Das Wichtigste in Kürze
- DLM baut Dampflokomotiven nach dem Ende der Dampfära – nicht als Nachbau, sondern als technisch weiterentwickelte Neukonstruktion.
- Das Erkennungsmerkmal ist die Ölfeuerung. Kein Kohlenkasten, kein Funkenflug, ein deutlich saubererer Auspuff.
- Schwerpunkt sind Zahnrad- und Touristikbahnen, bei denen Dampf ein Verkaufsargument und kein Nostalgieprojekt ist.
- Der zweite Geschäftszweig sind Umbauten: historische Maschinen bekommen moderne Feuerung und Bedienung.
- Gefahren wird nie von DLM selbst – die Lokomotiven gehören und laufen bei den bestellenden Bahnen.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Geschäftsfelder
- 3.Geschichte im Zeitraffer
- 4.Woran du das Unternehmen erkennst
- 5.Stärken und Schwächen
- 6.Warum jemand nach 1968 noch Dampfloks baut
- 7.Ölfeuerung: das eine Merkmal, das alles verändert
- 8.So gehst du an eine unbekannte Dampflok heran
- 9.Neubau, Umbau, Restaurierung – drei verschiedene Dinge
- 10.Wie gut stehen deine Chancen auf eine Dampffahrt?
- 11.Ist das eine moderne Dampflok?
- 12.Fazit
- 13.Häufige Fragen
Steckbrief
| Rolle im System | Spezialhersteller für Dampftechnik – Neubau, Umbau und Modernisierung |
|---|---|
| Sitz | Winterthur, Schweiz – am traditionsreichen Standort des Schweizer Lokomotivbaus |
| Gegründet | in den 1990er-Jahren, als der Dampflokbau in Europa längst beendet war |
| Markenzeichen | leichtölbefeuerte Dampflokomotiven statt Kohlefeuerung |
| Typische Kunden | Zahnrad- und Touristikbahnen, Museumsbahnvereine, Dampfschifffahrt |
| Eigener Zugbetrieb | keiner – gefahren wird von den Bahnen, die die Fahrzeuge bestellen |
| Zweites Standbein | Dampfmaschinen außerhalb der Schiene, etwa für Schaufelraddampfer |
| Offizielle Website | dlm-ag.ch |
Geschäftsfelder
Geschichte im Zeitraffer
Woran du Dampflokomotiv- und Maschinenfabrik AG (DLM) erkennst
Gehört der Zug wirklich zu Dampflokomotiv- und Maschinenfabrik AG (DLM)?
- Kein Kohlenkasten – ölbefeuerte Maschinen führen einen Tank statt eines aufgeschütteten Kohlevorrats mit
- Sauberer Auspuff – kein Funkenflug, kaum Flugasche, meist heller bis unsichtbarer Abdampf
- Geschlossener Führerstand – Neubauten haben Verglasung und Wetterschutz statt offener Bauart
- Moderne Details am alten Formenbild – Schläuche, Armaturen und Steuergeräte, die es historisch nicht gab
- Kein Heizer im klassischen Sinn – die Feuerung wird geregelt, nicht geschaufelt
- Fabrikschild statt Baujahresromantik – Neubauten tragen Baujahre, die nicht zur Bauform passen
Stärken und Schwächen
Dafür steht das Unternehmen
- Neubau-Dampfloks sind extrem selten – jede Sichtung ist ein eigener Eintrag wert
- Ölgefeuerte Maschinen fahren auch bei Waldbrandgefahr, wenn Kohleloks stehen bleiben müssen
- Weniger Rauch bedeutet freiere Sicht auf Maschine und Landschaft beim Fotografieren
- Die Fahrzeuge laufen bei touristischen Bahnen mit verlässlichem Sommerfahrplan
Wo es hakt
- Sehr kleine Stückzahlen – die Chance auf eine zufällige Sichtung ist gering
- Ölgefeuerte Loks liefern nicht die Rauchfahne, die viele Fotografen erwarten
- Die Fahrzeuge stehen bei den Betreiberbahnen, nicht beim Hersteller – der Firmenname taucht am Gleis nicht auf
- Zu Auftragslage und Fertigungszahlen gibt es keine belastbare öffentliche Quelle
- Einsätze konzentrieren sich auf Saison und Gebirgsstrecken, kaum im Alltagsverkehr
Aktualisiert: August 2026 – Als die Schweizerischen Bundesbahnen 1968 den planmäßigen Dampfbetrieb beendeten, galt der Dampflokbau in Europa als erledigt. Genau dagegen arbeitet die Dampflokomotiv- und Maschinenfabrik AG in Winterthur. Sie hat nach dem Ende der Dampfära fabrikneue Dampflokomotiven abgeliefert – keine Nachbauten, sondern Maschinen mit Ölfeuerung, geschlossenem Führerstand und moderner Regelung.
