Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth e.V.

Die Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth betreibt bei Gütersloh eine schmalspurige Feldbahn mit eigenem Dampfbetrieb. Der Verein hat seine Bahn nicht von der Staatsbahn übernommen, sondern auf eigenem Gelände aufgebaut – eine Sonderform, die in der Museumsbahnszene selten ist.

Auch bekannt als: DKBM · Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth · Feldbahn Gütersloh

DeutschlandDeutschlandMuseums- & Traditionsbahnen7 Min. Lesezeit

600 mm

Feldbahnspur

42 %

der Regelspurbreite

e. V.

Trägerform

Dampf

Regeltraktion an Fahrtagen

Das Wichtigste in Kürze

  • Die DKBM ist eine Feldbahn mit 600 mm Spurweite – das sind gut vier Zehntel der Regelspurbreite.
  • Der Verein hat die Bahn selbst gebaut, statt eine stillgelegte Strecke zu übernehmen. Das unterscheidet ihn von den meisten Museumsbahnen.
  • Die Fahrzeuge stammen aus der Industrie: Ziegeleien, Torfwerke, Werkbahnen – nicht aus Staatsbahnbeständen.
  • Bestimmt wird über das Fabrikschild, nicht über eine Baureihennummer. Feldbahnloks tragen Hersteller und Fabriknummer.
  • Fotografisch entscheidet die Standpunkthöhe. Aus Augenhöhe wirkt eine 600-mm-Bahn wie eine Gartenbahn.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Steckbrief
  2. 2.Geschäftsfelder
  3. 3.Geschichte im Zeitraffer
  4. 4.Woran du das Unternehmen erkennst
  5. 5.Stärken und Schwächen
  6. 6.Was eine Feldbahn war – und warum sie verschwand
  7. 7.Wo diese Fahrzeuge herkommen
  8. 8.Der tiefe Standpunkt entscheidet alles
  9. 9.Ist eine Feldbahn das Richtige für dich?
  10. 10.Selbst gebaut statt übernommen
  11. 11.Fazit
  12. 12.Häufige Fragen

Steckbrief

TrägerformEingetragener Verein – Aufbau, Betrieb und Werkstatt ehrenamtlich
Spurweite600 mm – klassische Feldbahnspur
StandortGütersloh, Ostwestfalen, im Bereich Isselhorst-Mühlenstroth
Anlagentypeigenes Vereinsgelände mit Bahnhof, Lokschuppen und Werkstatt
BetriebsformDampf an Fahrtagen, Diesel im Rangier- und Ergänzungsdienst
Herkunft der FahrzeugeIndustrie-, Werk- und Feldbahnen statt Staatsbahnbestände
SaisonFahrtage in der warmen Jahreshälfte, kein durchgehender Betrieb
Besonderheitselbst aufgebaute Strecke, keine übernommene Altstrecke
Offizielle Websitewww.dkbm.de

Geschäftsfelder

Fahrbetrieb – Dampfzüge auf der vereinseigenen Feldbahnstrecke
Fahrzeugerhaltung – Aufarbeitung von Feldbahndampf- und Dieselloks
Gleisbau in Eigenleistung – Aufbau und Unterhalt der Strecke durch Mitglieder
Sammlung – Lokomotiven und Wagen aus Industrie-, Werk- und Torfbahnen
Technikvermittlung – Feldbahntechnik als Anschauungsobjekt für Besucher

Geschichte im Zeitraffer

1900erFeldbahnen in 600 mm werden in Deutschland zum Standardwerkzeug von Ziegeleien, Torfwerken und Landwirtschaft – überall dort, wo eine Regelspurbahn zu teuer wäre.
1950erLastwagen und Förderbänder verdrängen die Feldbahn aus der Industrie. Tausende Kilometer Gleis verschwinden binnen weniger Jahrzehnte.
1960erErste Sammler retten Feldbahnloks vor dem Schrott. Anders als bei Staatsbahnfahrzeugen gibt es dafür kaum institutionelle Unterstützung.
1970erIm Raum Gütersloh entsteht mit der Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth ein Verein, der Sammlung und Fahrbetrieb auf eigenem Gelände verbindet.
1990erStrecke, Bahnhofsanlagen und Werkstatt wachsen schrittweise – gebaut, nicht übernommen.
2000erDer Betrieb etabliert sich als eine der bekannteren Feldbahnanlagen Nordwestdeutschlands.

