Das Wichtigste in Kürze
- Stadler erkennst du an der Bauform, nie am Namen. FLIRT, KISS und GTW sind Werksbezeichnungen und stehen nicht am Fahrzeug.
- Jakobs-Drehgestelle sind das stärkste Merkmal: ein Drehgestell zwischen zwei Wagenkästen statt zwei.
- Der GTW ist einzigartig – die Antriebstechnik steckt in einem kurzen Modul mitten im Zug, nicht unter den Wagen.
- Stadler ist kein Nischenanbieter mehr, sondern ein Weltkonzern mit Werken in mehreren Ländern und eigenem Lokomotivbau.
- Gefahren werden die Fahrzeuge von anderen – der Hersteller taucht am Gleis nur bei Überführungs- und Erprobungsfahrten auf.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Geschäftsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Woran du das Unternehmen erkennst
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Vom Thurgauer Kleinbetrieb zum Plattformhersteller
- 8.Die Familien und ihre Erkennungsmerkmale
- 9.So bestimmst du ein Stadler-Fahrzeug in vier Schritten
- 10.Warum dieselbe Plattform in einem Dutzend Ländern fährt
- 11.Wenn der Hersteller selbst fährt
- 12.Stadler oder Wettbewerb?
- 13.Fazit
- 14.Häufige Fragen
Steckbrief
| Rolle im System | Fahrzeughersteller – Triebzüge, Lokomotiven, Straßen- und Zahnradbahnen |
|---|---|
| Stammsitz | Bussnang im Kanton Thurgau, Schweiz |
| Wichtige Werke | Bussnang und Altenrhein, Berlin-Pankow, Valencia, Standorte in Polen und Ungarn |
| Bekannteste Familien | FLIRT, KISS, GTW, Regio-Shuttle RS1, WINK, EURODUAL |
| Marktposition | Weltkonzern mittlerer Größe – kleiner als Alstom, mit klarem Regionalverkehrs-Schwerpunkt |
| Eigener Zugbetrieb | keiner, abgesehen von Überführungs- und Erprobungsfahrten |
| Nebengeschäft | Instandhaltung und Ersatzteilversorgung für die eigenen Fahrzeuge |
| Offizielle Website | www.stadlerrail.com/de |
Geschäftsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
Woran du Stadler Rail erkennst
Gehört der Zug wirklich zu Stadler Rail?
- FLIRT-Front – flach ansteigende Bugform mit tief heruntergezogener, umlaufender Frontscheibe
- Jakobs-Drehgestelle – zwischen den Wagenkästen sitzt jeweils nur ein Drehgestell, nicht zwei
- GTW-Antriebsmodul – kurzer Container zwischen zwei Wagenteilen, der die gesamte Antriebstechnik trägt
- KISS-Doppelstock – Doppelstockzug als Triebzug, ohne Lok, mit durchgehendem Obergeschoss
- Regio-Shuttle-Fenster – markant schräg stehende Seitenfenster, ein Alleinstellungsmerkmal des RS1
- Tiefer Einstieg in Wagenmitte – niederfluriger Mittelteil zwischen hochflurigen Endbereichen
- Fabrikschild aus Bussnang oder Pankow – Herstellerangabe seitlich am Wagenkasten
Stärken und Schwächen
Dafür steht das Unternehmen
- Die Familien sind europaweit verbreitet – an fast jedem Spot ist mindestens eine vertreten
- Sehr klare Bauformmerkmale, die das Bestimmen aus der Distanz erlauben
- Große Varianten- und Lackierungsvielfalt macht das Sammeln interessant
- Neue Plattformen wie Batterie- und Zweikraftfahrzeuge sorgen laufend für Neuzugänge
- Werksüberführungen aus Pankow und Bussnang sind planbar wiederkehrende Ereignisse
Wo es hakt
- Der Herstellername steht praktisch nie am Fahrzeug – nur die Bauform verrät ihn
- FLIRT-Varianten unterscheiden sich teils nur in Details, was Verwechslungen begünstigt
- Bestellerlackierungen verdecken die Herkunft vollständig
- Zu Stückzahlen und Auftragswerten kursieren viele Zahlen ohne belastbare Grundlage
- Ähnliche Konkurrenzprodukte anderer Hersteller werden regelmäßig für FLIRT gehalten
Aktualisiert: August 2026 – Auf einem beliebigen Regionalbahnsteig zwischen Norwegen und Slowenien steht mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Fahrzeug, das bei Stadler Rail gebaut wurde. Der Name steht nirgends dran. Die Bauform verrät ihn trotzdem – wenn du weißt, dass zwischen zwei Wagenkästen nur ein Drehgestell sitzt und nicht zwei.