Dampfsichtungen mit Fabriknummer festhalten
Bei Kleinserien zählt jedes Detail – Nummer, Bahn und Datum in Sekunden erfasst.
Warum jemand nach 1968 noch Dampfloks baut
Der Dampfbetrieb wurde nicht abgeschafft, weil die Technik schlecht war, sondern weil sie personalintensiv war. Ein Heizer, lange Anheizzeiten, Kohlebeschaffung, Ascheentsorgung: Im Alltagsverkehr rechnete sich das gegen Diesel und Elektroantrieb nicht mehr.
In einer Nische kehrt sich die Rechnung um. Bei einer touristischen Bergbahn ist die Dampflok nicht das Transportmittel, sondern das Produkt. Der Fahrgast kommt wegen der Maschine. Wer dort eine Lokomotive betreibt, die zuverlässig anfährt, wenig Personal bindet und keine Waldbrandgefahr erzeugt, hat ein besseres Geschäft als mit einem Dieseltriebwagen.
Genau an dieser Stelle setzt DLM an. Die Konstruktionen greifen nicht auf historische Zeichnungen zurück, sondern nehmen das Prinzip Dampf und legen es mit heutigen Werkstoffen, heutiger Regelungstechnik und heutigen Sicherheitsanforderungen neu aus. Herausgekommen sind vor allem Zahnradlokomotiven für Bergbahnen in der Schweiz und in Österreich – Fahrzeuge, die wie Dampfloks aussehen und sich betrieblich eher wie moderne Triebfahrzeuge verhalten.
Ölfeuerung: das eine Merkmal, das alles verändert
Wer eine Dampflok bestimmen will, schaut normalerweise auf Achsfolge, Kessellage und Führerhausform. Bei moderner Dampftechnik kommt ein Merkmal dazu, das man auf 200 Meter sieht: der Auspuff.
Eine kohlegefeuerte Maschine wirft bei jedem Anfahrvorgang eine dunkle Fahne mit Funken und Flugasche aus. Eine ölgefeuerte Maschine tut das nicht. Der Abdampf bleibt hell oder ist bei warmem Wetter kaum sichtbar. Am Tender oder Vorratsbehälter fehlt der aufgeschüttete Kohlenberg – dort sitzt ein geschlossener Tank. Und im Führerstand gibt es keinen Heizer, der schaufelt, sondern eine geregelte Brenneranlage.
Das hat betriebliche Folgen, die du am Gleis mitbekommst. Ölgefeuerte Maschinen sind schneller einsatzbereit, weil das Anheizen nicht von Hand gesteuert werden muss. Sie halten den Kesseldruck gleichmäßiger, was auf Steilstrecken den Unterschied zwischen planmäßiger und schleppender Fahrt ausmacht. Und sie dürfen dort verkehren, wo die Behörden bei Trockenheit ein Funkenflugverbot verhängt haben – für eine Bahn, deren Sommergeschäft an der Dampflok hängt, ist das kein Detail, sondern die Existenzgrundlage.
Erst die Feuerung, dann die Bauart
Notiere bei Dampfsichtungen immer beides: die Bauart und die Feuerung. Dieselbe Baureihe kann in beiden Varianten unterwegs sein, und für spätere Auswertungen ist das der entscheidende Unterschied. Wie du dein Archiv dafür aufbaust, steht in der Anleitung zum Sichtungslogbuch.