Woran du Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth e.V. erkennst

Gehört der Zug wirklich zu Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth e.V.?

Hak ab, was auf das Fahrzeug zutrifft, das du gerade vor dir hast.

  • 600-mm-Gleis – knapp über einen halben Meter Spurweite, unverwechselbar schmal
  • Kleine Dampfloks – niedrige Kessel, kurze Rahmen, oft ohne Führerhausrückwand
  • Offene Personenwagen – aus Loren- oder Wagenkonstruktionen abgeleitet, keine Reisezugwagen
  • Fabrikschilder statt Baureihennummern – Feldbahnfahrzeuge tragen Hersteller- und Fabriknummer
  • Leichter Oberbau – kurze Schienenprofile, oft auf Stahlschwellen
  • Loren und Arbeitsgerät – Kipploren und Werkswagen gehören sichtbar zum Bestand
  • Vereinsgelände statt Bahnhofsanlage – die Anlage wirkt gebaut, nicht übernommen

Stärken und Schwächen

Dafür steht das Unternehmen

  • Feldbahndampf ist in Norddeutschland selten regelmäßig zu sehen
  • Sehr kompakte Anlage – kurze Wege zwischen Bahnhof, Schuppen und Strecke
  • Fahrzeuge sind niedrig und dicht zugänglich, ideal für Detailaufnahmen
  • Gut geeignet für Familien und für Einsteiger in die Bahnfotografie
  • Technikgeschichte, die in großen Museen meist völlig fehlt

Wo es hakt

  • Sehr kleine Anlage – wer lange Streckenmotive sucht, ist hier falsch
  • 600 mm sind fotografisch tückisch: Der Maßstab verrutscht schnell
  • Nur wenige Fahrtage pro Saison, spontane Besuche gehen meist daneben
  • Feldbahnfahrzeuge sind ohne Fabrikschild schwer eindeutig zuzuordnen
  • Kein Anschluss an das Regelspurnetz, die Anreise geht nur bis in die Nähe

Aktualisiert: August 2026 – Wer zum ersten Mal vor einem 600-mm-Gleis steht, unterschätzt es fast immer. Die Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth bei Gütersloh betreibt keine verkleinerte Eisenbahn, sondern eine eigene Technikgattung: die Feldbahn. Sie war einmal in Ziegeleien, Torfwerken und auf Rübenfeldern allgegenwärtig – und ist heute fast vollständig verschwunden.

Feldbahnfahrzeuge richtig erfassen

Hersteller, Fabriknummer, Baujahr: Bei Feldbahnen zählen andere Daten als bei Staatsbahnfahrzeugen.

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Was eine Feldbahn war – und warum sie verschwand

Feldbahnen lösten ein sehr konkretes Problem: Material über kurze Strecken bewegen, auf Untergrund, der keine feste Straße hergab. Torfmoore, Tongruben, Ziegeleigelände, Rübenfelder, Werksgelände – überall dort war ein leichtes Gleis die günstigste Lösung. Gleisjoche wurden von Hand verlegt, benutzt und wieder aufgenommen, wenn die Abbaustelle weiterwanderte.

Diese Flexibilität war ihr Vorteil und wurde später ihr Verhängnis. Sobald Lastwagen zuverlässig genug und Förderbänder billig genug waren, entfiel der Grund für ein Gleis. Feldbahnen verschwanden nicht durch politische Entscheidungen, sondern durch stille wirtschaftliche Ablösung – und sie wurden deshalb kaum dokumentiert. Hersteller wie Schöma und Gmeinder haben diesen Markt jahrzehntelang beliefert.

