STORM Lok-Dieselmotorenservice

Der Lok-Dieselmotorenservice der STORM-Gruppe setzt Verbrennungsmotoren instand – auch die in Lokomotiven. Für Spotter ist das Thema unterschätzt: Ein Motorwechsel verändert Klangbild, Auspuff und Kühleranlage, während Bauart und Nummer gleich bleiben.

Auch bekannt als: August Storm · AUGUST STORM GmbH & Co. KG · STORM Gruppe

DeutschlandDeutschlandHersteller & Bahntechnik6 Min. Lesezeit

Spelle

Stammsitz im Emsland

1

Baugruppe, die alles verändert: der Motor

herstellerunabhängig

Arbeitsweise des Dienstleisters

0

eigene Lokomotiven im Bestand

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Motor gehört nicht zwingend zum Lokhersteller. Antriebe kommen von Motorenbauern, betreut werden sie oft von unabhängigen Dienstleistern.
  • Remotorisierung hält Fahrzeuge im Einsatz, für die es sonst keine Zukunft gäbe – vor allem im Rangier- und Bauzugdienst.
  • Der Klang ist ein echtes Merkmal. Eine umgerüstete Maschine klingt anders als das Originalfahrzeug derselben Baureihe.
  • Sichtbare Spuren liegen an Auspuff, Kühler und Haubenausschnitten – nicht an Front oder Lackierung.
  • Der Dienstleister selbst ist unsichtbar. Am Fahrzeug steht kein Hinweis darauf, wer den Motor überholt hat.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Steckbrief
  2. 2.Geschäftsfelder
  3. 3.Geschichte im Zeitraffer
  4. 4.Woran du das Unternehmen erkennst
  5. 5.Stärken und Schwächen
  6. 6.Der Motor gehört nicht zum Lokhersteller
  7. 7.Was sich bei einer Remotorisierung tatsächlich ändert
  8. 8.Werks-, Überführungs- und Erprobungsfahrten rund um den Motorwechsel
  9. 9.Remotorisiert oder original?
  10. 10.Fazit
  11. 11.Häufige Fragen

Steckbrief

UnternehmensrahmenBahnsparte der AUGUST STORM GmbH & Co. KG
StammsitzSpelle im Emsland, dazu weitere Standorte in Deutschland und Europa
Rolle im SystemMotoreninstandsetzer – herstellerunabhängiger Dienstleister, kein Fahrzeugbauer
LeistungsbereichVerbrennungsmotoren von wenigen hundert bis zu mehreren tausend Kilowatt
EinsatzfelderLokomotiven, Schiffe, Baumaschinen, stationäre Energieanlagen
Bahnspezifische LeistungInstandsetzung, Austausch und Remotorisierung von Lokmotoren
Sichtbarkeit im Netzkeine eigenen Fahrzeuge – erkennbar nur an umgerüsteten Loks
Offizielle Websitewww.a-storm.com

Geschäftsfelder

Motoreninstandsetzung – Grundüberholung von Dieselmotoren aller gängigen Bauarten
Remotorisierung – Ersatz des Originalmotors durch ein modernes Aggregat
Ersatzteilversorgung – Beschaffung und Fertigung für Motoren, die niemand mehr baut
Mobiler Service – Arbeiten am Fahrzeug statt im Werk, wo eine Überführung unwirtschaftlich wäre
Beratung zu Abgasstufen – Einordnung, welche Umrüstung ein Fahrzeug im Einsatz hält

Geschichte im Zeitraffer

1990erNach der Bahnreform gelangen viele ältere Dieselloks zu privaten Betreibern. Der Bedarf an herstellerunabhängiger Motoreninstandsetzung steigt deutlich.
2000erRemotorisierung wird zur gängigen Alternative: Statt eine Lok zu ersetzen, tauscht man den Motor und behält Rahmen und Fahrwerk.
2010erVerschärfte Abgasstufen für mobile Maschinen verändern die Rechnung. Fahrzeuge mit modernem Aggregat bleiben einsetzbar, andere verlieren Einsatzfelder.
2020erHybrid- und Rangierkonzepte mit kleinerem Verbrennungsmotor plus Batterie kommen auf; die Motorenfrage bleibt trotzdem zentral für den Bestand.

