Das Wichtigste in Kürze
- Regelspur, nicht Schmalspur. Der CFTR fährt auf 1435 mm – das unterscheidet ihn von den meisten Museumsbahnen der Region.
- Volgelsheim ist der Dreh- und Angelpunkt: Abfahrt, Depot und Werkstatt liegen dort auf engem Raum.
- Flaches Ried statt Gebirge – das Streckenprofil bestimmt, welche Motive überhaupt möglich sind.
- Getragen von einem Verein, dessen Mitglieder Betrieb, Instandhaltung und Gleisunterhalt selbst leisten.
- Saisonbetrieb mit wenigen Terminen – ohne Blick in den Fahrplan der laufenden Saison lohnt die Anreise nicht.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Geschäftsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Woran du das Unternehmen erkennst
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Eine Nebenbahn, die den Strukturwandel überlebt hat
- 8.Wo die Bahn im elsässischen Museumsangebot steht
- 9.Strecke, Saison und Fahrplanmuster
- 10.Lokomotiven, Wagen und was davon wirklich fährt
- 11.Fotografieren an einer Museumsbahn im Flachland
- 12.Fazit
- 13.Häufige Fragen
Steckbrief
| Rechtsform | Verein französischen Rechts (association), ehrenamtlicher Fahrbetrieb |
|---|---|
| Spurweite | 1435 mm – Regelspur, keine Schmalspurbahn |
| Region | Südliches Elsass, Rheinebene zwischen Colmar und dem Rhein |
| Ausgangsbahnhof | Volgelsheim bei Neuf-Brisach |
| Betriebsform | Dampf als Aushängeschild, Diesel für Rangier- und Verstärkerdienste |
| Streckencharakter | Flache Nebenbahn durch Ried und Rheinauen, ohne nennenswerte Steigung |
| Saison | Sommerhalbjahr, Schwerpunkt Sonn- und Feiertage |
| Marke im Betrieb | „Ried Express“ – der Zugname, unter dem der Verkehr angeboten wird |
| Offizielle Website | www.ried-express-cftr.fr |
Geschäftsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
Woran du Chemin de Fer Touristique du Rhin erkennst
Gehört der Zug wirklich zu Chemin de Fer Touristique du Rhin?
- Regelspur – die Fahrzeuge haben volle Größe, anders als bei den Schmalspurbahnen der Vogesen
- Volgelsheim als Basis – Depot, Werkstatt und Abfahrtsgleis liegen zusammen
- Altbauwagen – Holzaufbauten oder Stahlwagen älterer Bauart statt moderner Reisezugwagen
- Flaches Streckenprofil – die Lok arbeitet gleichmäßig, keine Rampen im Fahrgeräusch
- Rheinnahe Landschaft – Auwald, Kanäle und Felder statt Gebirgskulisse
- Ehrenamtliches Personal – Zugbegleiter und Lokpersonal tragen keine Konzernuniform
Stärken und Schwächen
Dafür steht das Unternehmen
- Regelspur-Dampfbetrieb ist im Elsass selten geworden – hier läuft er planmäßig
- Die Basis in Volgelsheim vereint Abfahrt, Depot und Werkstatt an einem Ort
- Flaches Gelände erlaubt Standorte, die man auch ohne Auto zu Fuß erreicht
- Gute Kombinierbarkeit mit anderen Zielen im Oberelsass an einem Wochenende
- Ehrenamtliche erklären gern, wenn man sie nicht während des Betriebs anspricht
Wo es hakt
- Ohne Steigung fehlt der dramatische Auspuff, den Bergstrecken liefern
- Fahrtage sind auf wenige Termine im Sommerhalbjahr beschränkt
- Die Streckenumgebung ist teils dicht bewachsen und schränkt Standorte ein
- Öffentliche Anbindung von Volgelsheim ist schwach, ein Fahrzeug ist praktisch nötig
- Fahrzeugeinsätze werden selten im Voraus veröffentlicht
Aktualisiert: August 2026 – Im südlichen Elsass fahren mehrere Museumsbahnen, aber nur wenige davon in voller Größe. Der Chemin de Fer Touristique du Rhin ist eine davon: Regelspur, echte Nebenbahn, Dampflok vor Altbauwagen. Wer die Schmalspurbetriebe der Vogesen kennt, merkt den Unterschied schon beim ersten Blick auf das Gleis.