So gehst du an eine unbekannte Dampflok heran
Achsfolge zählen
Treib- und Laufachsen getrennt zählen. Das grenzt die Bauart am schnellsten ein und funktioniert auch aus der Distanz.
Vorrat prüfen
Kohlenkasten oder Tank? Dieser Blick entscheidet, ob du eine klassische oder eine modernisierte Maschine vor dir hast.
Zahnrad suchen
Zwischen den Rädern sichtbare Zahnräder bedeuten Bergbahn. Reine Zahnradloks sehen im Triebwerk völlig anders aus als Adhäsionsmaschinen.
Fabrikschild lesen
Hersteller, Fabriknummer und Baujahr stehen meist seitlich am Rahmen oder am Führerhaus. Ein junges Baujahr an alter Formensprache ist das sicherste Neubau-Indiz.
Betreiber notieren
Die Lok gehört der Bahn, nicht dem Hersteller. Ohne Betreiber ist die Sichtung später kaum wiederzufinden.
Neubau, Umbau, Restaurierung – drei verschiedene Dinge
Im Sprachgebrauch der Szene laufen diese Begriffe durcheinander. Sie beschreiben aber völlig unterschiedliche Fahrzeuge.
| Ansatz | Was passiert | Ergebnis am Fahrzeug | Typischer Auftraggeber |
|---|---|---|---|
| Neubau | komplette Neukonstruktion | modernes Baujahr, moderne Feuerung | Zahnrad- und Touristikbahnen |
| Umbau | Feuerung und Bedienung erneuert | alte Bauform, neue Technik im Detail | Museums- und Traditionsbahnen |
| Restaurierung | Rückführung in den Altzustand | historisch stimmig, Kohlefeuerung | Vereine und Museen |
| Aufarbeitung | betriebsfähige Instandsetzung | äußerlich unverändert, neuer Kessel möglich | Werke wie Meiningen |
Der Unterschied ist nicht akademisch. Eine restaurierte SBB C 5/6 wird bewusst so betrieben, wie sie ausgeliefert wurde. Eine umgebaute Maschine wie manche Baureihe 52.80 ist auf Betriebsfähigkeit im heutigen Umfeld optimiert. Und die 18 201 zeigt, wie weit Umbauten gehen können.
Dampftage nicht verpassen
Mit der Traintrack App siehst du, was andere gerade an Dampfsichtungen melden.
Wie gut stehen deine Chancen auf eine Dampffahrt?
Lohnt sich die Anreise?
Die Ankündigung der Bahn schlägt jede Statistik – Dampf fährt nur, wenn die Maschine betriebsbereit ist.
Ist das eine moderne Dampflok?
Moderne Dampftechnik, wenn …
- ein Öltank statt eines Kohlenvorrats mitgeführt wird
- der Auspuff ohne Funken und ohne dunkle Fahne bleibt
- das Fabrikschild ein Baujahr nach dem Ende der Dampfära zeigt
Genauer hinsehen, wenn …
- eine historische Bauform ungewöhnlich sauber ausgepufft ist
- im Führerstand moderne Armaturen und Displays sichtbar sind
- die Lok bei Waldbrandgefahr fährt, während andere stehen
Klassische Kohlelok, wenn …
- Kohle sichtbar aufgeschüttet ist und ein Heizer schaufelt
- Funkenflug und Flugasche beim Anfahren auftreten
- der Betreiber den Auslieferungszustand ausdrücklich bewirbt
Fotografisch lohnen beide Varianten, aber unterschiedlich. Auf Bogenstrecken wie der Albulabahn bei Bergün oder am Landwasserviadukt ist eine klare Sicht auf das Triebwerk mehr wert als eine Rauchfahne. Auf der Brockenstrecke der Harzer Schmalspurbahnen gilt das Gegenteil: Dort ist der Rauch Teil des Motivs.
Dampfbetrieb bedeutet Hitze und Funken
An Dampfloks herrschen im Umfeld der Feuerbüchse hohe Temperaturen, und bei Kohlefeuerung fliegen Funken. Halte Abstand, fotografiere von Bahnsteigen und öffentlich zugänglichen Punkten und betritt keine Gleisanlagen. Die Regeln stehen in Sicherheitsabstand am Gleis und im Beitrag zum Hausrecht auf Bahnhöfen.