Woran du STORM Lok-Dieselmotorenservice erkennst

Gehört der Zug wirklich zu STORM Lok-Dieselmotorenservice?

Hak ab, was auf das Fahrzeug zutrifft, das du gerade vor dir hast.

  • Verändertes Klangbild – eine remotorisierte Lok klingt hörbar anders als das Originalfahrzeug derselben Baureihe
  • Geänderte Auspuffführung auf dem Vorbau oder Dach, teils mit Aufbauten für die Abgasnachbehandlung
  • Andere Kühlerpartie – veränderte Seitengitter, größere Flächen, andere Lüfteranordnung
  • Neue Ausschnitte und Klappen in der Motorhaube, oft mit abweichendem Blech- und Nietbild
  • Baureihenbezeichnung passt nicht zum Aussehen – umgerüstete Fahrzeuge erhalten häufig eine neue Baureihennummer
  • Abgasfahne beim Anfahren – moderne Motoren rauchen deutlich weniger als Originalaggregate der Bauzeit
  • Aufkleber und Hinweisschilder zu Abgasstufe oder Motortyp am Fahrzeug, meist klein und in Türnähe

Stärken und Schwächen

Dafür steht das Unternehmen

  • Erklärt, warum sehr alte Baureihen technisch aktuell bleiben können
  • Ein hörbares Merkmal – selten in der Bestimmungsarbeit, hier tatsächlich brauchbar
  • Umgerüstete Fahrzeuge sind an Auspuff und Kühlerpartie visuell greifbar
  • Der Motorwechsel erklärt Baureihenwechsel, die sonst willkürlich wirken
  • Das Thema wird in Sichtungslisten kaum erfasst – gute Gelegenheit für eigene Beobachtungen

Wo es hakt

  • Der Dienstleister selbst hinterlässt keine Spur am Fahrzeug – die Zuordnung ist nie sicher
  • Ein Klangunterschied lässt sich schlecht dokumentieren und noch schlechter belegen
  • Zu Umfang und Zahl der Umrüstungen gibt es keine belastbaren öffentlichen Angaben
  • Werksbereiche und Motorenprüfstände sind nicht öffentlich zugänglich
  • Nicht jede geänderte Auspuffpartie bedeutet eine Remotorisierung – Verwechslungsgefahr ist hoch

Aktualisiert: August 2026 – Es gibt einen Moment, in dem erfahrene Spotter stutzen: Eine Lok fährt an, die Bauart ist eindeutig, aber der Klang stimmt nicht. In den meisten Fällen steckt dahinter ein neuer Motor. Der Lok-Dieselmotorenservice der STORM-Gruppe aus dem emsländischen Spelle arbeitet genau in diesem Feld – und verändert Fahrzeuge, ohne dass sich an Rahmen, Nummer oder Farbe etwas ändert.

Auch Beobachtungen ohne Foto festhalten

Auffälliger Klang, geänderter Auspuff, ungewöhnliche Kühlerpartie – notiert ist besser als vergessen.

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Der Motor gehört nicht zum Lokhersteller

Eine Diesellokomotive besteht aus mindestens drei getrennten Wertschöpfungsketten: Fahrzeugbau, Kraftübertragung und Motor. Der Lokhersteller liefert Rahmen, Fahrwerk und Aufbau, die Getriebetechnik kommt von Spezialisten wie Voith Turbo, und der Verbrennungsmotor stammt von einem Motorenbauer, der mit dem Bahngeschäft oft wenig zu tun hat.

Genau daraus entsteht der Markt für herstellerunabhängige Motorendienstleister – ähnlich wie bei freien Werkstätten nach dem Muster von Railtec Eisenbahntechnik. Die STORM-Gruppe betreut Verbrennungsmotoren quer durch alle Anwendungen – in stationären Energieanlagen, auf Schiffen, in Baumaschinen und eben in Lokomotiven. Der Leistungsbereich reicht von wenigen hundert bis zu mehreren tausend Kilowatt. Für dich am Gleis ist die Einordnung wichtig: Dieses Unternehmen baut keine Fahrzeuge und führt keine Züge. Es verändert nur das, was unter der Haube arbeitet.

