Das Wichtigste in Kürze
- Die DKBM ist eine Feldbahn mit 600 mm Spurweite – das sind gut vier Zehntel der Regelspurbreite.
- Der Verein hat die Bahn selbst gebaut, statt eine stillgelegte Strecke zu übernehmen. Das unterscheidet ihn von den meisten Museumsbahnen.
- Die Fahrzeuge stammen aus der Industrie: Ziegeleien, Torfwerke, Werkbahnen – nicht aus Staatsbahnbeständen.
- Bestimmt wird über das Fabrikschild, nicht über eine Baureihennummer. Feldbahnloks tragen Hersteller und Fabriknummer.
- Fotografisch entscheidet die Standpunkthöhe. Aus Augenhöhe wirkt eine 600-mm-Bahn wie eine Gartenbahn.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Geschäftsfelder
- 3.Geschichte im Zeitraffer
- 4.Woran du das Unternehmen erkennst
- 5.Stärken und Schwächen
- 6.Was eine Feldbahn war – und warum sie verschwand
- 7.Wo diese Fahrzeuge herkommen
- 8.Der tiefe Standpunkt entscheidet alles
- 9.Ist eine Feldbahn das Richtige für dich?
- 10.Selbst gebaut statt übernommen
- 11.Fazit
- 12.Häufige Fragen
Steckbrief
| Trägerform | Eingetragener Verein – Aufbau, Betrieb und Werkstatt ehrenamtlich |
|---|---|
| Spurweite | 600 mm – klassische Feldbahnspur |
| Standort | Gütersloh, Ostwestfalen, im Bereich Isselhorst-Mühlenstroth |
| Anlagentyp | eigenes Vereinsgelände mit Bahnhof, Lokschuppen und Werkstatt |
| Betriebsform | Dampf an Fahrtagen, Diesel im Rangier- und Ergänzungsdienst |
| Herkunft der Fahrzeuge | Industrie-, Werk- und Feldbahnen statt Staatsbahnbestände |
| Saison | Fahrtage in der warmen Jahreshälfte, kein durchgehender Betrieb |
| Besonderheit | selbst aufgebaute Strecke, keine übernommene Altstrecke |
| Offizielle Website | www.dkbm.de |
Geschäftsfelder
Geschichte im Zeitraffer
Woran du Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth e.V. erkennst
Gehört der Zug wirklich zu Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth e.V.?
- 600-mm-Gleis – knapp über einen halben Meter Spurweite, unverwechselbar schmal
- Kleine Dampfloks – niedrige Kessel, kurze Rahmen, oft ohne Führerhausrückwand
- Offene Personenwagen – aus Loren- oder Wagenkonstruktionen abgeleitet, keine Reisezugwagen
- Fabrikschilder statt Baureihennummern – Feldbahnfahrzeuge tragen Hersteller- und Fabriknummer
- Leichter Oberbau – kurze Schienenprofile, oft auf Stahlschwellen
- Loren und Arbeitsgerät – Kipploren und Werkswagen gehören sichtbar zum Bestand
- Vereinsgelände statt Bahnhofsanlage – die Anlage wirkt gebaut, nicht übernommen
Stärken und Schwächen
Dafür steht das Unternehmen
- Feldbahndampf ist in Norddeutschland selten regelmäßig zu sehen
- Sehr kompakte Anlage – kurze Wege zwischen Bahnhof, Schuppen und Strecke
- Fahrzeuge sind niedrig und dicht zugänglich, ideal für Detailaufnahmen
- Gut geeignet für Familien und für Einsteiger in die Bahnfotografie
- Technikgeschichte, die in großen Museen meist völlig fehlt
Wo es hakt
- Sehr kleine Anlage – wer lange Streckenmotive sucht, ist hier falsch
- 600 mm sind fotografisch tückisch: Der Maßstab verrutscht schnell
- Nur wenige Fahrtage pro Saison, spontane Besuche gehen meist daneben
- Feldbahnfahrzeuge sind ohne Fabrikschild schwer eindeutig zuzuordnen
- Kein Anschluss an das Regelspurnetz, die Anreise geht nur bis in die Nähe
Aktualisiert: August 2026 – Wer zum ersten Mal vor einem 600-mm-Gleis steht, unterschätzt es fast immer. Die Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth bei Gütersloh betreibt keine verkleinerte Eisenbahn, sondern eine eigene Technikgattung: die Feldbahn. Sie war einmal in Ziegeleien, Torfwerken und auf Rübenfeldern allgegenwärtig – und ist heute fast vollständig verschwunden.
