Das Wichtigste in Kürze
- Die Aartalbahn ist eine erhaltene Trasse, kein durchgehender Verkehrsweg – planmäßigen Nahverkehr gibt es dort nicht.
- Was befahrbar ist, ändert sich: Der aktuelle Stand kommt nur vom Verein, nicht aus älteren Quellen.
- Trägerform ist ein Verein, der Fahrbetrieb, Streckenpflege und Fahrzeugerhalt ehrenamtlich stemmt.
- Normalspur ohne Oberleitung bedeutet Diesel – elektrische Traktion ist ausgeschlossen.
- Auch ohne Zug lohnt der Blick: Erhaltene Bahnhofsgebäude und Anlagen sind hier ein eigenes Thema.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Geschäftsfelder
- 3.Geschichte im Zeitraffer
- 4.Woran du das Unternehmen erkennst
- 5.Stärken und Schwächen
- 6.Was an der Aartalbahn besonders ist
- 7.Was „stillgelegt“ alles bedeuten kann
- 8.Trasse pflegen ist mehr Arbeit als fahren
- 9.Welche Fahrzeuge du hier zu sehen bekommst
- 10.Fotografieren an einer Strecke ohne Regelverkehr
- 11.Ist das dein Ziel?
- 12.Fazit
- 13.Häufige Fragen
Steckbrief
| Trägerform | eingetragener Verein, Fahrbetrieb ehrenamtlich getragen |
|---|---|
| Spurweite | 1435 mm Normalspur, ohne Oberleitung |
| Streckenkorridor | Aartal zwischen Wiesbaden und dem Raum Diez/Limburg |
| Regelverkehr | kein planmäßiger Personennahverkehr auf der Trasse |
| Betriebsform | Diesel, bei Sonderfahrten gelegentlich Gastfahrzeuge |
| Besonderheit | eine der längsten zusammenhängend erhaltenen Nebenbahntrassen in Hessen |
| Betriebszustand | abschnittsweise unterschiedlich – der befahrbare Umfang ändert sich |
| Landschaft | Taunusausläufer und Aartal, streckenweise eng und bewaldet |
| Offizielle Website | www.aartalbahn.de |
Geschäftsfelder
Geschichte im Zeitraffer
Woran du Nassauische Touristenbahn e.V. erkennst
Gehört der Zug wirklich zu Nassauische Touristenbahn e.V.?
- Kein Fahrdraht – auf der gesamten Trasse ist nur Dieselbetrieb möglich
- Erhaltene Nebenbahnarchitektur: Empfangsgebäude und Stellwerksbauten in ursprünglicher Form
- Enges Tal mit Bewuchs – die Trasse folgt der Aar statt der kürzesten Linie
- Unterschiedlicher Gleiszustand je Abschnitt, von befahren bis überwachsen
- Kurze Museumsgarnituren statt langer Zugverbände
- Vereinspersonal in eigener Kleidung statt Konzernuniform
- In Wiesbaden Nähe zum Regelverkehr, aber ohne durchgehende Verbindung im Fahrplan
Stärken und Schwächen
Dafür steht das Unternehmen
- Eine zusammenhängend erhaltene Nebenbahntrasse, wie es sie in Hessen kaum ein zweites Mal gibt
- Erhaltene Bahnhofsgebäude und Bahnanlagen als eigenständiges Motiv, auch ohne Zug
- Fahrten ohne konkurrierenden Regelverkehr – der Museumszug steht allein im Bild
- Gut aus dem Rhein-Main-Gebiet erreichbar und mit anderen Zielen kombinierbar
- Langsame Züge und enge Bögen ergeben ungewöhnliche Perspektiven
Wo es hakt
- Der befahrbare Umfang ändert sich – Angaben aus dem Netz veralten hier besonders schnell
- Sehr wenige Fahrtage, ohne aktuellen Termin lohnt die Anreise nicht
- Enges Tal und starker Bewuchs schränken Fotostandorte deutlich ein
- Kein Dampfbetrieb im regulären Programm
- Der Dauerstreit über Reaktivierung und Umnutzung macht die Zukunft schwer einschätzbar
Aktualisiert: August 2026 – Zwischen Wiesbaden und dem Lahntal liegt eine Bahnstrecke, die es eigentlich nicht mehr geben dürfte: eine über weite Strecken zusammenhängend erhaltene Nebenbahntrasse ohne planmäßigen Verkehr. Die Nassauische Touristenbahn fährt dort Museumsverkehr – und leistet daneben die Arbeit, ohne die eine solche Strecke innerhalb weniger Jahre im Grün verschwinden würde.
