Das Wichtigste in Kürze
- El 18 heißt schlicht „elektrische Lokomotive, Bauart 18“: Norwegen kürzt Elloks mit El und Dieselloks mit Di ab, dahinter steht die Bauartnummer.
- Vierachsige Reisezuglok: Sie zieht klassische Wagenzüge und ist damit betrieblich mit deutschen Fernverkehrsloks vergleichbar.
- Gleiches Stromsystem wie zu Hause: Norwegen fährt mit 15 kV / 16,7 Hz – dieselbe Fahrdrahtspannung wie Deutschland und die Schweiz.
- Formensprache der Lok-2000-Familie: Die Verwandtschaft zur SBB Re 460 ist an der glatten, gerundeten Front gut zu sehen.
- In Deutschland siehst du sie nicht: Die El 18 ist ein reines Norwegen-Fahrzeug – Sichtungen sammelst du auf Reisen.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| Fahrzeugart | Elektrolokomotive für den Reisezugverkehr |
|---|---|
| Bezeichnungssystem | „El“ steht für elektrisch, „18“ ist die Bauartnummer |
| Hersteller | ABB / Adtranz |
| Achsfolge | Bo'Bo' – vier Achsen in zwei Drehgestellen |
| Stromsystem | 15 kV / 16,7 Hz Wechselstrom |
| Spurweite | 1435 mm Normalspur |
| Bauartverwandtschaft | konstruktiv aus der Lok-2000-Familie abgeleitet (SBB Re 460) |
| Einsatzland | Norwegen – kein Regeleinsatz in Deutschland |
| UIC-Ländercode | 76 (Norwegen) |
Erkennungsmerkmale
Hast du wirklich diese Baureihe vor dir?
- Anschrift am Fahrzeug beginnt mit El 18 – Kürzel und Bauartnummer stehen groß an der Seitenwand
- Vier Achsen in zwei Drehgestellen, keine sechsachsige Bauform
- Kastenform mit stark gerundeter, glatt durchgezogener Frontpartie in der Formensprache der Lok-2000-Familie
- Steht vor einem lokbespannten Wagenzug, nicht als Teil eines Triebzuges
- Einholm-Stromabnehmer für 15 kV / 16,7 Hz, wie in Deutschland, Österreich, Schweden und der Schweiz
- Winterausrüstung an der Front: kräftiger Bahnräumer und geschützte Anbauteile
Aktualisiert: August 2026 – Eine kompakte vierachsige Ellok vor einem klassischen Wagenzug, an der Seitenwand die Anschrift El 18: Damit hast du eines der bekanntesten norwegischen Triebfahrzeuge vor dir. Diese Seite erklärt, was die Bezeichnung bedeutet, wie du die Lok im Feld sicher einordnest und worauf du achten musst, wenn du sie auf einer Norwegenreise fotografieren willst.
Sichtungen aus dem Ausland festhalten
Norwegische Fahrzeuge siehst du selten – umso wichtiger, dass Nummer, Ort und Datum sofort gespeichert sind.
Was ist die El 18?
Die El 18 ist eine vierachsige Elektrolokomotive für den Reisezugverkehr in Norwegen, gebaut von ABB beziehungsweise Adtranz. Ihre Bezeichnung ist gleichzeitig die Gebrauchsanweisung: „El“ steht für elektrisch, die Zahl 18 bezeichnet die Bauart. Anders als in Deutschland, wo eine dreistellige Baureihennummer für sich allein steht, sagt dir die norwegische Anschrift also sofort, welche Antriebsart du vor dir hast.
Betrieblich ist sie damit klar einsortiert: Sie zieht für Vy lokbespannte Reisezüge auf den elektrifizierten Hauptstrecken. Ausgangspunkt der meisten dieser Strecken ist Oslo Sentralstasjon. Die Rolle entspricht ungefähr dem, was in Deutschland Fernverkehrsloks wie die Baureihe 101 übernehmen – nur unter deutlich raueren klimatischen Bedingungen. Konstruktiv gehört die El 18 in dieselbe Entwicklungslinie wie die SBB Re 460 aus dem Lok-2000-Programm, was man der glatt durchgezogenen, gerundeten Front gut ansieht.