Museumsbahn-Besuche festhalten
Datum, Lok und Ort in wenigen Sekunden erfasst – auch dort, wo kein Fahrplan im Netz steht.
Eine Nebenbahn, die den Strukturwandel überlebt hat
Das Oberelsass war um 1900 dicht mit Nebenbahnen überzogen. Sie brachten Zuckerrüben, Holz und Industriegüter zu den Rheinhäfen und die Menschen in die Städte. Nach dem Ersten Weltkrieg wechselte die Verwaltung, mit der Gründung der SNCF ging das Netz in staatliche Hand über – und ab den Nachkriegsjahrzehnten verschwand der Reiseverkehr auf den kleinen Strecken nach und nach.
Was blieb, waren Gleisreste mit Güter- oder Anschlussfunktion. Genau daran setzen Museumsbahnen an: Sie brauchen kein Streckennetz, sondern ein Stück Infrastruktur, das noch befahrbar ist. Der CFTR hat diesen Rest im Ried gesichert und daraus einen Saisonbetrieb entwickelt.
Wo die Bahn im elsässischen Museumsangebot steht
Die Region hat mehrere Betriebe, die sich technisch deutlich unterscheiden. Das ist für die Tourenplanung wichtiger als die reine Entfernung: Vier Ziele bedeuten hier vier unterschiedliche Bahnwelten.
| Betrieb | Spurweite | Charakter | Was du dort bekommst |
|---|---|---|---|
| Chemin de Fer Touristique du Rhin | Regelspur | flache Nebenbahn im Ried | Dampf vor Altbauwagen |
| Train Touristique Thur Doller | Regelspur | Tallinie im Dollertal | Dampfbetrieb mit Landschaft |
| Abreschviller | 700 mm | ehemalige Waldbahn | Schmalspur im Wald |
| Cité du Train, Mulhouse | Ausstellung | nationale Sammlung | Fahrzeuge ohne Fahrbetrieb |
Wer ein Wochenende plant, bekommt damit Regelspur, Schmalspur und Museum in einem Radius, den man an zwei Tagen abfahren kann. Auf badischer Seite liegt mit der Kandertalbahn ein weiterer Betrieb in Reichweite. Als Zubringer eignen sich Strasbourg Gare Centrale im Norden und Basel SBB im Süden – beide Bahnhöfe sind für sich genommen schon einen Aufenthalt wert.
Flaches Profil heißt: Licht schlägt Standort
An Bergstrecken macht die Steigung das Bild, weil die Lok sichtbar arbeitet. Im Ried fährt der Zug gleichmäßig und leise. Hier entscheidet die Lichtrichtung – Gegenlicht am späten Nachmittag über den Feldern bringt mehr als jeder Umweg zu einer vermeintlich besseren Kurve.
Strecke, Saison und Fahrplanmuster
Ausgangspunkt ist Volgelsheim bei Neuf-Brisach, wenige Kilometer vom Rhein entfernt. Die Strecke führt durch das Ried, eine flache Auenlandschaft aus Feldern, Kanälen und Waldstücken. Steigungen gibt es praktisch nicht, dafür lange gerade Abschnitte und einige Bahnübergänge.
Gefahren wird im Sommerhalbjahr an ausgewählten Tagen, überwiegend sonntags und an Feiertagen. Das übliche Muster: mehrere Umläufe pro Betriebstag, Wendeaufenthalt am Streckenende, Rückfahrt nach Volgelsheim. Abfahrtszeiten nennen wir hier bewusst nicht – sie werden jede Saison neu festgelegt.
Fahrtag bestätigen
Erst den Betriebskalender der laufenden Saison prüfen, dann die Anreise planen. Ein Sonntag im Sommer ist keine Garantie.
Zugbildung vorab klären
Ob Dampf oder Diesel vor dem Zug hängt, ist für die Bildplanung entscheidend. Diese Information steht selten im Aushang.
Erste Fahrt mitmachen
Aus dem Wagen erkennst du, wo Feldwege ans Gleis heranführen und wo Bewuchs die Sicht dichtmacht.
Standorte nach Licht wählen
Im flachen Gelände hast du freie Wahl. Nutze sie für die Sonnenrichtung, nicht für die kürzeste Wegstrecke.