Fazit
Die DLM AG ist kein Museum und kein Nostalgieprojekt, sondern ein Spezialbetrieb mit einer klaren These: Dampfantrieb ist eine Technik, die man weiterentwickeln kann, statt sie nur zu konservieren. Für Spotter ist das relevant, weil dabei Fahrzeuge entstehen, die in keine der gewohnten Schubladen passen.
Wenn du eine Dampflok mit sauberem Auspuff, Öltank und geschlossenem Führerhaus siehst, hast du keine schlecht restaurierte Altbaumaschine vor dir. Du siehst modernen Dampfmaschinenbau – und eine der seltensten Fahrzeugkategorien überhaupt. Für dein Archiv heißt das: Solche Fahrzeuge gehören mit vollständiger Beschreibung erfasst, weil sie in keiner Standardliste sauber abgebildet sind und der Bestand sich über Jahre kaum verändert.
Kurzfazit
Ein Kleinserienhersteller mit einem unverwechselbaren Merkmal: Ölfeuerung statt Kohle. Wer den fehlenden Kohlenkasten und den sauberen Auspuff erkennt, erkennt moderne Dampftechnik – unabhängig davon, wie alt die Bauform wirkt.
Zusammenfassung
- Das Unternehmen widerlegt die Annahme, Dampflokbau sei ein abgeschlossenes Kapitel: Es gibt Nischen, in denen die Technik betriebswirtschaftlich funktioniert.
- Wer eine Dampflok mit sauberem Auspuff und geschlossenem Führerhaus sieht, hat vermutlich keine restaurierte Altbaumaschine vor sich, sondern moderne Dampftechnik.
- Die kleinen Stückzahlen machen jede Begegnung dokumentationswürdig – hier lohnt sich die vollständige Notiz von Fabriknummer und Betreiber.
- Zu Produktionszahlen und Auftragsbestand gibt es keine seriöse öffentliche Quelle; diese Seite bleibt deshalb bei Bauart und Prinzip.
Häufige Fragen
Werden heute wirklich noch neue Dampflokomotiven gebaut?
In sehr kleiner Zahl ja. Die DLM AG in Winterthur hat nach dem Ende des planmäßigen Dampfbetriebs fabrikneue Dampflokomotiven abgeliefert, vor allem Zahnradlokomotiven für touristische Bergbahnen. Das ist kein Massengeschäft, sondern eine Nische: Dort, wo Dampf das Produkt selbst ist, rechnet sich der Aufwand.
Woran erkenne ich eine ölgefeuerte Dampflok?
Am fehlenden Kohlenvorrat und am Abdampf. Wo bei einer Kohlelok der Kohlenkasten aufgeschüttet ist, sitzt bei der Ölfeuerung ein geschlossener Tank. Der Auspuff ist deutlich sauberer, es fliegen keine Funken, und die Rauchfahne bleibt hell oder fehlt ganz. Für die Bestimmung der Bauart hilft trotzdem der übliche Weg über die Anleitung zum Bestimmen von Baureihen.
Warum überhaupt Öl statt Kohle?
Drei Gründe: Funkenflug, Bedienbarkeit und Personal. Ölfeuerung lässt sich regeln wie ein Brenner, statt von Hand geschaufelt zu werden. In waldreichen und trockenen Gebieten ist der fehlende Funkenflug oft die Bedingung dafür, dass überhaupt gefahren werden darf. Und ein Betrieb ohne Heizer im klassischen Sinn ist personell leichter darstellbar.
Fährt DLM eigene Züge?
Nein. Wie jeder Hersteller liefert das Unternehmen Fahrzeuge ab, die anschließend den bestellenden Bahnen gehören. Gefahren wird von deren Personal unter deren Zulassung. Der Firmenname steht deshalb allenfalls auf dem Fabrikschild, nie im Anschriftenfeld als Halter – wie du Halter und Betreiber sauber trennst, erklärt Wer fährt eigentlich?.