Das norwegische Bezeichnungssystem in drei Schritten
Wer einmal verstanden hat, wie Norwegen seine Triebfahrzeuge benennt, kann praktisch jedes Fahrzeug im Land grob einordnen – ohne Nachschlagewerk. Das System ist einfacher als das deutsche und seit Jahrzehnten stabil.
Kürzel lesen
El bedeutet elektrische Lokomotive, Di bedeutet Diesellokomotive. Steht überhaupt kein Kürzel, sondern nur „Type“ plus Zahl, hast du einen Triebzug vor dir.
Bauartnummer prüfen
Die Zahl hinter dem Kürzel ist die Bauart, nicht die Stückzahl und nicht das Baujahr. El 14, El 17 und El 18 sind damit drei unterschiedliche Konstruktionen.
Ordnungsnummer notieren
Erst die Ziffern nach der Bauart identifizieren das einzelne Fahrzeug. Für eine belastbare Sichtung brauchst du genau diese Nummer, nicht nur „El 18“.
Weil ausländische Fahrzeuge zusätzlich eine europäische Fahrzeugnummer tragen, hilft ein zweiter Blick auf den UIC-Block: Norwegen hat den Ländercode 76. Wie dieser zwölfstellige Nummernblock aufgebaut ist und wie du die Prüfziffer kontrollierst, erklärt der Guide zur UIC-Nummer und ihrer Prüfziffer. Die grundsätzliche Reihenfolge, in der man Merkmale abarbeitet, steht in der Anleitung zum Bestimmen von Baureihen.
Merksatz für Norwegen
Buchstabe plus Zahl heißt Lokomotive, „Type“ plus Zahl heißt Triebzug. Mit dieser einen Regel ordnest du fast jedes norwegische Fahrzeug in Sekunden der richtigen Gattung zu.
Einordnung im Bahnbetrieb: wo die El 18 hingehört
Norwegen elektrifiziert mit 15 kV bei 16,7 Hz – demselben System wie Deutschland, Österreich, Schweden und die Schweiz. Das ist für deutschsprachige Beobachter der wichtigste Anknüpfungspunkt: Fahrleitung, Stromabnehmer und Umrichtertechnik folgen bekannten Prinzipien. Verantwortlich für Netz und Fahrleitung ist Bane NOR. Elektrische Fahrzeuge wie die El 18 sind deshalb an das elektrifizierte Kernnetz gebunden, während abseits davon Dieselfahrzeuge übernehmen. Wer an der Bergensbanen unterwegs ist, kombiniert den Halt in Myrdal deshalb gern mit der Flåmsbana.
| Streckenart | Wer fährt dort typischerweise | Was das für dich heißt |
|---|---|---|
| Elektrifizierte Hauptstrecken | Elloks wie die El 18 und Elektrotriebzüge | Beste Chancen auf El-Fahrzeuge, dichter Verkehr an Knoten |
| Elektrifizierte Güterachsen | schwere Güterzugloks anderer Bauarten | Andere Bauformen, andere Tageszeiten, oft nachts |
| Nicht elektrifizierte Strecken | Dieselfahrzeuge, keine Elloks | El 18 dort ausgeschlossen – Antriebsart als Ausschlusskriterium |
| Große Kopf- und Knotenbahnhöfe | gemischt, mit langen Standzeiten | Ruhiges Fotografieren vom Bahnsteig aus möglich |
| Abstellbereiche und Betriebshöfe | alles Mögliche | Privatgelände – nur von öffentlich zugänglichen Punkten aus beobachten |
Welche Leistungen tatsächlich lokbespannt gefahren werden und welche auf Triebzüge umgestellt sind, verschiebt sich mit Verkehrsverträgen und Fahrplanjahren – Betreiber des größten Teils des norwegischen Fernverkehrs bleibt Vy. Behandle jede Einsatzangabe – auch die auf dieser Seite – als Momentaufnahme und prüfe den aktuellen Stand, bevor du eine Reise planst. Wie man internationale Sichtungen und Fotostellen recherchiert, zeigt der Überblick zum Bahnspotting im Ausland.
Vor der Reise sehen, was gerade fährt
Community-Sichtungen verraten dir, welche Fahrzeuge aktuell unterwegs sind – auch außerhalb Deutschlands.