Depot am Ende einplanen
Nach dem letzten Umlauf stehen die Fahrzeuge in Volgelsheim. Von öffentlich zugänglichen Bereichen aus lassen sich dort Details dokumentieren.
Was bringt dir ein Fahrtag am Ried Express?
Ein Standort liefert selten mehr als ein wirklich verschiedenes Bild pro Umlauf.
Lokomotiven, Wagen und was davon wirklich fährt
Der CFTR arbeitet mit Regelspurfahrzeugen: eine Dampflokomotive als Zugpferd des Saisonverkehrs, dazu Diesellokomotiven und Kleinlokomotiven für Rangierdienste und als Reserve. Die Wagen sind Altbaufahrzeuge älterer Bauart, teils mit Holzaufbauten, teils Stahlwagen aus der Nachkriegszeit.
Einzelne Lokomotivnummern nennen wir bewusst nicht. Bei Vereinsbetrieben wechselt der betriebsfähige Bestand mit Fristablauf, Kesseluntersuchung und Werkstattkapazität – eine heute korrekte Nummer kann in zwei Jahren falsch sein. Verlässlich ist die Gattungsbeschreibung: Tender- und Schlepptenderdampfloks mittlerer Größe, wie sie im französischen Nebenbahndienst üblich waren, dazu zweiachsige Rangiertraktoren in der Bauart der Y 8000. Schwere Kesselarbeiten vergeben europäische Museumsbahnen an spezialisierte Werke; die bekannteste Adresse im deutschsprachigen Raum ist das Dampflokwerk Meiningen. Ohne solche Werkstätten wäre der Dampfbetrieb bei fast allen Vereinen nach einer Kesselfrist zu Ende.
Elsässische Museumsbahnen an einem Wochenende
Mit Traintrack planst du die Route und dokumentierst jeden Besuch gleich vor Ort.
Fotografieren an einer Museumsbahn im Flachland
Gute Bedingungen, wenn …
- der Betriebstag mehrere Umläufe vorsieht
- die Luft kühl ist und der Dampf sichtbar bleibt
- öffentliche Feldwege nahe genug ans Gleis führen
Erst prüfen, wenn …
- du auf einen bestimmten Fahrzeugeinsatz spekulierst
- eine Sonderfahrt mit Fotohalt geplant ist
- du Aufnahmen im Depotbereich machen willst
Auf keinen Fall
- Gleis oder Bahnkörper betreten, auch nicht zwischen zwei Umläufen
- an Bahnübergängen im Gefahrenraum stehen bleiben
- Werkstatt oder Abstellbereich ohne Freigabe betreten
Der große Vorteil einer Museumsbahn gegenüber dem Hauptnetz: Du weißt vorher, wann der Zug kommt, und er kommt mehrfach. Damit kannst du eine Stelle im ersten Umlauf testen und im zweiten korrigieren. Die Grundlagen zur Dampffotografie stehen in Dampfzüge fotografieren, die Lichtplanung in Sonnenstand am Fotospot planen. Bei Sonderfahrten kommen teilweise organisierte Fotohalte dazu, bei denen der Zug für Aufnahmen anhält oder eine Stelle wiederholt durchfährt – solche Termine findest du über die Hinweise im Beitrag Sonderfahrten finden.
Bahnübergänge sind keine Fotostandorte
Im flachen Ried liegen viele Übergänge, und sie wirken übersichtlich. Trotzdem gilt: Der Gefahrenraum ist kein Standplatz, und die Sicherungstechnik an Museumsstrecken funktioniert anders als im Hauptnetz. Stell dich seitlich und außerhalb, nicht mittig auf die Straße. Details stehen in Sicherheitsabstand am Gleis.
Fazit
Der Chemin de Fer Touristique du Rhin ist keine spektakuläre Bergbahn, und er versucht auch nicht, eine zu sein. Er bewahrt eine flache Nebenbahn im Rheinried mit den Mitteln, die ein Verein aufbringen kann: eigenes Personal, eigene Werkstatt, ein überschaubarer Saisonfahrplan.
Für dich heißt das: kein Zufallsbesuch, sondern ein geplanter Termin. Wer den Fahrtag kennt, das Licht mitdenkt und die Cité du Train oder das Dollertal ins selbe Wochenende legt, bekommt eine der dichtesten Museumsbahn-Regionen Westeuropas an einem Stück. Und wer nicht nur zusehen, sondern mitarbeiten will, findet in Eisenbahnvereine die üblichen Einstiegswege – die meisten Betriebe suchen händeringend Nachwuchs für Werkstatt und Streckenunterhalt, nicht nur für den Lokdienst.