Feldbahnfahrzeuge richtig erfassen
Hersteller, Fabriknummer, Baujahr: Bei Feldbahnen zählen andere Daten als bei Staatsbahnfahrzeugen.
Was eine Feldbahn war – und warum sie verschwand
Feldbahnen lösten ein sehr konkretes Problem: Material über kurze Strecken bewegen, auf Untergrund, der keine feste Straße hergab. Torfmoore, Tongruben, Ziegeleigelände, Rübenfelder, Werksgelände – überall dort war ein leichtes Gleis die günstigste Lösung. Gleisjoche wurden von Hand verlegt, benutzt und wieder aufgenommen, wenn die Abbaustelle weiterwanderte.
Diese Flexibilität war ihr Vorteil und wurde später ihr Verhängnis. Sobald Lastwagen zuverlässig genug und Förderbänder billig genug waren, entfiel der Grund für ein Gleis. Feldbahnen verschwanden nicht durch politische Entscheidungen, sondern durch stille wirtschaftliche Ablösung – und sie wurden deshalb kaum dokumentiert. Hersteller wie Schöma und Gmeinder haben diesen Markt jahrzehntelang beliefert.
Wo diese Fahrzeuge herkommen
| Einsatzgebiet | Was transportiert wurde | Typische Ausstattung | Was davon erhalten ist |
|---|---|---|---|
| Torfwerke | Torfsoden aus dem Moor | offene Loren, leichte Dieselloks | vergleichsweise viel, oft in Museen |
| Ziegeleien und Tongruben | Ton, Rohlinge, Brennstoff | Kipploren, kleine Dampfloks | einzelne Fahrzeuge, kaum Anlagen |
| Landwirtschaft | Rüben, Dünger, Ernte | saisonal verlegte Gleise | fast nichts, weil nichts fest gebaut war |
| Werk- und Hüttenbahnen | Rohstoffe im Betriebsgelände | robuste Dieselloks, Spezialwagen | einige Fahrzeuge, wenige Strecken |
| Bergbau | Erz und Kohle, auch untertage | druckluft- und akkubetriebene Loks | in Bergbaumuseen dokumentiert |
Der Bestand einer Feldbahnsammlung ist deshalb völlig anders zusammengesetzt als der einer klassischen Museumsbahn. Es gibt keine Baureihenfamilien, keine einheitliche Beschaffungspolitik und keine Staatsbahnlogik – sondern Einzelstücke, die durch Zufall überlebt haben. Typvertreter dieser Klasse sind etwa die Diema DVL 150 oder die kleinen Ns-2-Loks aus DDR-Produktion.
Das Fabrikschild ist deine Fahrzeugnummer
Bei einer Staatsbahnlok liest du die Betriebsnummer. Bei einer Feldbahnlok gibt es die oft gar nicht – dafür ein Fabrikschild mit Hersteller, Fabriknummer und Baujahr, meist am Rahmen oder am Führerhaus. Diese Kombination ist eindeutig und weltweit vergleichbar. Fotografiere sie mit, auch wenn sie unspektakulär aussieht: Ohne sie ist deine Sichtung später kaum belegbar.
Der tiefe Standpunkt entscheidet alles
Fahrtag prüfen
Eine Vereinsanlage fährt an festgelegten Tagen. Ohne Blick in den aktuellen Saisonplan stehst du vor einem geschlossenen Tor.
Kamera auf Fahrzeughöhe bringen
Der wichtigste Handgriff bei 600 mm. Aus Augenhöhe wirkt jede Feldbahn wie ein Modell – aus Achshöhe wie eine Maschine.
Maßstabsanker ins Bild holen
Ein Mensch, ein Werkzeug, eine Lore: Ohne Größenreferenz kann der Betrachter das Fahrzeug nicht einordnen.
Fabrikschilder und Details mitnehmen
Kessel, Steuerung, Kupplung, Schild – bei kleinen Fahrzeugen sind Details gut zugänglich und bildwirksam.
Betriebsabläufe beobachten
Umsetzen, Wassernehmen, Rangieren mit Loren: Auf kompaktem Gelände passiert mehr, als der Fahrplan verspricht. Standorte im regulären Verkehr der Region sammelt der Spotterguide Kreis Gütersloh.