Winterausrüstung als Erkennungsmerkmal
Norwegische Triebfahrzeuge sind für Bedingungen ausgelegt, die es in Deutschland so nicht gibt: lange Schneeperioden, tiefe Temperaturen, ausgedehnte Steigungen und viele Tunnel. Das schlägt sich in sichtbaren Details nieder, die du als Bestimmungshilfe nutzen kannst – ganz ohne technische Datenblätter.
- Kräftige Bahnräumer an der Front, die deutlich massiver ausfallen als bei mitteleuropäischen Maschinen.
- Geschützte oder verkleidete Anbauteile, damit Schneeverwehungen nicht in empfindliche Bereiche eindringen.
- Beheizte Bauteile an Frontscheiben, Trittstufen und Übergängen – im Betrieb erkennbar an schnee- und eisfreien Flächen, während der Rest des Fahrzeugs zugeschneit ist.
- Verschmutzungsmuster, die im Winterhalbjahr Fahrzeugnummern regelrecht unlesbar machen können.
Der letzte Punkt ist für Spotter der praktisch wichtigste: Wenn die Seitenwand voller Schneematsch klebt, hilft dir die Nummer nicht weiter. Dann bleiben Bauform, Achszahl und Zugzusammensetzung als Merkmale – ein weiterer Grund, das Bezeichnungssystem und nicht nur einzelne Nummern zu lernen.
Spotting und Fotografie unter nordischen Bedingungen
Norwegen ist für Bahnfotografie großartig und gleichzeitig unerbittlich: kurze Tage im Winter, flaches Streiflicht, hohe Kontraste zwischen Schnee und dunklem Fahrzeugkasten. Nirgends wird das deutlicher als in der Hochlage bei Finse an der Bergensbanen.
Belichtung auf Schnee anpassen
Automatiken unterbelichten in Schneelandschaften regelmäßig. Eine positive Belichtungskorrektur rettet die Zeichnung im Weiß, ohne die dunkle Lok absaufen zu lassen.
Die Dreiviertelansicht suchen
Ein Winkel von 30 bis 45 Grad zeigt Front und Seitenwand samt Anschrift gleichzeitig – bei einer Lok mit glatter Front der klar plastischere Bildeindruck.
Standzeiten nutzen
An großen Bahnhöfen stehen Reisezüge oft mehrere Minuten. Das ist die beste Gelegenheit für ein sauberes Nummernfoto vom Bahnsteig aus.
Akkus warm halten
Kälte halbiert die nutzbare Akkulaufzeit schnell. Ersatzakkus gehören in die Innentasche, nicht in den Rucksack.
Für die Bildgestaltung selbst lohnt der Blick in den Guide gute Fotos von Zügen, für Schnee, Eis und Dämmerung ergänzend die Tipps zur Winterfotografie an der Bahn.
Sicherheit geht vor – im Winter doppelt
Gleise und Betriebsanlagen sind tabu, auch im Ausland. Am Bahnsteig gilt die Bahnsteigkante als Grenze. Bei Schnee und Eis kommt hinzu, dass die Kante schlicht nicht mehr sichtbar ist und der Untergrund rutscht – halte deutlich mehr Abstand als gewohnt. Die Grundregeln fasst der Beitrag zum Sicherheitsabstand am Gleis zusammen.
Häufige Verwechslungen
Es spricht für die El 18, wenn …
- an der Seitenwand „El 18“ plus Ordnungsnummer steht
- du vier Achsen in zwei Drehgestellen zählst
- hinter der Lok ein klassischer Wagenzug hängt
- die Front glatt und gerundet in der Formensprache der Lok-2000-Familie wirkt
Sieh genauer hin, wenn …
- die Anschriften durch Schnee oder Streusalz unlesbar sind
- die Lok allein und ohne Zug rangiert
- du nur die Front im Gegenlicht siehst und die Achszahl nicht zählen kannst
Es ist keine El 18, wenn …
- das Fahrzeug „Type“ plus Zahl trägt – dann ist es ein Triebzug
- die Anschrift mit „Di“ beginnt – dann ist es ein Dieselfahrzeug
- du sechs Achsen zählst oder ein schwerer Güterzug dranhängt
- gar keine Fahrleitung über der Strecke hängt
Innerhalb der norwegischen Elloks ist die naheliegendste Verwechslung die ältere El 17, im Güterverkehr die schwerere El 14. Sobald du auf nicht elektrifizierte Strecken kommst, ist ohnehin Schluss mit Elloks – dort übernehmen Fahrzeuge wie die Di 4.