Kurzfazit
Regelspur-Dampf im elsässischen Ried, getragen von einem Verein. Flaches Profil, kurze Strecke, wenige Fahrtage – dafür ideal kombinierbar mit Mulhouse und dem Dollertal.
Zusammenfassung
- Der CFTR ist der Regelspur-Vertreter unter den elsässischen Museumsbahnen und damit eine sinnvolle Ergänzung zu den Schmalspurbetrieben der Vogesen.
- Wer die Strecke fotografieren will, arbeitet mit Landschaft und Licht, nicht mit Steigung und Dampfsäule.
- Der Verein trägt den gesamten Betrieb, was Fahrtage begrenzt und Fahrzeugeinsätze schwer planbar macht.
- In Kombination mit Mulhouse und dem Dollertal ergibt sich ein Wochenende, das drei völlig verschiedene Bahnwelten abdeckt.
Häufige Fragen
Welche Spurweite hat der Chemin de Fer Touristique du Rhin?
Regelspur, also 1435 mm. Das ist im Elsass keine Selbstverständlichkeit: Der Waldbahnbetrieb in Abreschviller fährt in 700 mm, andere Betriebe in der Region nutzen Meterspur. Beim CFTR haben Lokomotiven und Wagen volle Größe, entsprechend anders wirken sie im Bild.
Wo fahren die Züge ab?
Ausgangspunkt ist Volgelsheim bei Neuf-Brisach in der Rheinebene, östlich von Colmar. Dort liegen auch das Depot und die Vereinswerkstatt. Die Strecke verläuft durch das Ried in Richtung Rhein und Rheinseitenkanal. Eine direkte Umsteigeverbindung aus dem Netz von SNCF gibt es an diesem Punkt nicht.
Fährt hier wirklich eine Dampflok?
Dampf ist das Aushängeschild des Betriebs, wird aber nicht an jedem Fahrtag eingesetzt. Für Rangierdienste und als Reserve stehen Dieselfahrzeuge bereit, darunter Kleinlokomotiven vom Typ Y 8000, wie sie bei der SNCF jahrzehntelang Standard waren. Welche Maschine an deinem Termin fährt, klärst du am besten vorab.
Wie lang ist die Strecke?
Es handelt sich um eine kurze Nebenbahn im Rheinried. Eine exakte Kilometerangabe nennen wir hier bewusst nicht, weil die befahrenen Abschnitte je nach Saison und Gleiszustand variieren. Als Orientierung: Eine Fahrt dauert deutlich weniger als eine Stunde, ein Umlauf mit Aufenthalt passt gut in einen Vormittag.
Ist der CFTR ein Eisenbahnverkehrsunternehmen?
Nein, er ist ein Verein. Für den Fahrbetrieb auf einer eigenen, vom nationalen Netz getrennten Strecke gelten in Frankreich andere Regeln als für Züge im Netz von SNCF Réseau. Praktisch heißt das: kein Konzern im Hintergrund, sondern Mitglieder, die Lokdienst, Werkstatt und Gleisunterhalt selbst übernehmen.
Wann ist Saison?
Im Sommerhalbjahr, mit Schwerpunkt auf Sonn- und Feiertagen. Konkrete Abfahrtszeiten wechseln jede Saison und stehen nur auf der Vereinsseite, deshalb nennen wir sie hier nicht. Verlässlich ist das Muster: mehrere Umläufe an einem Betriebstag, Wendeaufenthalt am Streckenende, Rückkehr nach Volgelsheim.
Lohnt sich die Kombination mit anderen Zielen im Elsass?
Sehr. Die Cité du Train in Mulhouse liegt in bequemer Reichweite und deckt die Museumsseite ab, der Train Touristique Thur Doller zwischen Cernay und Sentheim eine zweite Regelspurstrecke. Wer noch Zeit hat, findet auf badischer Seite mit der Kandertalbahn einen weiteren Betrieb in Reichweite.
Wie fotografiere ich am besten?