FLIRT, KISS und GTW sauber auseinanderhalten
Bauform, Nummer und Betreiber in einem Eintrag – damit deine Sichtungsliste später auswertbar bleibt.
Vom Thurgauer Kleinbetrieb zum Plattformhersteller
Stadler begann 1942 mit Kleinlokomotiven und Spezialfahrzeugen – Nischenprodukte für Industriebahnen und Schmalspurstrecken. Der Sprung in die erste Reihe kam nicht über ein spektakuläres Fahrzeug, sondern über eine Idee: den Gelenktriebwagen, bei dem die gesamte Antriebstechnik in einem kurzen Modul zwischen zwei Wagenkästen steckt.
Dieser GTW löste ein reales Problem. Nebenstrecken brauchten Fahrzeuge, die kurz, leicht und trotzdem kräftig genug für Steigungen waren. Aus dem Erfolg entstand die Logik, die Stadler bis heute prägt: eine Plattform entwickeln, sie modular skalieren und für jeden Besteller anpassen, statt für jeden Auftrag neu zu konstruieren.
Der zweite Wachstumsschub kam über Zukäufe. Das Berliner Werk in Pankow stammt aus der Erbmasse des ostdeutschen und später gesamtdeutschen Fahrzeugbaus und wurde zum wichtigsten Standort für den deutschen Markt. 2016 kam der spanische Fahrzeugbau von Vossloh in Valencia dazu und mit ihm die Fähigkeit, schwere Lokomotiven zu bauen – ein Segment, in dem Stadler vorher nicht vorkam. Aus dem Spezialisten für leichte Triebwagen wurde damit ein Anbieter, der von der Zahnradbahn bis zur sechsachsigen Güterzuglok liefert.
Die Familien und ihre Erkennungsmerkmale
Jede Plattform hat ein Merkmal, das sich nicht wegdesignen lässt. Genau darauf schaust du zuerst.
| Familie | Fahrzeugart | Merkmal auf Distanz | Beispiel in der Datenbank |
|---|---|---|---|
| FLIRT | Gelenktriebzug | Jakobs-Drehgestelle, umlaufende Frontscheibe | Stadler FLIRT |
| KISS | Doppelstocktriebzug | Doppelstock ohne Lok, durchgehendes Obergeschoss | CFL 2300 |
| GTW | Leichttriebwagen | Antriebsmodul als schmaler Container in der Zugmitte | Thurbo RABe 526 |
| Regio-Shuttle RS1 | Dieseltriebwagen | schräg stehende Seitenfenster, kastige Front | Baureihe 650 |
| EURODUAL | Zweikraftlokomotive | sechs Achsen, sehr langer Kasten, hohe Dachaufbauten | Stadler EURODUAL |
Der FLIRT ist dabei der Fall, bei dem am häufigsten danebengegriffen wird. Er sieht je nach Besteller völlig verschieden aus – der FLIRT XL als Baureihe 3428 wirkt neben einem kurzen Vierteiler wie ein anderes Fahrzeug. Konstant bleiben die Drehgestelle.
Drehgestelle zählen schlägt Front vergleichen
Fronten werden überarbeitet, Lackierungen wechseln, Innenräume werden umgebaut. Die Wagenkastenteilung bleibt. Zähle bei einem Triebzug die Drehgestelle: Sind es weniger als doppelt so viele wie Wagenkästen, arbeitest du mit Jakobs-Drehgestellen – und damit in einer sehr überschaubaren Gruppe von Bauarten.
So bestimmst du ein Stadler-Fahrzeug in vier Schritten
Wagenkästen und Drehgestelle zählen
Von der Seite, aus möglichst großer Entfernung. Diese Zählung erledigt schon den größten Teil der Arbeit.
Nach dem Antriebsmodul suchen
Ein kurzer, schmaler Kasten mitten im Zug bedeutet GTW. Dieses Merkmal ist eindeutig und kommt bei keinem anderen Hersteller vor.