Was macht die DLM außer Lokomotiven?
Dampfmaschinen jenseits der Schiene. Für Schaufelraddampfer auf Schweizer Seen wurden moderne Dampfantriebe geliefert, außerdem gibt es stationäre Anwendungen. Der gemeinsame Nenner ist immer derselbe: eine alte Technik mit heutigen Werkstoffen, heutiger Regelung und heutigen Sicherheitsanforderungen neu aufgesetzt.
Sind umgebaute Loks noch historisch echt?
Das ist der Dauerstreit in der Szene. Eine auf Ölfeuerung umgebaute Maschine ist betriebsfähiger und günstiger im Einsatz, weicht aber im Detail vom Auslieferungszustand ab. Für dein Logbuch heißt das: Notiere den Zustand, nicht nur die Bauart. Eine ölgefeuerte Baureihe 52.80 ist etwas anderes als eine kohlegefeuerte.
Wo sehe ich am ehesten moderne Dampftechnik?
Auf Zahnrad- und Touristikbahnen im Alpenraum, und dort im Sommerfahrplan. Museumsbahnen wie die Harzer Schmalspurbahnen fahren dagegen überwiegend klassisch mit Kohle. Planbar wird das nur über die Fahrpläne der jeweiligen Bahn – Sonderfahrten findest du über den Guide zu Sonderzügen und Sonderfahrten.
Wie unterscheidet sich DLM vom Dampflokwerk Meiningen?
Das Dampflokwerk Meiningen ist ein Ausbesserungswerk mit Kesselbau: Es hält den historischen Bestand betriebsfähig. DLM kommt von der anderen Seite und entwickelt Dampftechnik weiter. Beide sind Spezialisten, aber mit unterschiedlicher Grundhaltung – Erhalt gegen Weiterentwicklung.
Lohnt sich Dampf fotografisch ohne Rauchfahne?
Ja, nur anders. Ohne dichte Rauchfahne siehst du Triebwerk, Gestänge und Landschaft klarer, was gerade auf Gebirgsstrecken ein Vorteil ist. Wer die klassische Fahne will, muss eine kohlegefeuerte Maschine suchen. Grundlagen und Belichtungsfragen stehen im Beitrag Wie fotografiert man Dampfzüge.
Fahrzeuge von Dampflokomotiv- und Maschinenfabrik AG (DLM) dokumentieren
Unternehmen, Fahrzeug, Ort und Datum in Sekunden erfasst – und sichtbar für die Community.
Die operative Ebene in der EVU-Datenbank
Wer die Züge tatsächlich führt, mit Halterkürzel und Erkennungsmerkmalen am Fahrzeug.
Dampfzug-Betriebs-Gemeinschaft
Die Dampfzug-Betriebs-Gemeinschaft trägt ihr Prinzip im Namen: Mehrere Beteiligte bringen zusammen, was für einen Dampfsonderzug nötig ist.
MuseumHarzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB)
Die Harzer Schmalspurbahnen betreiben ein Meterspurnetz im Harz mit täglichem Dampfbetrieb. Erkennen kannst du sie schon am Gleisbild – lange bevor ein Zug kommt.
MuseumMecklenburgische Bäderbahn Molli GmbH & Co KG
Die Mecklenburgische Bäderbahn Molli verbindet Bad Doberan mit der Ostseeküste – schmalspurig, mit Dampf und mitten durch die Straße. Diese Seite erklärt den Betrieb dahinter.
FernverkehrSchweizerische Bundesbahnen (SBB)
Die Schweizerischen Bundesbahnen sind die Staatsbahn der Schweiz und im ganzen Land präsent. Diese Seite zeigt, was das im Netz bedeutet und woran du ihre Fahrzeuge erkennst.
Typische Fahrzeuge
SBB C 5/6 (Elefant)
Die C 5/6 „Elefant“ war die schwere Güterzug-Dampflok der SBB. Diese Seite erklärt Bezeichnung, Achsanordnung und den heutigen musealen Bestand.
BaureiheSBB A 3/5
Die A 3/5 war die Schnellzug-Dampflokomotive der SBB vor der Elektrifizierung. Diese Seite erklärt das Schweizer Bezeichnungssystem und den heutigen musealen Bestand.