Weil das Gelände flach ist, entscheidet die Lichtrichtung mehr als der Standort. Plane die Sonnenposition zur Fahrzeit durch – wie das geht, steht in Sonnenstand am Fotospot planen. Für die Dampfwolke selbst gelten die Regeln aus Dampfzüge fotografieren: Je kühler die Luft, desto sichtbarer der Auspuff.
Darf ich an der Strecke stehen?
Nur von öffentlich zugänglichen Wegen aus. Bahnkörper, Bahnübergangsbereiche und das Depotgelände sind Betriebsanlagen und bleiben tabu, auch bei stehendem Zug. Die Abstandsregeln fasst Sicherheitsabstand am Gleis zusammen.
Kann ich beim Verein mitarbeiten?
Museumsbahnen leben von neuen Mitgliedern, und der CFTR bildet da keine Ausnahme. Wie der Einstieg in solche Vereine typischerweise abläuft und welche Aufgaben es abseits des Lokdienstes gibt, beschreibt der Beitrag Eisenbahnvereine. Kontaktwege stehen ausschließlich auf der offiziellen Vereinsseite.
Fahrzeuge von Chemin de Fer Touristique du Rhin dokumentieren
Unternehmen, Fahrzeug, Ort und Datum in Sekunden erfasst – und sichtbar für die Community.
Die operative Ebene in der EVU-Datenbank
Wer die Züge tatsächlich führt, mit Halterkürzel und Erkennungsmerkmalen am Fahrzeug.
Typische Fahrzeuge
Y 8000
Klein, dieselgetrieben, ständig in Bewegung: Die Y 8000 ist ein Rangiertraktor der SNCF. So liest du das Kürzel und erkennst das Fahrzeug im Bahnhofsvorfeld.
BaureiheCorail-Steuerwagen (B5uxh)
Ein Wagen mit Führerstand, aber ohne Motor: Der Corail-Steuerwagen B5uxh macht aus einem lokbespannten Zug einen Wendezug. So erkennst und liest du ihn.
Wo du Chemin de Fer Touristique du Rhin antriffst
Spotting-Orte, an denen dir Fahrzeuge dieser Organisation regelmäßig begegnen – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Strasbourg Gare Centrale
Straßburg ist der einzige französische Großbahnhof, an dem deutscher und französischer Verkehr täglich aufeinandertreffen. Dazu kommt eine Architektur, die es sonst nirgends gibt: ein historisches Empfangsgebäude, komplett überwölbt von einer aufgesetzten Glashülle.
GrenzbahnhofBasel SBB
Kein anderer Bahnhof in Europa bündelt drei nationale Bahnsysteme so eng wie Basel. Schweizer Fernverkehr, ein eigener französischer Bahnhofsteil und wenige Tramminuten entfernt ein von der DB betriebener Bahnhof auf Schweizer Boden – dazu die wichtigste Nord-Süd-Güterdrehscheibe der Alpenachse.
Weitere Unternehmen
Cité du Train
Die Cité du Train in Mulhouse ist die zentrale Eisenbahnsammlung Frankreichs. Hier stehen Fahrzeuge, die es nur einmal gibt – von frühen Dampflokomotiven bis zu Rekordmaschinen der Elektrotraktion. Ein Museum mit Sammlung, kein Betrieb mit Fahrplan.
MuseumsbahnTrain Touristique Thur Doller
Zwischen Cernay und Sentheim hält ein Verein eine elsässische Nebenbahn in Betrieb. Regelspur, Dampflok, historische Wagen und ein Talverlauf, der genug Kurven bietet, um denselben Zug an einem Tag mehrfach sinnvoll zu fotografieren.
MuseumsbahnTrain touristique d'Abreschviller
Die Waldbahn von Abreschviller fährt in 700 Millimetern – einer Spurweite, die man selten trifft. Von der Holzbahn im Vogesenwald ist eine Touristikbahn geworden, die mit offenen Wagen durch ein enges Tal fährt. Für Fotografen ist der Wald Segen und Problem zugleich.
MuseumsbahnKandertalbahn
Die Kandertalbahn verbindet die Rheinebene bei Haltingen mit dem Städtchen Kandern – normalspurig, mit Dampf und an Fahrtagen der Saison. Im Markgräflerland heißt sie seit jeher nur „Chanderli“, und sie liegt so nah an Basel, dass sich ein Bahntag über zwei Länder planen lässt.
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