Fazit
Die El 18 ist ein gutes Einstiegsfahrzeug für alle, die norwegische Triebfahrzeuge lernen wollen: Ihre Bezeichnung erklärt sich selbst, die Bauform ist eindeutig, und das Stromsystem ist dasselbe wie zu Hause. Was fehlt, sind belastbare Alltagsbeobachtungen – die bekommst du nur vor Ort. Und weil Einsatzgebiete sich mit Verkehrsverträgen verschieben, ist jede eigene, sauber dokumentierte Sichtung mehr wert als jede Liste aus dem Netz.
Kurzfazit
El bedeutet elektrisch, 18 ist die Bauart, vier Achsen und ein Wagenzug dahinter bestätigen das Bild. In Deutschland wirst du der El 18 nicht begegnen – dafür lohnt sie auf jeder Norwegenreise den gezielten Blick auf den Bahnsteig.
Zusammenfassung
- Die El 18 ist die vierachsige Ellok vor lokbespannten Reisezügen in Norwegen und trägt ihre Bauart bereits im Namen.
- Für die Bestimmung reichen drei Schritte: Kürzel El lesen, Achsen zählen, Zugtyp dahinter prüfen.
- Weil das norwegische Netz mit 15 kV / 16,7 Hz elektrifiziert ist, wirkt vieles für mitteleuropäische Augen vertraut – die Bezeichnungslogik dagegen nicht.
- Einsatzgebiete und Bestände verschieben sich mit Verkehrsverträgen und Fahrplanjahren; prüfe vor einer Reise den aktuellen Stand.
Häufige Fragen
Wofür steht die Bezeichnung El 18?
„El“ ist in Norwegen das Kürzel für eine elektrische Lokomotive, die Zahl dahinter bezeichnet die Bauart. El 18 ist also schlicht die achtzehnte elektrische Lokomotivbauart in dieser Zählung. Dieselloks tragen entsprechend „Di“, Triebzüge dagegen die Bezeichnung „Type“ plus Zahl.
Fährt die El 18 auch in Deutschland?
Nein. Die El 18 ist ein norwegisches Fahrzeug ohne Regeleinsatz in Deutschland. Wenn du sie sehen willst, brauchst du eine Reise nach Norwegen. Das ist weniger schade, als es klingt: Die Fahrzeuge stehen dort an gut zugänglichen Bahnsteigen und sind für Fotografen dankbare Motive.
Mit welchem Stromsystem fährt die El 18?
Mit 15 kV bei 16,7 Hz – demselben Wechselstromsystem, das auch in Deutschland, Österreich, Schweden und der Schweiz verwendet wird. Für dich als Beobachter heißt das: Fahrleitung, Stromabnehmer und Oberleitungsbauformen wirken sehr vertraut, während Bezeichnungen und Farbgebung fremd sind.
Wie viele Achsen hat die El 18?
Vier Achsen, verteilt auf zwei zweiachsige Drehgestelle – Achsfolge Bo'Bo'. Damit fällt sie sofort aus der Gruppe der sechsachsigen Maschinen heraus, die in Norwegen vor allem im schweren Güterverkehr zu finden sind.
Woran erkenne ich, welche El 18 konkret vor mir steht?
An der vollständigen Fahrzeugnummer an Seitenwand und Führerstand. Sie besteht aus Kürzel, Bauartnummer und einer Ordnungsnummer. Für die saubere Dokumentation notierst du zusätzlich Datum, Ort und Lackierung – gerade bei ausländischen Fahrzeugen ist das der einzige Weg, eine Sichtung später zweifelsfrei zuzuordnen.
Was unterscheidet die El 18 von einem Triebzug wie dem Type 73?
Die El 18 ist eine eigenständige Lokomotive, die einen Wagenzug zieht. Triebzüge tragen in Norwegen die Bezeichnung „Type“ plus Zahl und bilden eine feste, nicht trennbare Einheit mit angetriebenen Wagen. Schon aus 200 Metern siehst du den Unterschied: Lok mit Wagen dahinter oder durchgehender Zug mit einheitlichem Dach.
Warum sieht die El 18 einer Schweizer Lok ähnlich?