Fahrten auf Strecken ohne Regelverkehr festhalten
Fahrzeug, Ort und Datum in Sekunden erfasst – bei wechselnden Betriebsabschnitten ist das später die einzige Referenz.
Was an der Aartalbahn besonders ist
Die meisten stillgelegten Nebenbahnen in Deutschland sind verschwunden: abgebaut, überbaut, zum Radweg gemacht. Die Aartalbahn ist eine der Ausnahmen. Ihre Trasse ist über eine erhebliche Länge zusammenhängend erhalten geblieben, samt Bahnhofsgebäuden, Nebenanlagen und Kunstbauten – ein Zustand, den man an aktiven Strecken kaum noch findet, weil dort in den letzten Jahrzehnten fast alles modernisiert wurde.
Was sie nicht ist: eine durchgehend befahrene Bahn. Planmäßigen Nahverkehr gibt es seit Jahrzehnten nicht mehr, und der befahrbare Umfang hat sich über die Jahre mehrfach verschoben. Genau darin liegt die Schwierigkeit für jede Beschreibung: Was heute stimmt, kann in zwei Jahren falsch sein.
Was „stillgelegt“ alles bedeuten kann
An Strecken wie dieser wird ein Begriff dauernd falsch verwendet. Zwischen einer Strecke ohne Fahrplan und einer abgebauten Strecke liegen mehrere Zustände, die betrieblich und rechtlich völlig unterschiedliche Dinge bedeuten.
| Zustand | Woran du es siehst | Was es für dich heißt |
|---|---|---|
| In Betrieb, ohne Fahrplan | blanke Schienen, gepflegte Übergänge | jederzeit kann ein Zug kommen |
| Museumsverkehr | Gleis frei, Bewuchs zurückgeschnitten | Züge nur an angekündigten Terminen |
| Betrieblich gesperrt | Bewuchs im Gleis, gesicherte Übergänge | keine Fahrten, Trasse bleibt Bahngelände |
| Entwidmet | Schienen liegen, Bahnzweck aufgehoben | rechtlich keine Bahnanlage mehr |
| Zurückgebaut | Schotterbett oder Radweg | nichts mehr zu sehen |
Der praktische Punkt: Auch eine Strecke ohne sichtbaren Verkehr bleibt in aller Regel Bahngelände. Wer sie betritt, weil „hier ja nichts fährt“, liegt betrieblich und rechtlich falsch.
Aktueller Stand statt alter Beschreibung
Bei dieser Strecke veralten Informationen schneller als anderswo. Streckenzustand, befahrbare Abschnitte und Termine ändern sich; ältere Forenbeiträge und Karten bilden oft einen Stand von vor mehreren Jahren ab. Prüfe vor jeder Anreise, was der Verein aktuell selbst angibt – das ist hier keine Formalie, sondern der Unterschied zwischen einem Fahrtag und einem leeren Bahnhof.
Trasse pflegen ist mehr Arbeit als fahren
Bei den meisten Museumsbahnen ist der Fahrbetrieb der große Aufwandsposten. Bei einer langen Nebenbahntrasse ist es der Streckenerhalt. Vegetation wächst schnell, und eine Bahnstrecke ohne regelmäßige Befahrung ist innerhalb weniger Jahre nicht mehr nutzbar. Dazu kommen Bahnübergänge, Entwässerung, Brückenbauwerke und Sicherungstechnik – alles Aufgaben, die auch dann anfallen, wenn kein einziger Zug fährt.
Deshalb bindet ein Verein wie dieser einen großen Teil seiner ehrenamtlichen Arbeitskraft in Tätigkeiten, die kein Besucher je zu Gesicht bekommt. Wer sich fragt, warum an einer so langen Strecke so wenig gefahren wird, findet hier die Antwort. Bei kürzeren Betrieben wie dem Hessencourrier ist das Verhältnis von Erhalt zu Fahrbetrieb ein anderes.