600 mmSpurweite – der Industriestandard der Feldbahn
42 %der Regelspurbreite von 1435 mm
e. V.Trägerform – ehrenamtlich aufgebaut und betrieben
DampfRegeltraktion an Fahrtagen

Wo diese Fahrzeuge herkommen

Einsatzgebiet Was transportiert wurde Typische Ausstattung Was davon erhalten ist
Torfwerke Torfsoden aus dem Moor offene Loren, leichte Dieselloks vergleichsweise viel, oft in Museen
Ziegeleien und Tongruben Ton, Rohlinge, Brennstoff Kipploren, kleine Dampfloks einzelne Fahrzeuge, kaum Anlagen
Landwirtschaft Rüben, Dünger, Ernte saisonal verlegte Gleise fast nichts, weil nichts fest gebaut war
Werk- und Hüttenbahnen Rohstoffe im Betriebsgelände robuste Dieselloks, Spezialwagen einige Fahrzeuge, wenige Strecken
Bergbau Erz und Kohle, auch untertage druckluft- und akkubetriebene Loks in Bergbaumuseen dokumentiert

Der Bestand einer Feldbahnsammlung ist deshalb völlig anders zusammengesetzt als der einer klassischen Museumsbahn. Es gibt keine Baureihenfamilien, keine einheitliche Beschaffungspolitik und keine Staatsbahnlogik – sondern Einzelstücke, die durch Zufall überlebt haben. Typvertreter dieser Klasse sind etwa die Diema DVL 150 oder die kleinen Ns-2-Loks aus DDR-Produktion.

Das Fabrikschild ist deine Fahrzeugnummer

Bei einer Staatsbahnlok liest du die Betriebsnummer. Bei einer Feldbahnlok gibt es die oft gar nicht – dafür ein Fabrikschild mit Hersteller, Fabriknummer und Baujahr, meist am Rahmen oder am Führerhaus. Diese Kombination ist eindeutig und weltweit vergleichbar. Fotografiere sie mit, auch wenn sie unspektakulär aussieht: Ohne sie ist deine Sichtung später kaum belegbar.

Der tiefe Standpunkt entscheidet alles

Fahrtag prüfen

Eine Vereinsanlage fährt an festgelegten Tagen. Ohne Blick in den aktuellen Saisonplan stehst du vor einem geschlossenen Tor.

Kamera auf Fahrzeughöhe bringen

Der wichtigste Handgriff bei 600 mm. Aus Augenhöhe wirkt jede Feldbahn wie ein Modell – aus Achshöhe wie eine Maschine.

Maßstabsanker ins Bild holen

Ein Mensch, ein Werkzeug, eine Lore: Ohne Größenreferenz kann der Betrachter das Fahrzeug nicht einordnen.

Fabrikschilder und Details mitnehmen

Kessel, Steuerung, Kupplung, Schild – bei kleinen Fahrzeugen sind Details gut zugänglich und bildwirksam.

Betriebsabläufe beobachten

Umsetzen, Wassernehmen, Rangieren mit Loren: Auf kompaktem Gelände passiert mehr, als der Fahrplan verspricht. Standorte im regulären Verkehr der Region sammelt der Spotterguide Kreis Gütersloh.

Standpunkthöhe für Schmalspurmotive

Grober Richtwert: Je schmaler die Spur, desto tiefer die Kamera. Sonst kippt das Bild in die Modellbahnoptik.

Der Wert ist eine Orientierung, kein Gesetz. Probier beide Extreme aus und vergleiche die Bilder direkt vor Ort.

Feldbahn-Sichtungen sauber ablegen

Hersteller und Fabriknummer statt Baureihe – notiere sie so, dass du sie in fünf Jahren noch findest.

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Ist eine Feldbahn das Richtige für dich?

Unbedingt, wenn …

  • dir Industrie- und Werkbahntechnik in deiner Sammlung fehlt
  • du Detail- und Technikaufnahmen magst
  • du mit Kindern unterwegs bist und einen überschaubaren Betrieb suchst

Mit Einschränkung, wenn …

  • du lange Streckenmotive erwartest – die Anlage ist kompakt
  • du ungern in die Hocke gehst; ohne tiefen Standpunkt wird es nichts
  • du bisher nur Regelspur dokumentiert hast und dein Notizschema umstellen musst

Eher nicht, wenn …

  • du große Lokomotiven und schwere Züge suchst
  • dein Termin kein Fahrtag ist
  • du auf Anschluss ans Regelspurnetz angewiesen bist

Wer Feldbahnen systematisch abarbeiten will, findet in Deutschland mehrere sehr unterschiedliche Ansätze: eine große Sammlung beim Frankfurter Feldbahnmuseum, eine Streckenbahn bei der Waldeisenbahn Muskau und in Mecklenburg die Schmalspurbahn bei Schwichtenberg. Alle drei zeigen dieselbe Spurweite in ganz verschiedenen Landschaften.