Einstiegshöhe prüfen
Niederfluriger Mittelbereich zwischen hochflurigen Endteilen ist typisch für FLIRT-Bauarten und grenzt weiter ein.
Fahrzeugnummer notieren
Erst die vollständige Nummer im Anschriftenfeld macht die Sichtung eindeutig – ihr Aufbau steht im Guide zur UIC-Nummer.
Merkmale abhaken
Das Antriebsmodul ist das einzige Merkmal, das für sich allein fast beweiskräftig ist.
Jede FLIRT-Variante einzeln sammeln
Mit der Traintrack App hältst du fest, welche Ausführung du wo gesehen hast.
Warum dieselbe Plattform in einem Dutzend Ländern fährt
Eine Plattform ist kein fertiges Fahrzeug, sondern ein Baukasten. Länge, Zahl der Wagenkästen, Antriebsart, Stromsystem, Einstiegshöhe und Zugsicherung werden pro Auftrag festgelegt. Deshalb kann derselbe Grundentwurf in Norwegen als Vy BM74, in Slowenien als SŽ 312 und in Tschechien als Leo-Express-FLIRT auftreten, ohne dass zwei dieser Fahrzeuge identisch wären.
Für Spotter hat das zwei Folgen. Erstens sind Ländervergleiche innerhalb einer Familie ausgesprochen lohnend: Gleiche Bauform, völlig unterschiedliche Front-, Türen- und Innenraumlösungen. Zweitens ist die nationale Baureihennummer nie mit der Plattform gleichzusetzen. Ein Fahrzeug ist ein FLIRT, weil es so gebaut ist – nicht, weil in einem Land eine bestimmte Nummer vergeben wurde. Wer beides vermischt, produziert Fehleinträge, die sich später kaum korrigieren lassen.
Auch die Werke sind mehr als eine Fußnote. Das Fabrikschild nennt den Fertigungsstandort, und der erklärt oft Detailunterschiede zwischen zwei äußerlich gleichen Zügen – etwa bei Türsteuerungen oder Stromabnehmern.
Wenn der Hersteller selbst fährt
Im Regelbetrieb taucht Stadler nie als Betreiber auf. Zwei Ausnahmen gibt es, und beide sind für Spotter interessant.
Die erste ist die Überführungsfahrt: Fabrikneue Fahrzeuge werden vom Werk zum Besteller gebracht, oft in ungewöhnlicher Zusammenstellung und mit fremder Zuglok. Vom Berliner Werk führen solche Fahrten regelmäßig über Knoten wie Berlin Ostkreuz. Die zweite ist die Erprobungsfahrt vor der Zulassung, erkennbar an fehlender Zielanzeige und montierter Messtechnik.
In beiden Fällen gilt: Gefahren wird von einem zugelassenen Eisenbahnverkehrsunternehmen. Der Hersteller steht nicht im Anschriftenfeld – wie du Halter und Betreiber trennst, erklärt Wer fährt eigentlich?.
Stadler oder Wettbewerb?
Sehr wahrscheinlich Stadler, wenn …
- zwischen zwei Wagenkästen nur ein Drehgestell sitzt
- ein kurzes Antriebsmodul mitten im Zug hängt
- die Seitenfenster deutlich schräg stehen (Regio-Shuttle)
Genauer hinsehen, wenn …
- ein Triebzug Jakobs-Drehgestelle hat, aber eine kantige Front zeigt
- ein Doppelstocktriebzug ohne Lok verkehrt
- eine Bestellerlackierung alle Herstellerhinweise überdeckt
Eher ein anderer Hersteller, wenn …
- jeder Wagenkasten zwei eigene Drehgestelle hat
- der Zug eine ausgeprägte Bugnase mit separater Kupplungsklappe trägt
- Doppelstockwagen von einer separaten Lok gezogen werden
Werkstore sind keine Fotostandorte
Rund um Fahrzeugwerke stehen fabrikneue Fahrzeuge oft gut sichtbar, aber auf Firmengelände. Fotografieren vom öffentlichen Weg ist möglich, das Betreten nicht. Was zulässig ist, steht im Beitrag zum Hausrecht auf Bahnhöfen und Betriebsgelände.