Standpunkthöhe für Schmalspurmotive
Der Wert ist eine Orientierung, kein Gesetz. Probier beide Extreme aus und vergleiche die Bilder direkt vor Ort.
Feldbahn-Sichtungen sauber ablegen
Hersteller und Fabriknummer statt Baureihe – notiere sie so, dass du sie in fünf Jahren noch findest.
Ist eine Feldbahn das Richtige für dich?
Unbedingt, wenn …
- dir Industrie- und Werkbahntechnik in deiner Sammlung fehlt
- du Detail- und Technikaufnahmen magst
- du mit Kindern unterwegs bist und einen überschaubaren Betrieb suchst
Mit Einschränkung, wenn …
- du lange Streckenmotive erwartest – die Anlage ist kompakt
- du ungern in die Hocke gehst; ohne tiefen Standpunkt wird es nichts
- du bisher nur Regelspur dokumentiert hast und dein Notizschema umstellen musst
Eher nicht, wenn …
- du große Lokomotiven und schwere Züge suchst
- dein Termin kein Fahrtag ist
- du auf Anschluss ans Regelspurnetz angewiesen bist
Wer Feldbahnen systematisch abarbeiten will, findet in Deutschland mehrere sehr unterschiedliche Ansätze: eine große Sammlung beim Frankfurter Feldbahnmuseum, eine Streckenbahn bei der Waldeisenbahn Muskau und in Mecklenburg die Schmalspurbahn bei Schwichtenberg. Alle drei zeigen dieselbe Spurweite in ganz verschiedenen Landschaften.
Selbst gebaut statt übernommen
Der wichtigste strukturelle Unterschied zu anderen Museumsbahnen steckt nicht in der Spurweite, sondern in der Entstehung. Die meisten Vereinsbahnen übernehmen eine stillgelegte Strecke: Gleis, Bahnhöfe und Bauwerke sind vorhanden, der Verein hält sie instand. Hier ist es umgekehrt – Strecke und Anlagen wurden neu aufgebaut, auf eigenem Gelände, Stück für Stück.
Das hat Folgen, die du vor Ort siehst. Es gibt keine gewachsene Bahnhofsarchitektur, keine überdimensionierten Güteranlagen und keine Reste eines früheren Regelbetriebs. Dafür ist die Anlage genau auf das zugeschnitten, was der Verein braucht: kurze Wege, funktionierende Werkstatt, ein Betrieb, der sich an einem Tag zeigen lässt. Ehrenamt bedeutet hier eben nicht nur Fahren, sondern auch Bauen – und das über Jahrzehnte. Wie die Vereinsszene insgesamt funktioniert, beschreibt der Beitrag über Eisenbahnvereine.
Klein heißt nicht ungefährlich
Eine 600-mm-Dampflok wiegt trotzdem mehrere Tonnen, bremst schlechter als ein Auto und lässt sich schwer ausweichen. Weil die Fahrzeuge niedrig und die Geschwindigkeiten gering sind, unterschätzen viele Besucher genau das. Gleis, Weichen, Drehscheiben und Betriebsflächen sind Betriebsanlagen und bleiben tabu, solange sie nicht ausdrücklich freigegeben sind. Die Grundregeln stehen in Sicherheitsabstand am Gleis.
Fazit
Die Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth ist kein Ziel für Menschen, die große Lokomotiven und lange Züge suchen. Sie ist ein Ziel für alle, die eine Technikgattung dokumentieren wollen, die in den großen Museen praktisch nicht vorkommt – und die im Alltag vollständig verschwunden ist.
Der Ertrag hängt an zwei Entscheidungen: einem angekündigten Fahrtag und der Bereitschaft, tief genug zu gehen. Wer beides mitbringt, bekommt Bilder, die kaum jemand hat. Für die Dampfmotive selbst gilt dasselbe wie an großen Bahnen – die Technik dazu steht in Dampfzüge fotografieren.
Kurzfazit
Eine selbst gebaute 600-mm-Feldbahn mit Dampfbetrieb, getragen von einem Verein. Klein, kompakt, technisch eigenständig – und fotografisch nur mit sehr tiefem Standpunkt zu knacken.