Weil sie konstruktiv aus derselben Entwicklungslinie stammt wie die SBB Re 460 aus dem Lok-2000-Programm. Die glatt durchgezogene, gerundete Front und die kompakte vierachsige Bauform sind die sichtbaren Gemeinsamkeiten. Im Detail unterscheiden sich die Maschinen deutlich – die Anschriften entscheiden.
Wo lohnt sich das Warten auf eine El 18 am ehesten?
Auf elektrifizierten Hauptstrecken mit lokbespannten Reisezügen und an großen Bahnhöfen mit längeren Standzeiten. Welche Umläufe aktuell lokbespannt gefahren werden, ändert sich mit Verkehrsverträgen und Fahrplanjahren – prüfe den Stand kurz vor der Reise statt dich auf ältere Listen zu verlassen.
Sichtung von NSB/Vy El 18 festhalten
Datum, Ort und Fahrzeugnummer in Sekunden erfasst – und sichtbar für die Community.
Verwandte Baureihen
Vy El 17
Die El 17 ist eine ältere norwegische Ellok-Bauart aus heimischer Fertigung. Ihr Name verrät die Antriebsart, ihr Zustand verrät die Generation – so ordnest du sie ein.
E-LokCargoNet El 14
Die El 14 ist die klassische sechsachsige Güterzuglok Norwegens: gebaut für schwere Züge, lange Steigungen und Winterbedingungen, die es in Deutschland so nicht gibt.
DiesellokNSB Di 4
Di 4 heißt schlicht Diesellokomotive, Bauart 4. Sie steht für den Betrieb auf Norwegens nicht elektrifizierten Strecken – dort, wo keine Ellok hinkommt.
Wer dahintersteckt
Konzerne, Marken, Hersteller und Betriebe – wer wem gehört und woran du sie im Feld erkennst.
Bane NOR
Bane NOR besitzt Norwegens Schienennetz und die Bahnhöfe, führt aber selbst keinen Zug. Bestellt wird der Verkehr von einer staatlichen Direktion, gefahren von mehreren Unternehmen. Drei Ebenen, die in norwegischen Sichtungslisten regelmäßig durcheinandergeraten.
MarkeFlåmsbana
Die Flåmsbana verbindet den Hochgebirgsbahnhof Myrdal mit dem Fjordort Flåm – 20 Kilometer, 866 Höhenmeter, bis zu 55 Promille Neigung. Sie sieht aus wie eine Museumsbahn, ist aber eine reguläre Strecke im norwegischen Staatsnetz. Der Name auf den grünen Wagen ist eine Marke, kein Betreiber.
StaatsbahnVy (ehemals NSB)
2019 verschwand ein Name, den Bahnfans jahrzehntelang kannten: Aus NSB wurde Vy. Geändert hat sich damit mehr als das Logo – der norwegische Personenverkehr ist heute auf mehrere Betreiber verteilt, und das Netz gehört einer eigenen staatlichen Gesellschaft.
Wo du die NSB/Vy El 18 siehst
Konkrete Standpunkte mit Lichtzeiten, Koordinaten und einer ehrlichen Einschätzung, ob sich die Anreise lohnt.
Finse an der Bergensbanen
Finse liegt auf 1.222 Metern mitten auf der Hardangervidda und ist der höchstgelegene Bahnhof Norwegens. Es führt keine Straße hierher – wer kommen will, nimmt den Zug, das Fahrrad oder die Ski. Dafür bekommst du eine Hochgebirgslandschaft, in der jeder einzelne Zug zum Motiv wird.
GebirgsstreckeFlåmsbana ab Myrdal
Die Flåmsbana verbindet die Hochgebirgsstation Myrdal auf 866 Metern mit dem Fjordufer in Flåm – auf gut 20 Kilometern und mit Neigungen, die europaweit ihresgleichen suchen. Betrieblich faszinierend, landschaftlich außergewöhnlich, und touristisch so stark frequentiert wie kaum eine andere Bahn Skandinaviens.
KnotenbahnhofOslo Sentralstasjon
Oslo Sentralstasjon ist der Ausgangspunkt jeder norwegischen Fernstrecke: Bergensbanen, Dovrebanen, Sørlandsbanen und die Verbindung nach Schweden beginnen hier. Dazu kommen vier verschiedene Betreiber im Reiseverkehr – so viel betriebliche Vielfalt gibt es sonst nirgendwo in Norwegen.
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