3getrennte Ketten: Fahrzeug, Getriebe, Motor
1Baugruppe, die alles verändert: der Motor
0eigene Lokomotiven im Bestand

Was sich bei einer Remotorisierung tatsächlich ändert

Der Motorwechsel bleibt selten folgenlos für das Äußere. Ein moderner Dieselmotor braucht andere Kühlleistung, eine andere Abgasführung und häufig zusätzliche Aggregate.

Baugruppe Vorher Nachher Woran du es siehst
Motor Originalaggregat der Bauzeit modernes Dieselaggregat verändertes Klangbild beim Anfahren
Auspuffanlage einfache Führung über den Vorbau geänderte Führung, teils Abgasnachbehandlung neue Aufsätze auf Vorbau oder Dach
Kühleranlage originale Jalousien und Lüfter größere Flächen, andere Lüfteranordnung abweichende Seitengitter
Motorhaube Serienkontur Ausschnitte, Aufsätze, zusätzliche Klappen Blechstöße und Nietbilder passen nicht zum Rest
Bezeichnung Ursprungsbaureihe häufig neue Baureihennummer Nummer passt nicht zum optischen Eindruck

Die letzte Zeile erklärt eine Verwirrung, über die viele stolpern: Warum trägt eine Maschine, die aussieht wie eine LEW V 100, eine ganz andere Baureihennummer? Weil der technische Stand sich geändert hat und die Nummer das abbildet – nicht das Aussehen. Dasselbe gilt für viele Fahrzeuge der Baureihe 203. Wie die Nummer aufgebaut ist, steht im Guide zur UIC-Nummer.

Hör hin, bevor du auslöst

Klang ist im Spotting fast immer ein weiches Kriterium – bei Dieselmotoren ausnahmsweise nicht. Ältere Lokaggregate klingen tiefer und unruhiger, moderne Motoren gleichmäßiger und mit anderem Drehzahlband. Halte deine Beobachtung als Beobachtung fest, nicht als Schlussfolgerung: „klingt nicht nach Serienmotor“ ist eine brauchbare Notiz, „wurde von Firma X umgebaut“ nicht.

Werks-, Überführungs- und Erprobungsfahrten rund um den Motorwechsel

Ein Motorwechsel bedeutet Stillstand – und davor und danach jeweils Bewegung, die du sehen kannst.

Abstellung wegen Motorschadens

Das Fahrzeug steht, meist an einem Randgleis des Betreibers. Ein Motorschaden ist von außen nicht erkennbar, die lange Standzeit dagegen schon.

Überführung oder mobiler Service

Entweder geht das Fahrzeug in eine Werkstatt, oder die Techniker kommen zum Fahrzeug. Bei großen Aggregaten ist der mobile Weg oft der wirtschaftlichere.

Einbau und Anpassung

Neben dem Motor selbst werden Kühlung, Abgasführung und Steuerung angepasst. Hier entstehen die sichtbaren Veränderungen an der Haube.

Probefahrt und Lastlauf

Der neue Antriebsstrang wird unter Last erprobt, häufig auf kurzen Strecken im Umfeld. Für Sichtungen ist das die aufschlussreichste Phase.

Rückkehr in den Regeldienst

Danach fährt die Maschine wieder ihre gewohnten Leistungen – mit alter Nummer, neuem Klang und einem veränderten Erscheinungsbild an der Motorpartie.

Technische Details gehören ins Logbuch

Auspuffführung, Kühlergitter, Klang – notiere Merkmale, nicht nur Baureihen.

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Warum sich ein neuer Motor rechnet

Ein grober Überschlag mit dem Faustwert von rund 0,22 Litern je Kilowattstunde. Keine exakte Verbrauchsangabe, sondern eine Größenordnung.

Rangierloks laufen viele Stunden bei geringer Last – deshalb zählt dort der Leerlaufverbrauch mehr als die Nennleistung.

Remotorisiert oder original?