Welche Fahrzeuge du hier zu sehen bekommst
Der Museumsverkehr auf Nebenbahnen dieser Größenordnung ist Dieselbetrieb. Prägend sind zweiachsige Uerdinger Schienenbusse, die genau für Strecken wie diese gebaut wurden: geringe Achslast, niedriger Personalbedarf, kurze Einheit. Für lokbespannte Züge kommen Maschinen der V-100-Reihe und Kleinlokomotiven der V-60-Familie infrage.
Interessant ist der Vergleich mit dem, was wenige Kilometer entfernt im Regelverkehr fährt. Auf den aktiven Strecken der Region bestimmen moderne Dieseltriebwagen das Bild, während auf der Aartalbahn Fahrzeuge stehen, die anderswo längst ausgemustert wurden. Ältere DB-Triebwagen wie die Baureihe 628 markieren den Übergang zwischen beiden Welten.
Einzelne Fahrzeugnummern nennen wir hier nicht. Bei Vereinen wechseln Bestände durch Ausleihe, Fristen und Aufarbeitung – wer eine Nummer für sein Logbuch braucht, liest sie am Fahrzeug ab.
Aktuellen Betriebsstand prüfen
Welcher Abschnitt befahren wird, ändert sich. Diese Information holst du dir direkt beim Verein, nicht aus älteren Quellen.
Anreise über das Rhein-Main-Gebiet legen
Wiesbaden und Limburg sind die naheliegenden Ausgangspunkte für eine Anfahrt ohne eigenes Fahrzeug.
Lichtfenster im Tal berechnen
Enge, bewaldete Täler schatten früh ab. Ohne Sonnenstandsplanung stehst du im Schatten, obwohl die Sonne scheint.
Bahnanlagen als eigenes Motiv einplanen
Erhaltene Empfangsgebäude und Nebenanlagen sind hier ein Thema für sich – auch dann, wenn kein Zug fährt.
Sichtung mit Datum festhalten
Weil sich der Betriebsumfang ändert, ist ein datiertes Logbuch später die einzige belastbare Referenz.
Wie viel der Trasse ist aktuell nutzbar?
Die Zahlen musst du selbst eintragen – wir nennen hier bewusst keine, weil sie sich ändern.
Fotografieren an einer Strecke ohne Regelverkehr
Der große Vorteil ist die Ruhe: Kein Taktverkehr kommt dazwischen, kein anderer Zug steht im entscheidenden Moment im Bild. Der Museumszug ist an seinem Fahrtag konkurrenzlos, und du kannst dich vollständig auf ihn konzentrieren.
Die Nachteile sind zwei. Erstens schränkt das enge, bewaldete Tal die Zahl brauchbarer Standorte stark ein – freie Sichtachsen sind Mangelware, und wo eine besteht, steht sie oft schon nachmittags im Hangschatten. Zweitens ist die Zahl der Gelegenheiten klein: Misslingt eine Aufnahme, wartest du nicht zehn Minuten, sondern bis zum nächsten Termin. Wer damit umgeht, arbeitet mit vorbereiteten Standorten und Testbildern, statt vor Ort zu improvisieren – der Museumsbahn-Guide sortiert die Vorbereitung.
Seltene Fahrten im Rhein-Main-Raum verfolgen
Mit der Traintrack App siehst du, was andere zu Museums- und Sonderfahrten in der Region melden.
Eine ruhende Strecke ist kein Wanderweg
Auch dort, wo seit Jahren kein Zug fährt, bleibt die Trasse Bahngelände. Arbeitsfahrten, Überführungen und Kontrollfahrten werden nicht angekündigt, und in einem engen Tal ist ein anrollendes Fahrzeug schlecht zu hören. Bleib auf öffentlichen Wegen und an Bahnübergängen – die Regeln stehen im Beitrag zum Sicherheitsabstand am Gleis.
Ist das dein Ziel?
