erlaubt ist – was dabei sinnvoll ist, steht in Stativ und Zubehör. Zum Umgang mit hohen ISO-Werten hilft Bildrauschen entfernen.
Ist Strasshof besser als eine fahrende Museumsbahn?
Es ist etwas anderes. Eine fahrende Museumsbahn wie der NostalgieExpress Leiser Berge liefert dir Bewegung, Landschaft und Rauch. Strasshof liefert dir Menge und Vielfalt – und eine Betriebsanlage, die es als Motiv sonst kaum noch gibt. Wer beides will, plant zwei Termine statt einem.
Darf ich auf dem Gelände überall fotografieren?
Auf dem Museumsgelände gilt das Hausrecht des Trägers. Private Aufnahmen sind an Öffnungstagen üblich, abgesperrte Werkstattbereiche und Gleise bleiben tabu. Für gewerbliche Nutzung oder Stativeinsatz kann eine gesonderte Absprache nötig sein. Die allgemeinen Grundsätze fasst Hausrecht auf Bahnanlagen zusammen.
Wann ist das Museum geöffnet?
Der Betrieb ist saisonal und konzentriert sich auf das Sommerhalbjahr, mit Schwerpunkt auf Wochenenden und Veranstaltungsterminen. Feste ganzjährige Öffnungszeiten gibt es nicht, und die Termine werden jede Saison neu festgelegt. Prüfe sie vor der Anreise auf der offiziellen Seite – hier absichtlich keine konkreten Zeiten, weil sie schlicht nicht stabil sind.
Wer hält Dampfloks überhaupt noch betriebsfähig?
Vereine wie der Träger in Strasshof leisten den laufenden Unterhalt selbst. Schwere Arbeiten am Kessel gehen dagegen an spezialisierte Betriebe – in Mitteleuropa vor allem an das Dampflokwerk Meiningen. Eine Hauptuntersuchung dauert dort Jahre, nicht Wochen. Deshalb verschwinden einzelne Maschinen über lange Zeiträume aus der Ausstellung.
Fahrzeuge von Eisenbahnmuseum Strasshof dokumentieren
Unternehmen, Fahrzeug, Ort und Datum in Sekunden erfasst – und sichtbar für die Community.
Die operative Ebene in der EVU-Datenbank
Wer die Züge tatsächlich führt, mit Halterkürzel und Erkennungsmerkmalen am Fahrzeug.
ÖBB-Personenverkehr AG
Die ÖBB-Personenverkehr AG ist die Reisezuggesellschaft der Österreichischen Bundesbahnen. Wer ihre Fahrzeuge einordnen will, muss das vierstellige Reihenschema lesen können.
WeitereÖBB-Produktion GmbH
Die ÖBB-Produktion GmbH stellt Triebfahrzeuge und Personal für den österreichischen Bahnbetrieb. Wer sie verstehen will, braucht das österreichische Betriebsvokabular.
GüterverkehrRail Cargo Austria AG
Rail Cargo Austria AG ist die Güterverkehrsgesellschaft im ÖBB-Konzern. Diese Seite erklärt den Wagenübergang: Warum ein Zug an der Grenze endet und die Ladung trotzdem weiterfährt.
Typische Fahrzeuge
ÖBB Reihe 52
Die Reihe 52 ist die österreichische Variante der Kriegslokomotive: eine Güterzug-Dampflok mit fünf Kuppelachsen. So erkennst du sie sicher.
BaureiheÖBB Reihe 77
Die Reihe 77 ist eine österreichische Personenzug-Tenderlok mit drei Kuppelachsen zwischen zwei Laufachsen. So erkennst du sie und ordnest sie ein.
BaureiheReihe 1042
Die Reihe 1042 ist die klassische vierachsige Universallok der ÖBB. So erkennst du sie, so ordnest du die Unterbauart 1042.5 ein.
BaureiheÖBB 2143
Die Reihe 2143 war über Jahrzehnte die Standard-Streckendiesellok der ÖBB. So erkennst du sie am Dach, an der Achszahl und an der vierstelligen Reihenanschrift.
Wo du Eisenbahnmuseum Strasshof antriffst
Spotting-Orte, an denen dir Fahrzeuge dieser Organisation regelmäßig begegnen – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Weitere Unternehmen
NostalgieExpress Leiser Berge
Der NostalgieExpress Leiser Berge bringt an Sommerwochenenden Ausflügler von Korneuburg nach Ernstbrunn – über eine normalspurige Lokalbahn im Weinviertel, auf der sonst kein Personenverkehr mehr fährt. Für Spotter ist das eine seltene Kombination aus Saisonzug und offener Landschaft.
MuseumsbahnKamptalbahn
Die Kamptalbahn ist keine stillgelegte Museumsstrecke, sondern eine erhaltene normalspurige Nebenbahn zwischen Hadersdorf am Kamp und dem nördlichen Waldviertel. Der Nostalgieverkehr läuft dort als Sonderzug auf einer Strecke, die auch sonst befahren wird – das ändert die Planung grundlegend.
MuseumsbahnÖGEG Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte
Die ÖGEG ist keine Museumsbahn mit einer Strecke, sondern ein Verein mit mehreren Betätigungsfeldern: ein großer Fahrzeugstandort in Ampflwang im Hausruckwald, eigene Werkstattarbeit und Dampfsonderfahrten auf dem öffentlichen Netz. Das ändert, wie du eine Begegnung planst.
MuseumsbahnWaldviertlerbahn
Die Waldviertler Schmalspurbahnen sind das größte erhaltene 760-mm-Netz Österreichs: zwei Äste ab Gmünd, echte Streckenlänge statt Vorführstrecke, und mit der Reihe 399 eine Dampflokbauart, die eigens für dieses Netz gebaut wurde. Betrieb und Trägerschaft sind allerdings auf beiden Ästen unterschiedlich.
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