Zusammenfassung
- Die Anlage ist klein, aber sie zeigt eine Technikgattung, die in den großen Sammlungen praktisch nicht vorkommt.
- Wer Feldbahnen dokumentieren will, muss umlernen: Fabriknummer statt Baureihe, Bauart statt Betriebsnummer.
- Der praktische Schlüssel zu guten Bildern ist ein sehr tiefer Standpunkt – alles andere folgt daraus.
- Fahrtage und Entgelte stehen bewusst nicht hier, weil sie pro Saison neu festgelegt werden.
Häufige Fragen
Was ist eine Feldbahn?
Eine schmalspurige Industriebahn, meist in 600 mm, die dort eingesetzt wurde, wo Material über kurze Strecken bewegt werden musste: Ziegeleien, Tongruben, Torfwerke, Zuckerrübenfelder, Werksgelände. Gleise wurden oft nur provisorisch verlegt und wieder aufgenommen. Das erklärt den leichten Oberbau und die kurzen, wendigen Fahrzeuge.
Warum ausgerechnet 600 Millimeter?
Weil diese Spurweite ein guter Kompromiss war: schmal genug, um Gleisjoche von Hand zu versetzen, und breit genug, um beladene Loren sicher zu tragen. Sie entspricht rund vier Zehnteln der Regelspur. In Deutschland wurde 600 mm dadurch zum faktischen Industriestandard – Fahrzeuge verschiedener Hersteller waren untereinander austauschbar.
Hat der Verein eine alte Strecke übernommen?
Nein, und das ist der interessanteste Punkt. Die Anlage wurde auf eigenem Gelände aufgebaut. Die meisten Museumsbahnen übernehmen eine stillgelegte Strecke samt Bahnhöfen; hier ist das Gegenteil der Fall. Das erklärt, warum die Anlage kompakt wirkt und warum es keine gewachsene Bahnhofsarchitektur gibt.
Welche Lokomotiven fahren dort?
Kleine Feldbahndampfloks und Dieselfahrzeuge aus Industriebeständen. Typische Hersteller dieser Klasse sind Firmen wie Schöma und Gmeinder. Zu konkreten Fahrzeugen an einem konkreten Tag sage ich hier nichts – bei einem Verein mit begrenzter Werkstattkapazität wechselt der Einsatzbestand.
Wie bestimme ich ein Feldbahnfahrzeug?
Über das Fabrikschild. Feldbahnloks tragen keine Baureihennummer im Sinne der Staatsbahn, sondern Herstellername, Fabriknummer und Baujahr auf einem Messing- oder Blechschild am Rahmen oder Führerhaus. Diese Kombination ist eindeutig – die Betriebsnummer eines Werks dagegen nicht, weil sie mehrfach vergeben wurde.
Warum sehen meine Feldbahnfotos aus wie Modellbahnbilder?
Weil der Standpunkt zu hoch ist. Aus Augenhöhe blickst du auf ein 600-mm-Fahrzeug herab, und das Gehirn liest die Perspektive als Modell. Die Lösung ist simpel und unbequem: runter auf Fahrzeughöhe. Wie stark das wirkt, zeigt sich beim ersten Vergleich – die Technik dahinter beschreibt Welche Brennweite für Zugfotografie.
Ist die Anlage für Kinder geeignet?
Sehr gut sogar. Die Fahrzeuge sind klein, die Geschwindigkeiten niedrig, und der Betrieb ist überschaubar genug, um ihn zu erklären. Hinweise für Familienbesuche sammelt Trainspotting für Kinder und Familien. Trotzdem gilt: Ein Feldbahngleis ist eine Betriebsanlage und kein Spielplatz.
Gibt es in Deutschland weitere Feldbahnmuseen?
Ja, mehrere und mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten. Das Frankfurter Feldbahnmuseum unterhält eine große Sammlung, die Historische Feldbahn Dresden arbeitet in Sachsen, und die Waldeisenbahn Muskau betreibt eine Streckenbahn in derselben Spurweite.
Wie komme ich hin?
Die Anlage liegt im Kreis Gütersloh und hat keinen Anschluss ans Regelspurnetz – du kommst also mit Bahn und Bus in die Nähe und legst den Rest anders zurück. Wer den Tag ergänzen will, findet im Spotterguide Kreis Gütersloh Standorte im regulären Verkehr.
Wer hält den Betrieb am Laufen?