Fazit
Stadler Rail ist der Hersteller, dessen Produkte du am häufigsten siehst, ohne seinen Namen zu lesen. FLIRT, KISS und GTW sind Werksbezeichnungen, die es nie an die Fahrzeugflanke schaffen – die Bauformen dahinter dagegen prägen den europäischen Regionalverkehr sichtbar.
Für dich am Gleis reduziert sich das auf eine einfache Routine: Wagenkästen zählen, Drehgestelle zählen, nach dem Antriebsmodul suchen. Wer das beherrscht, ordnet einen erheblichen Teil aller Regionaltriebzüge Europas korrekt zu, bevor der Zug überhaupt zum Stehen kommt.
Kurzfazit
Ein Weltkonzern mit Regionalverkehrs-Schwerpunkt, dessen Fahrzeuge du an der Wagenkastenteilung erkennst, nicht am Logo. Das eindeutigste Merkmal bleibt das GTW-Antriebsmodul – so baut sonst niemand.
Zusammenfassung
- Von Kleinlokomotiven zu einer der meistverkauften Triebzugplattformen Europas: Der Weg des Unternehmens erklärt, warum dieselbe Bauform heute in einem Dutzend Ländern fährt.
- Wer die drei Grundformen FLIRT, KISS und GTW sicher unterscheidet, ordnet im europäischen Regionalverkehr einen erheblichen Teil aller Triebzüge korrekt ein.
- Der Kauf des spanischen Fahrzeugbaus von Vossloh hat den Zugang zu schweren Lokomotiven eröffnet – ein Geschäftsfeld, das vorher fehlte.
- Die Grenze bleibt: Der Hersteller sagt dir, wie das Fahrzeug gebaut ist, nicht wer es fährt. Dafür brauchst du weiterhin das Anschriftenfeld.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich einen Stadler FLIRT sicher?
An drei Dingen: der flach ansteigenden Frontform mit umlaufender Scheibe, den Jakobs-Drehgestellen zwischen den Wagenkästen und dem niederflurigen Mittelbereich. Zählst du die Drehgestelle und findest zwischen zwei Wagen nur eines, ist es sehr wahrscheinlich ein FLIRT. Die deutschen Vertreter laufen unter Baureihe 427, 429 und weiteren Nummern.
Was bedeuten FLIRT, KISS und GTW?
Es sind Produktnamen des Herstellers, keine Baureihenbezeichnungen. FLIRT steht für einen leichten Gelenktriebzug, KISS für den Doppelstocktriebzug, GTW für den Gelenktriebwagen mit zentralem Antriebsmodul. Am Fahrzeug steht keiner dieser Namen – dort findest du die nationale Baureihennummer, etwa die Stadler KISS als BR 445/446.
Was macht den GTW so unverwechselbar?
Die Antriebstechnik sitzt nicht unter dem Fahrgastraum, sondern in einem eigenen kurzen Modul zwischen zwei Wagenkästen. Von der Seite sieht das aus, als hinge ein schmaler Container mitten im Zug. Kein anderer Hersteller baut das so. In Deutschland kennst du die Bauart als Baureihe 646, in der Schweiz als Thurbo RABe 526.
Ist Stadler ein Schweizer Unternehmen?
Der Stammsitz liegt in Bussnang im Thurgau, und die Gruppe wird von dort geführt. Produziert wird aber längst international: Das Berliner Werk in Pankow liefert einen großen Teil der deutschen Fahrzeuge, Valencia baut schwere Lokomotiven, weitere Werke stehen in Polen und Ungarn. Für die Zuordnung eines Fahrzeugs zählt deshalb das Fabrikschild, nicht die Nationalität des Konzerns.
Baut Stadler auch Lokomotiven?
Ja, seit der Übernahme des spanischen Fahrzeugbaus von Vossloh deutlich stärker als vorher. Aus dieser Linie stammen die sechsachsigen Zweikraftmaschinen EURODUAL und die Mehrsystemlok Euro9000. Beide sind an ihrer Länge und den drei Achsen je Drehgestell gut zu erkennen.
Wie unterscheide ich FLIRT, Talent und Desiro?
Über Drehgestelle und Front. Der FLIRT hat Jakobs-Drehgestelle, der Talent 2 ebenfalls, aber eine deutlich kantigere Frontpartie mit anderer Scheibenform. Der Desiro-Familie fehlt der durchgehend niederflurige Mittelbereich in dieser Form. Die Unterschiede im Detail stehen im Beitrag FLIRT, Talent und Desiro unterscheiden.