Selbst gebaut statt übernommen

Der wichtigste strukturelle Unterschied zu anderen Museumsbahnen steckt nicht in der Spurweite, sondern in der Entstehung. Die meisten Vereinsbahnen übernehmen eine stillgelegte Strecke: Gleis, Bahnhöfe und Bauwerke sind vorhanden, der Verein hält sie instand. Hier ist es umgekehrt – Strecke und Anlagen wurden neu aufgebaut, auf eigenem Gelände, Stück für Stück.

Das hat Folgen, die du vor Ort siehst. Es gibt keine gewachsene Bahnhofsarchitektur, keine überdimensionierten Güteranlagen und keine Reste eines früheren Regelbetriebs. Dafür ist die Anlage genau auf das zugeschnitten, was der Verein braucht: kurze Wege, funktionierende Werkstatt, ein Betrieb, der sich an einem Tag zeigen lässt. Ehrenamt bedeutet hier eben nicht nur Fahren, sondern auch Bauen – und das über Jahrzehnte. Wie die Vereinsszene insgesamt funktioniert, beschreibt der Beitrag über Eisenbahnvereine.

Klein heißt nicht ungefährlich

Eine 600-mm-Dampflok wiegt trotzdem mehrere Tonnen, bremst schlechter als ein Auto und lässt sich schwer ausweichen. Weil die Fahrzeuge niedrig und die Geschwindigkeiten gering sind, unterschätzen viele Besucher genau das. Gleis, Weichen, Drehscheiben und Betriebsflächen sind Betriebsanlagen und bleiben tabu, solange sie nicht ausdrücklich freigegeben sind. Die Grundregeln stehen in Sicherheitsabstand am Gleis.

Fazit

Die Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth ist kein Ziel für Menschen, die große Lokomotiven und lange Züge suchen. Sie ist ein Ziel für alle, die eine Technikgattung dokumentieren wollen, die in den großen Museen praktisch nicht vorkommt – und die im Alltag vollständig verschwunden ist.

Der Ertrag hängt an zwei Entscheidungen: einem angekündigten Fahrtag und der Bereitschaft, tief genug zu gehen. Wer beides mitbringt, bekommt Bilder, die kaum jemand hat. Für die Dampfmotive selbst gilt dasselbe wie an großen Bahnen – die Technik dazu steht in Dampfzüge fotografieren.

Kurzfazit

Eine selbst gebaute 600-mm-Feldbahn mit Dampfbetrieb, getragen von einem Verein. Klein, kompakt, technisch eigenständig – und fotografisch nur mit sehr tiefem Standpunkt zu knacken.

Spurweiten sammeln, nicht nur Lokomotiven

600, 750, 1000, 1435 Millimeter: Führe Buch darüber, welche Betriebsformen dir noch fehlen.

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Zusammenfassung

  • Die Anlage ist klein, aber sie zeigt eine Technikgattung, die in den großen Sammlungen praktisch nicht vorkommt.
  • Wer Feldbahnen dokumentieren will, muss umlernen: Fabriknummer statt Baureihe, Bauart statt Betriebsnummer.
  • Der praktische Schlüssel zu guten Bildern ist ein sehr tiefer Standpunkt – alles andere folgt daraus.
  • Fahrtage und Entgelte stehen bewusst nicht hier, weil sie pro Saison neu festgelegt werden.

Häufige Fragen

Was ist eine Feldbahn?

Eine schmalspurige Industriebahn, meist in 600 mm, die dort eingesetzt wurde, wo Material über kurze Strecken bewegt werden musste: Ziegeleien, Tongruben, Torfwerke, Zuckerrübenfelder, Werksgelände. Gleise wurden oft nur provisorisch verlegt und wieder aufgenommen. Das erklärt den leichten Oberbau und die kurzen, wendigen Fahrzeuge.