BaureiheBaureihe 52.80
Die Baureihe 52.80 ist die Reko-Variante der Kriegslok 52: 200 Maschinen mit Neubaukessel, umgebaut ab 1960. Heute eine der häufigsten Museumsdampfloks.
Baureihe18 201
Die 18 201 ist ein Einzelstück: 1961 im Raw Meiningen aus Vorkriegsteilen zusammengebaut, zugelassen für 180 km/h und damit die schnellste betriebsfähige Dampflok der Welt.
BaureiheÖBB Reihe 52
Die Reihe 52 ist die österreichische Variante der Kriegslokomotive: eine Güterzug-Dampflok mit fünf Kuppelachsen. So erkennst du sie sicher.
Wo du Dampflokomotiv- und Maschinenfabrik AG (DLM) antriffst
Spotting-Orte, an denen dir Fahrzeuge dieser Organisation regelmäßig begegnen – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Albulabahn bei Bergün
Zwischen Bergün und Preda gewinnt die meterspurige Albulabahn über 400 Höhenmeter – mit Kehrtunneln, Spiralen und Viadukten auf engstem Raum. Ein Bahnlehrpfad führt mitten hindurch, und im Winter wird die gesperrte Passstraße zur Schlittelbahn.
FotostelleLandwasserviadukt bei Filisur
Ein gekrümmtes Kalksteinviadukt, das in 65 Metern Höhe ohne Vorwarnung in einen Felstunnel führt: Das Landwasserviadukt der Rhätischen Bahn ist das bekannteste Bahnmotiv der Schweiz. Eine offizielle Plattform macht es zu einem der wenigen Alpenmotive, die auch Einsteiger sicher bekommen.
KnotenbahnhofBern Hauptbahnhof
Bern ist der Knoten, um den herum der Schweizer Fahrplan gebaut ist. Zwei große Bahnunternehmen teilen sich dieselben Perrons, unter dem Bahnhof liegt eine Schmalspurbahn mit eigenem Kopfbahnhof – und die Bahnsteige gehören zu den engsten des Landes.
SchmalspurHarzer Schmalspurbahnen zum Brocken
Die Harzer Schmalspurbahnen betreiben das größte zusammenhängende Meterspurnetz Deutschlands – und den einzigen planmäßigen Dampfbetrieb dieser Größenordnung. Auf der Brockenbahn arbeiten sich die Züge täglich bis auf den höchsten Berg Norddeutschlands hinauf.
Weitere Unternehmen
Dampflokwerk Meiningen
In Meiningen steht das Werk, von dem der betriebsfähige Dampfbetrieb in Deutschland abhängt. Hier entstehen komplette Dampflokkessel neu, hier werden Hauptuntersuchungen gefahren – und hier entscheidet sich, welche historische Maschine in den nächsten Jahren noch unter Dampf steht.
MuseumsbahnHarzer Schmalspurbahnen (HSB)
Die Harzer Schmalspurbahnen betreiben eines der größten zusammenhängenden Meterspurnetze Europas – und fahren darauf planmäßig mit Dampf. Brockenbahn, Harzquerbahn und Selketalbahn sind dabei drei sehr unterschiedliche Bahnen unter einem Dach.
MuseumsbahnMuseumsbahn Blonay–Chamby
Die Museumsbahn Blonay–Chamby verbindet auf wenigen Kilometern zwei aktive Meterspurnetze über den Hängen des Genfersees. Der Verein fährt Dampf und Elektro auf eigener Strecke – und unterhält dazu eine der umfangreichsten Sammlungen historischer Schmalspurfahrzeuge in der Schweiz.
StaatsbahnSchweizerische Bundesbahnen (SBB)
Die SBB bezeichnen ihre Fahrzeuge nicht mit einer Baureihenzahl, sondern mit einer Buchstabenkombination, die Tempo, Wagenklasse und Antriebsart codiert. Wer Re, RABe und Ee lesen kann, bestimmt ein Schweizer Fahrzeug schneller als jeder Blick in die Datenbank.
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