Vieles spricht dafür, wenn …

  • Auspuff- oder Kühlerpartie erkennbar vom Serienzustand abweicht
  • die Baureihennummer nicht zur sichtbaren Bauform passt
  • das Fahrzeug beim Anfahren kaum sichtbaren Rauch entwickelt

Offen bleibt es, wenn …

  • nur der Klang ungewöhnlich wirkte, aber nichts sichtbar verändert ist
  • Aufbauten auch von einer nachgerüsteten Heizung stammen könnten
  • du das Fahrzeug nur von einer Seite gesehen hast

Wahrscheinlich original, wenn …

  • Haube, Auspuff und Kühlergitter dem dokumentierten Serienzustand entsprechen
  • die Baureihennummer sauber zur Bauart passt
  • das Klangbild dem anderer Fahrzeuge derselben Reihe gleicht

Motorprüfstände und Werkstätten sind gesperrt

Prüfstände, Werkstatthallen und Betriebshöfe sind Arbeitsstätten mit Hausrecht und erheblicher Lärm- und Betriebsgefährdung. Für Beobachtungen reicht der öffentlich zugängliche Bereich – die Grundlagen stehen im Beitrag zum Hausrecht auf Bahnhöfen und Betriebsgeländen.

Fazit

Motoreninstandsetzung ist die unsichtbarste Ebene der Bahnbranche: kein Fahrzeug trägt den Namen des Dienstleisters, keine Zugmeldung nennt ihn, und trotzdem entscheidet diese Arbeit darüber, wie lange eine Baureihe im Bestand bleibt. Für Fahrzeuge im Rangier-, Bau- und Industriedienst ist das oft wichtiger als jede Neubeschaffung.

Für dich am Gleis ist der praktische Ertrag klein, aber echt: Ein zweiter Blick auf Auspuff und Kühlerpartie und ein Ohr für das Anfahrgeräusch liefern Informationen, die in fast keiner Sichtungsliste stehen. Üben lässt sich das dort, wo viele Dieselloks nebeneinander arbeiten – am Rangierbahnhof Maschen oder am Grenzbahnhof Bad Bentheim, mit dem Guide zum Rangierbahnhof als Vorbereitung. Wichtig bleibt nur die Disziplin, Beobachtung und Schlussfolgerung sauber zu trennen.

Kurzfazit

Ein Motorenservice verändert Fahrzeuge, ohne Spuren zu hinterlassen, die auf ihn zeigen. Erkennbar ist die Arbeit an Auspuff, Kühlerpartie und Klangbild – notiere diese Merkmale, nicht den vermuteten Auftragnehmer.

Merkmale sammeln statt Baureihen abhaken

Wer technische Details mitschreibt, erkennt Veränderungen im Bestand, bevor sie irgendwo dokumentiert sind.

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Zusammenfassung

  • Antriebstechnik ist eine eigene Wertschöpfungskette, die quer zu Fahrzeugherstellern und Betreibern verläuft.
  • Abgasvorschriften entscheiden heute mit darüber, welche Baureihen weiterlaufen und welche verschwinden – ein Wandel, der sich am Auspuff ablesen lässt.
  • Für die Sichtungsarbeit heißt das: Bauart und Motorisierung sind zwei getrennte Angaben, die nicht immer zusammenpassen.
  • Zu einzelnen Umrüstungen gibt es selten öffentliche Belege – notiere deshalb, was du beobachtet hast, nicht was du daraus schließt.

Häufige Fragen

Was macht ein Lok-Dieselmotorenservice genau?

Er setzt die Verbrennungsmotoren von Lokomotiven instand: Grundüberholung, Reparatur, Ersatzteilbeschaffung und der komplette Austausch gegen ein moderneres Aggregat. Die STORM-Gruppe mit Stammsitz im emsländischen Spelle arbeitet herstellerunabhängig und betreut Motoren nicht nur in Lokomotiven, sondern auch in Schiffen, Baumaschinen und stationären Anlagen.

Was bedeutet Remotorisierung?

Der Originalmotor eines Fahrzeugs wird durch einen neueren ersetzt, während Rahmen, Fahrwerk und Aufbau erhalten bleiben. Das ist kein Umbau im Sinne einer neuen Bauart, verändert aber Leistung, Abgasverhalten und Klang deutlich. Bei Rangier- und Streckendieselloks ist das seit Jahrzehnten gängige Praxis – etwa bei Fahrzeugen der LEW V 100-Familie.