Wo sehe ich besonders viele Stadler-Fahrzeuge?
In der Schweiz praktisch überall. In Zürich Hauptbahnhof laufen FLIRT, KISS und GTW nebeneinander ein, betrieben unter anderem von Thurbo und der Südostbahn. In Deutschland ist das Bild stärker gemischt, weil dort mehrere Hersteller im Regionalverkehr vertreten sind.
Fährt Stadler eigene Züge?
Nur im engen Sinn: Überführungen fabrikneuer Fahrzeuge vom Werk zum Besteller und Erprobungsfahrten vor der Zulassung. Diese Fahrten laufen unter der Verantwortung eines beauftragten Eisenbahnverkehrsunternehmens, nicht des Herstellers. Im Fahrgastbetrieb taucht Stadler nirgends als Betreiber auf.
Warum sehen zwei FLIRT so unterschiedlich aus?
Weil die Plattform stark angepasst wird. Länge, Anzahl der Wagenkästen, Antriebsart, Einstiegshöhe und Innenraum richten sich nach dem Besteller. Dazu kommen Bestellerlackierungen, die die Herkunft komplett überdecken. Die konstante Größe bleiben die Drehgestelle und die Grundform – wie du daraus systematisch bestimmst, zeigt die Anleitung zum Bestimmen von Baureihen.
Ist Stadler größer als Siemens oder Alstom?
Nein. Alstom und Siemens Mobility sind breiter aufgestellt und decken Hochgeschwindigkeitsverkehr, Signaltechnik und schlüsselfertige Systeme ab. Stadlers Stärke liegt im Regional- und Nahverkehr sowie in Nischen wie Zahnrad- und Schmalspurfahrzeugen. Zu Umsatzgrößen macht diese Seite bewusst keine Angabe.
Fahrzeuge von Stadler Rail dokumentieren
Unternehmen, Fahrzeug, Ort und Datum in Sekunden erfasst – und sichtbar für die Community.
Die operative Ebene in der EVU-Datenbank
Wer die Züge tatsächlich führt, mit Halterkürzel und Erkennungsmerkmalen am Fahrzeug.
Thurbo AG
Die Thurbo AG betreibt Regionalverkehr auf der Schiene. Ihr Kunstname zeigt exemplarisch, wie Regionalgesellschaften im Bahnbetrieb auftreten – und warum die Anschrift wichtiger ist als der Schriftzug.
NahverkehrSOB Südostbahn AG
Die SOB Südostbahn AG betreibt Bahnverkehr in der Ostschweiz. Wer ihr Netz verstehen will, muss wissen, wie Kantonsgrenzen den Schweizer Regionalverkehr strukturieren.
FernverkehrSchweizerische Bundesbahnen (SBB)
Die Schweizerischen Bundesbahnen sind die Staatsbahn der Schweiz und im ganzen Land präsent. Diese Seite zeigt, was das im Netz bedeutet und woran du ihre Fahrzeuge erkennst.
NahverkehrOstdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG)
Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) ist ein Regionalverkehrsunternehmen. Türanordnung, Einstiegshöhe und Innenraumaufteilung verraten dir mehr über den Zug als jede Lackierung.
NahverkehrEurobahn (ERB)
Die Eurobahn ist im Regionalverkehr Nordwestdeutschlands unterwegs. Diese Seite zeigt, wie du mehrteilige Triebzüge korrekt erfasst – eine Einheit, aber mehrere Nummern.
FernverkehrLeo Express s.r.o.
Leo Express s.r.o. ist eine tschechische Personenverkehrsgesellschaft. Auf stark befahrenen Achsen ist sie einer von mehreren Anbietern – ein Glücksfall für Spotter.
Typische Fahrzeuge
Stadler FLIRT
Der FLIRT ist der meistverbreitete Regionaltriebzug Stadlers in Deutschland. Baureihe 427, 428 oder 429 – die Nummer verrät dir direkt, wie viele Wagenteile der Zug hat.
BaureiheStadler KISS (BR 445 / 446)
Der KISS ist Stadlers Doppelstock-Triebzug. Er teilt sich die deutschen Baureihennummern 445 und 446 mit einer Konkurrenzbauart – die Bauform trennt beide, nicht die Nummer.