Ja, wenn …
- dich erhaltene Nebenbahnanlagen genauso interessieren wie fahrende Züge
- du bereit bist, den Besuch nach dem aktuellen Betriebsstand zu planen
- du im Rhein-Main-Gebiet unterwegs bist und einen ruhigen Kontrast suchst
Prüf es genau, wenn …
- du auf einen bestimmten Abschnitt hoffst, der zuletzt nicht befahren wurde
- du nur ein enges Zeitfenster hast – das Lichtfenster im Tal ist kurz
- du ohne Auto mehrere Standorte erreichen willst
Nein, wenn …
- du Dampf oder elektrische Traktion erwartest
- dir Zugdichte wichtiger ist als eine einzelne Fahrt
- du dich auf ältere Streckenbeschreibungen verlassen willst
Für Fahrzeugvielfalt am selben Tag ist der Weg kurz: Frankfurt Hauptbahnhof liefert in einer Stunde mehr Baureihen als die Aartalbahn in einer Saison, und das Mittelrheintal bei Boppard ergänzt Güterverkehr in dichter Folge.
Fazit
Die Nassauische Touristenbahn ist ein ungewöhnlicher Fall unter den deutschen Museumsbahnen. Sie fährt nicht auf einem kurzen erhaltenen Reststück, sondern hält eine lange Nebenbahntrasse offen, deren Zukunft seit Jahrzehnten umstritten ist – mit einem Aufwand, der überwiegend außerhalb des Fahrbetriebs anfällt.
Für Spotter heißt das: Der Besuch will vorbereitet sein, und die wichtigste Information ist nicht der Fahrplan, sondern der Betriebszustand. Wer den aktuell prüft, das Lichtfenster im Tal berechnet und erhaltene Bahnanlagen als eigenes Motiv einplant, bekommt hier etwas, das im deutschen Bahnbild kaum noch existiert.
Kurzfazit
Museumsverkehr auf einer erhaltenen, aber nicht durchgehend befahrenen Nebenbahntrasse. Diesel, wenige Termine, wechselnder Betriebsumfang – und Bahnanlagen, die auch ohne Zug ein Motiv sind.
Zusammenfassung
- Der Verein hält im Aartal eine Nebenbahntrasse im Betrieb, deren Zukunft seit Jahrzehnten umstritten ist.
- Der Museumsverkehr ist ehrenamtlich organisiert und deshalb auf wenige Termine begrenzt.
- Fotografisch bietet das enge Tal ungewöhnliche Perspektiven, aber wenige freie Sichtachsen.
- Wer die Strecke besucht, sollte den aktuellen Betriebszustand prüfen – ältere Angaben sind hier fast immer überholt.
Häufige Fragen
Wo verläuft die Aartalbahn?
Im Tal der Aar, zwischen dem Raum Wiesbaden und dem Lahntal bei Diez und Limburg. Die Trasse folgt dem Fluss durch die Ausläufer des Taunus, mit engen Bögen und mehreren Kunstbauten. Es handelt sich um eine der längsten zusammenhängend erhaltenen Nebenbahntrassen Hessens – erhalten heißt dabei aber nicht überall befahrbar.
Fährt dort ein normaler Regionalzug?
Nein. Der planmäßige Personennahverkehr wurde vor Jahrzehnten eingestellt und ist nicht zurückgekehrt. Was auf der Trasse verkehrt, ist Museumsverkehr. Im weiteren Umfeld übernehmen dagegen Unternehmen wie Vias und die Hessische Landesbahn den Regionalverkehr – aber eben nicht auf dieser Strecke.
Welche Abschnitte kann ich befahren?
Das ist die Frage, auf die es keine dauerhaft gültige Antwort gibt. Der befahrbare Umfang hat sich über die Jahre mehrfach verändert, abhängig von Streckenzustand, Genehmigungen und Zuständigkeiten. Wir nennen hier bewusst keine Abschnittsliste, weil sie mit hoher Wahrscheinlichkeit veraltet wäre. Der aktuelle Stand kommt ausschließlich vom Verein selbst.
Wer betreibt die Museumsbahn?
Ein eingetragener Verein. Fahrdienst, Zugbegleitung, Werkstattarbeit und vor allem die Vegetationspflege entlang der Trasse werden von Mitgliedern in ihrer Freizeit erledigt. Bei einer langen Nebenbahntrasse ist der Streckenerhalt der größte Aufwandsposten – deutlich größer als der eigentliche Fahrbetrieb.
Gibt es Dampfbetrieb?
Im regulären Programm nicht. Die Strecke wird mit Diesel befahren; Dampf ist allenfalls bei angekündigten Sonderfahrten mit Gastlokomotiven zu erwarten. Wer im Raum Rhein-Main und Mittelrhein gezielt Dampf sucht, findet ihn eher beim Vulkan-Expreß im Brohltal oder beim Kuckucksbähnel in der Pfalz.