Warum wird überhaupt remotorisiert?

Aus drei Gründen: Ersatzteile für sehr alte Motoren werden knapp, moderne Aggregate verbrauchen weniger, und die Abgasvorschriften für mobile Maschinen sind über die Jahre erheblich verschärft worden. Ein Fahrzeug mit zeitgemäßem Motor bleibt einsetzbar, wo ein Originalaggregat Einsatzfelder verliert.

Kann ich eine Remotorisierung wirklich hören?

Ja, das ist eines der wenigen belastbaren akustischen Merkmale im Spotting. Ältere Lokdieselmotoren haben ein charakteristisches, tieferes und unruhigeres Klangbild; moderne Aggregate klingen gleichmäßiger und arbeiten oft mit anderen Drehzahlbändern. Wer eine Baureihe 294 im Original und in umgerüsteter Form nebeneinander gehört hat, verwechselt das nicht wieder.

Woran erkenne ich eine umgerüstete Lok optisch?

An der Peripherie des Motors, nicht am Motor selbst. Achte auf die Auspuffführung, auf Aufbauten für Abgasnachbehandlung, auf veränderte Kühlergitter und auf neue Ausschnitte oder Klappen in der Motorhaube. Häufig sind auch Blechstöße und Nietbilder in diesem Bereich anders als beim Originalfahrzeug – ein Vergleich mit dem Serienzustand hilft, siehe Altbau-Dieselloks erkennen.

Ändert sich die Baureihennummer nach einer Remotorisierung?

Oft ja. Umgerüstete Fahrzeuge bekommen häufig eine neue Baureihenbezeichnung, damit sich der veränderte technische Stand in den Betriebsunterlagen abbildet. Deshalb passt bei solchen Maschinen die Nummer manchmal nicht zum optischen Eindruck. Für dich heißt das: Nummer notieren, nicht aus dem Aussehen ableiten – wie das geht, steht im Guide zur UIC-Nummer.

Steht der Name des Motorendienstleisters am Fahrzeug?

In aller Regel nicht. Am Fahrzeug finden sich höchstens kleine Hinweise auf Motortyp oder Abgasstufe, meist in Türnähe oder am Motorraum. Wer den Motor überholt hat, ist von außen nicht feststellbar. Vermerke deshalb in deiner Sichtung, was du gesehen hast – etwa „geänderte Auspuffführung“ – und nicht, wer daran gearbeitet haben könnte.

Betrifft das nur alte Fahrzeuge?

Nein. Auch aktuelle Rangier- und Streckendieselloks brauchen nach einigen tausend Betriebsstunden schwere Motorarbeiten. Der Unterschied liegt darin, dass bei neueren Fahrzeugen instandgesetzt und bei älteren häufiger komplett getauscht wird. Moderne Rangierloks wie die Voith Gravita 10 BB sind auf regelmäßige Motorarbeiten ausgelegt.

Wo sehe ich viele Dieselloks auf einmal?

An Güterknoten und Rangierbahnhöfen. Der Rangierbahnhof Maschen ist der klassische Ort dafür, im Nordwesten kommt Bad Bentheim als Grenzbahnhof mit viel Dieselverkehr dazu. Was dich an solchen Orten erwartet, beschreibt der Guide zum Rangierbahnhof.

Ist eine remotorisierte Lok noch dasselbe Fahrzeug?

Rechtlich und im Bestand ja – Rahmen und Fahrzeugidentität bleiben erhalten. Technisch ist es eine andere Maschine. Genau diese Doppelnatur macht das Thema für die Dokumentation interessant: Zwei Fahrzeuge derselben Baureihe können sich in Leistung, Verbrauch und Klang erheblich unterscheiden, ohne dass die Bauartbezeichnung das abbildet.

Fahrzeuge von STORM Lok-Dieselmotorenservice dokumentieren

Unternehmen, Fahrzeug, Ort und Datum in Sekunden erfasst – und sichtbar für die Community.

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Die operative Ebene in der EVU-Datenbank

Wer die Züge tatsächlich führt, mit Halterkürzel und Erkennungsmerkmalen am Fahrzeug.

Typische Fahrzeuge

Wo du STORM Lok-Dieselmotorenservice antriffst

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