BaureiheBaureihe 646 (Stadler GTW 2/6)
Der GTW 2/6 der Baureihe 646 ist unverwechselbar: Zwischen den beiden Wagenteilen sitzt ein schmales Antriebsmodul. So erkennst du ihn sicher im Feld.
BaureiheBaureihe 650 (Stadler Regio-Shuttle RS1)
Der Regio-Shuttle RS1 der Baureihe 650 ist der markanteste einteilige Dieseltriebwagen Deutschlands. So erkennst du ihn an Front, Fenstern und Dach.
BaureiheStadler Eurodual
Die Eurodual ist eine sechsachsige Zweikraftlok von Stadler, in Deutschland als Baureihe 159 unterwegs. So erkennst du sie und grenzt sie von der Euro 9000 ab.
BaureiheSBB RABe 501 (Giruno)
Der RABe 501 „Giruno“ ist der Stadler-Hochgeschwindigkeitszug der SBB für den Gotthard-Basistunnel. So liest du seine Bezeichnung und erkennst ihn sicher im Feld.
Wo du Stadler Rail antriffst
Spotting-Orte, an denen dir Fahrzeuge dieser Organisation regelmäßig begegnen – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Zürich Hauptbahnhof
Zürich HB ist der meistfrequentierte Bahnhof der Schweiz und gleichzeitig einer der kompliziertesten: oberirdische Kopfgleise, zwei Tiefbahnhöfe und eine eigene Vorortbahn im Untergeschoss. Wer das Knotenprinzip versteht, sieht hier in zwanzig Minuten mehr als anderswo in zwei Stunden.
GrenzbahnhofBasel SBB
Kein anderer Bahnhof in Europa bündelt drei nationale Bahnsysteme so eng wie Basel. Schweizer Fernverkehr, ein eigener französischer Bahnhofsteil und wenige Tramminuten entfernt ein von der DB betriebener Bahnhof auf Schweizer Boden – dazu die wichtigste Nord-Süd-Güterdrehscheibe der Alpenachse.
KnotenbahnhofBerlin Ostkreuz
Am Ostkreuz kreuzen sich Ringbahn und Stadtbahn auf zwei Ebenen übereinander – dazu kommen Regionalzüge Richtung Brandenburg und ein S-Bahn-Takt, der praktisch nie abreißt. Für Spotter ist das der ergiebigste Nahverkehrsspot Berlins, und anders als im Hauptbahnhof gibt es hier überall Tageslicht.
KnotenbahnhofLuxemburg Hauptbahnhof
Luxemburg ist der einzige Hauptbahnhof Europas, an dem du ohne Fahrschein auf den Bahnsteig kannst und trotzdem Fahrzeuge aus drei Nachbarländern siehst. Der landesweit kostenlose öffentliche Verkehr macht ihn zum unkompliziertesten Grenzbahnhof des Kontinents.
Weitere Unternehmen
Bombardier Transportation
Bombardier Transportation war jahrzehntelang einer der größten Fahrzeugbauer Europas mit Werken in Hennigsdorf, Görlitz und Bautzen. Seit 2021 ist das Unternehmen in Alstom aufgegangen. Die Produktnamen TRAXX, Talent und Twindexx leben weiter – der Firmenname am Fahrzeug ist dagegen Geschichte.
HerstellerSiemens Mobility
Siemens Mobility baut keine Einzelfahrzeuge, sondern Plattformen: Ein Vectron in Schweden und einer in Slowenien sind dieselbe Maschine mit anderer Ausrüstung. Wer die Plattformlogik versteht, erkennt die Fahrzeuge auch dann, wenn die Lackierung nichts verrät.
HerstellerAlstom
Alstom ist nach der Übernahme von Bombardier Transportation der breiteste Fahrzeughersteller Europas. Vom Dieseltriebwagen über die Güterzuglok bis zur Straßenbahn kommt vieles aus demselben Haus – erkennbar aber nicht am Logo, sondern an den Plattformnamen und ihren Bauformen.
HerstellerVossloh
Vossloh steht in Sichtungslisten für eine ganze Familie von Dieselloks – und baut heute keine einzige mehr. Das Unternehmen ist längst auf Schienenbefestigung, Weichen und Schienenbearbeitung ausgerichtet. Die G-Loks fahren trotzdem weiter, unter neuen Eigentümern.
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