Welche Fahrzeuge sehe ich dort?
Typisch für Museumsverkehr auf Nebenbahnen sind Uerdinger Schienenbusse sowie Diesellokomotiven für lokbespannte Züge, etwa aus der V-100-Reihe oder der V-60-Familie. Konkrete Fahrzeugnummern nennen wir nicht: Bei Vereinen wechseln Bestände durch Ausleihe, Fristen und Aufarbeitung.
Lohnt sich der Besuch auch ohne Zugfahrt?
Ungewöhnlicherweise ja. Entlang der Trasse sind Empfangsgebäude, Bahnsteiganlagen und Nebengebäude in einem Zustand erhalten, den man an aktiven Strecken selten findet – dort wurde in den letzten Jahrzehnten fast überall modernisiert. Für Architektur- und Infrastrukturfotografie ist das ein eigenständiges Thema, unabhängig davon, ob an dem Tag ein Zug fährt.
Warum wird über die Strecke so viel gestritten?
Weil eine erhaltene Trasse im Ballungsraum mehrere Interessen berührt: Reaktivierung für den Nahverkehr, Nutzung als Radweg, Museumsbetrieb und Denkmalpflege stehen teils gegeneinander. Solche Konflikte ziehen sich über Jahrzehnte, und belastbare Prognosen dazu gibt es nicht. Für dich am Gleis heißt das vor allem: Prüfe den aktuellen Stand, statt dich auf ältere Beschreibungen zu verlassen.
Wie fotografiere ich in einem engen Tal?
Mit Blick auf die Uhr. Enge, bewaldete Täler haben kurze Zeitfenster mit brauchbarem Licht, weil die Hänge früh abschatten – die Planung mit dem Sonnenstand ist hier keine Feinheit, sondern Voraussetzung. Zweitens lohnt es sich, enge Bögen bewusst zu nutzen: Sie erlauben Perspektiven, in denen Lok und Zug gleichzeitig sichtbar sind.
Darf ich die Trasse betreten, wenn dort nichts fährt?
Nein. Eine nicht befahrene Strecke ist keine freie Fläche: Sie bleibt Bahnbetriebsgelände, und Arbeits- oder Überführungsfahrten sind nicht angekündigt. Fotografiert wird von öffentlichen Wegen, Straßen und Bahnübergängen aus. Was gilt, steht im Beitrag zum Sicherheitsabstand am Gleis und beim Hausrecht auf Bahngelände.
Fahrzeuge von Nassauische Touristenbahn e.V. dokumentieren
Unternehmen, Fahrzeug, Ort und Datum in Sekunden erfasst – und sichtbar für die Community.
Die operative Ebene in der EVU-Datenbank
Wer die Züge tatsächlich führt, mit Halterkürzel und Erkennungsmerkmalen am Fahrzeug.
VIAS GmbH
Die VIAS GmbH ist eine deutsche Gesellschaft im Nahverkehrsumfeld. Diese Seite erklärt die Firmierung und zeigt, was Taufnamen an Triebwagen bedeuten.
NahverkehrHessische Landesbahn GmbH
Die Hessische Landesbahn fährt Regionalverkehr. Ihre Züge tragen aber häufig Verbundfarben – erkennen musst du das Unternehmen deshalb an anderen Merkmalen.
NahverkehrHLB Hessenbahn GmbH
HLB Hessenbahn GmbH ist eine Gesellschaft aus der HLB-Familie. Der Name verweist auf Hessen und auf Eisenbahnverkehr – die Details liest du am Fahrzeug ab, nicht am Firmenschild.
NahverkehrESWE Verkehrsgesellschaft
Die ESWE Verkehrsgesellschaft ist im Nahverkehr tätig. Diese Seite erklärt, warum Verbund, Aufgabenträger und Betreiber am Fahrzeug leicht verwechselt werden.
Typische Fahrzeuge
Baureihe VT 98 (Uerdinger Schienenbus)
Der VT 98 ist der bekannteste deutsche Schienenbus: zweiachsig, hochbeinig, mit Bei- und Steuerwagen unterwegs. Heute fährt er fast nur noch museal – so erkennst du ihn.