Ein Verein, komplett ehrenamtlich. Bei einer selbst gebauten Anlage heißt das mehr als anderswo: Gleisbau, Hochbau, Werkstatt und Fahrbetrieb liegen in denselben Händen. Wie diese Szene organisiert ist und wie man einsteigt, beschreibt der Beitrag über Eisenbahnvereine.
Fahrzeuge von Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth e.V. dokumentieren
Unternehmen, Fahrzeug, Ort und Datum in Sekunden erfasst – und sichtbar für die Community.
Die operative Ebene in der EVU-Datenbank
Wer die Züge tatsächlich führt, mit Halterkürzel und Erkennungsmerkmalen am Fahrzeug.
Museumseisenbahn Hamm
Im Museumszug arbeiten mehr Menschen als im Regionalzug – und jede Rolle hat eine Aufgabe. Diese Seite erklärt das Zugbegleitpersonal der Museumseisenbahn Hamm.
MuseumMuseums-Eisenbahn Rahden-Uchte
Die Museums-Eisenbahn Rahden-Uchte trägt ihre Strecke im Namen. Diese Seite zeigt, wie du die Fahrzeuge zuordnest und was ein Werkstatttag über den Betrieb verrät.
Typische Fahrzeuge
DIEMA DVL 150
Die DIEMA DVL 150 ist eine kleine Diesellok aus Diepholz, wie sie auf Werk- und Anschlussbahnen arbeitet. Bestimmen lässt sie sich vor allem über das Fabrikschild.
BaureiheO&K MV 4 a
Die O&K MV 4 a ist eine kleine Diesellok von Orenstein & Koppel. Bei dieser Fahrzeugfamilie ist die Spurweite die erste Frage – und nicht immer die einfachste.
BaureiheLKM Ns 2
Die LKM Ns 2 ist eine Schmalspur-Kleindiesellokomotive aus Babelsberg. Ihr spannendstes Merkmal ist die Kraftübertragung – und die kann man am Fahrzeug sehen.
BaureiheSchöma CFL-40 DR
Die Schöma CFL-40 DR ist eine Kleinlokomotive aus Diepholzer Fertigung – ohne DB-Baureihennummer. So liest du Typenschild, UIC-Nummer und Anschriften richtig.
BaureiheGmeinder D 25 B
Die Gmeinder D 25 B ist eine zweiachsige Kleinlok aus Mosbach. Ihr Typenschlüssel verrät Antrieb und Achsfolge – der Rest steht auf dem Fabrikschild.
Wo du Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth e.V. antriffst
Spotting-Orte, an denen dir Fahrzeuge dieser Organisation regelmäßig begegnen – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Weitere Unternehmen
Frankfurter Feldbahnmuseum e.V.
Das Frankfurter Feldbahnmuseum bewahrt eine Fahrzeuggattung, die kaum jemand mehr kennt: die 600-Millimeter-Feldbahn aus Ziegeleien, Torfstichen und Baustellen. Auf dem Museumsgelände laufen diese Maschinen an Fahrtagen wieder – Dampf inklusive.
MuseumsbahnHistorische Feldbahn Dresden e.V.
Die Historische Feldbahn Dresden bewahrt eine Fahrzeugwelt, die sonst restlos verschwunden wäre: 600-Millimeter-Loks, Loren und Gerät aus Steinbrüchen und Industriebetrieben. Gezeigt wird das im ehemaligen Steinbruch Herrenleite bei Pirna – mit Fahrbetrieb an ausgewählten Tagen.
MuseumsbahnWaldeisenbahn Muskau
Die Waldeisenbahn Muskau ist keine nachgebaute Parkbahn, sondern der Rest eines echten Werkbahnnetzes in 600 mm Spurweite. Ihre Streckenäste führen durch die Muskauer Heide zu Zielen, die auch ohne Bahn eine Reise wert wären – und sie werden bis heute mit Dampf und Diesel befahren.
MuseumsbahnMPSB
Die Mecklenburg-Pommersche Schmalspurbahn war eine Seltenheit: eine öffentliche Kleinbahn auf 600 Millimetern Spurweite, also auf Feldbahnmaß. In Schwichtenberg hat ein Verein diesen Betrieb wieder aufgebaut – mit Dampf, Diesel und einer Strecke, die es so kein zweites Mal gibt.
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