BaureiheBaureihe 211 (V100)
Die Baureihe 211 ist die leichtere Ausführung der westdeutschen V 100, bis 1968 als V 100.10 geführt. So erkennst du sie und ordnest sie richtig ein.
BaureiheBaureihe V 60 (DB 260/261/360/361/364/365)
Die V 60 ist die klassische dreiachsige Rangierlok der Bundesbahn – erkennbar an Kuppelstangen und starrem Rahmen. Ihre vielen Nummern erzählen die Umbaugeschichte.
BaureiheBaureihe 628 / 629
Die Baureihe 628 ist der klassische zweiteilige Dieseltriebwagen der DB im Regionalverkehr. Die 629 ist die zweimotorige Schwester. So unterscheidest du beide im Feld.
Wo du Nassauische Touristenbahn e.V. antriffst
Spotting-Orte, an denen dir Fahrzeuge dieser Organisation regelmäßig begegnen – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Frankfurt (Main) Hauptbahnhof
Vierundzwanzig Bahnsteiggleise nebeneinander, dazu zwei Tiefbahnhöfe und über tausend Zugfahrten am Tag: Frankfurt (Main) Hbf ist der größte Kopfbahnhof Deutschlands. Wer den Querbahnsteig richtig nutzt, dokumentiert hier in zwei Stunden den halben deutschen Fernverkehr.
FotostelleMittelrheintal bei Boppard
Im Mittelrheintal laufen zwei Bahnstrecken parallel durch eine Welterbelandschaft – und über beide rollt der Güterverkehr des Korridors Rotterdam–Genua. Boppard liegt an der größten Rheinschleife der Strecke, mit Weinbergen als natürlichen Aussichtspunkten über den Gleisen.
KnotenbahnhofKöln Hauptbahnhof
Kaum ein Bahnhof in Europa bündelt so viel Verkehr auf so wenig Fläche: Über 1.200 Zugfahrten täglich, elf Bahnsteiggleise und direkt dahinter die Hohenzollernbrücke. Wer Köln Hbf richtig angeht, hat in zwei Stunden mehr im Kasten als anderswo an einem ganzen Tag.
Weitere Unternehmen
Hessencourrier
Der Hessencourrier hält den Betrieb auf der ehemaligen Kleinbahn Kassel–Naumburg am Leben – normalspurig, mit Dampf und vollständig ehrenamtlich. Für Fotografen ist das eine der ruhigsten Möglichkeiten in Nordhessen, einen Dampfzug in der Landschaft zu erwischen statt im Bahnhofstrubel.
MuseumsbahnEisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein
Das Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein sitzt nicht in einer Halle, sondern in einem erhaltenen Bahnbetriebswerk. Drehscheibe, Lokschuppen und Wasserturm stehen dort, wo sie immer standen – und die Fahrzeuge stehen darin, statt auf einem Museumssockel.
MuseumsbahnBrohltal-Eisenbahn (Vulkan-Expreß)
Die Brohltal-Eisenbahn ist eine der wenigen Meterspurbahnen westlich des Rheins, die noch täglich Fahrgäste bergauf bringt. Vom Rheinufer in Brohl-Lützing klettert der Vulkan-Expreß in die Osteifel – mit Dieseltriebfahrzeugen im Regelbetrieb und einer Mallet-Dampflok an ausgewählten Tagen.
MuseumsbahnDB-Museum Koblenz
Das DB-Museum Koblenz ist keine Museumsbahn, sondern ein Fahrzeugdepot in einem ehemaligen Bahnbetriebswerk. Der Standort in Koblenz-Lützel gehört als Außenstelle zum DB Museum und zeigt vor allem das, wofür er gebaut wurde: Maschinen aus der Zeit der großen Elektrifizierung.
Passende Guides aus dem Blog
- Drehscheibe Online & Museumsbahn erklärt: Termine für Sonderfahrten finden, Top-Museumsbahn...
- Sonnenstand am Fotospot planen: Licht statt Zufall
- Sicherheitsabstand am Gleis: Die Regeln, die Leben retten
- Hausrecht am Bahnhof: Wo du stehen darfst und wo nicht
- Spotting-Tour planen: Ein Tag, mehrere Bahnhöfe, maximale Ausbeute