Warum ausgerechnet 600 Millimeter?

Weil diese Spurweite ein guter Kompromiss war: schmal genug, um Gleisjoche von Hand zu versetzen, und breit genug, um beladene Loren sicher zu tragen. Sie entspricht rund vier Zehnteln der Regelspur. In Deutschland wurde 600 mm dadurch zum faktischen Industriestandard – Fahrzeuge verschiedener Hersteller waren untereinander austauschbar.

Hat der Verein eine alte Strecke übernommen?

Nein, und das ist der interessanteste Punkt. Die Anlage wurde auf eigenem Gelände aufgebaut. Die meisten Museumsbahnen übernehmen eine stillgelegte Strecke samt Bahnhöfen; hier ist das Gegenteil der Fall. Das erklärt, warum die Anlage kompakt wirkt und warum es keine gewachsene Bahnhofsarchitektur gibt.

Welche Lokomotiven fahren dort?

Kleine Feldbahndampfloks und Dieselfahrzeuge aus Industriebeständen. Typische Hersteller dieser Klasse sind Firmen wie Schöma und Gmeinder. Zu konkreten Fahrzeugen an einem konkreten Tag sage ich hier nichts – bei einem Verein mit begrenzter Werkstattkapazität wechselt der Einsatzbestand.

Wie bestimme ich ein Feldbahnfahrzeug?

Über das Fabrikschild. Feldbahnloks tragen keine Baureihennummer im Sinne der Staatsbahn, sondern Herstellername, Fabriknummer und Baujahr auf einem Messing- oder Blechschild am Rahmen oder Führerhaus. Diese Kombination ist eindeutig – die Betriebsnummer eines Werks dagegen nicht, weil sie mehrfach vergeben wurde.

Warum sehen meine Feldbahnfotos aus wie Modellbahnbilder?

Weil der Standpunkt zu hoch ist. Aus Augenhöhe blickst du auf ein 600-mm-Fahrzeug herab, und das Gehirn liest die Perspektive als Modell. Die Lösung ist simpel und unbequem: runter auf Fahrzeughöhe. Wie stark das wirkt, zeigt sich beim ersten Vergleich – die Technik dahinter beschreibt Welche Brennweite für Zugfotografie.

Ist die Anlage für Kinder geeignet?

Sehr gut sogar. Die Fahrzeuge sind klein, die Geschwindigkeiten niedrig, und der Betrieb ist überschaubar genug, um ihn zu erklären. Hinweise für Familienbesuche sammelt Trainspotting für Kinder und Familien. Trotzdem gilt: Ein Feldbahngleis ist eine Betriebsanlage und kein Spielplatz.

Gibt es in Deutschland weitere Feldbahnmuseen?

Ja, mehrere und mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten. Das Frankfurter Feldbahnmuseum unterhält eine große Sammlung, die Historische Feldbahn Dresden arbeitet in Sachsen, und die Waldeisenbahn Muskau betreibt eine Streckenbahn in derselben Spurweite.

Wie komme ich hin?

Die Anlage liegt im Kreis Gütersloh und hat keinen Anschluss ans Regelspurnetz – du kommst also mit Bahn und Bus in die Nähe und legst den Rest anders zurück. Wer den Tag ergänzen will, findet im Spotterguide Kreis Gütersloh Standorte im regulären Verkehr.

Wer hält den Betrieb am Laufen?

Ein Verein, komplett ehrenamtlich. Bei einer selbst gebauten Anlage heißt das mehr als anderswo: Gleisbau, Hochbau, Werkstatt und Fahrbetrieb liegen in denselben Händen. Wie diese Szene organisiert ist und wie man einsteigt, beschreibt der Beitrag über Eisenbahnvereine.

Fahrzeuge von Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth e.V. dokumentieren

Unternehmen, Fahrzeug, Ort und Datum in Sekunden erfasst – und sichtbar für die Community.

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Die operative Ebene in der EVU-Datenbank

Wer die Züge tatsächlich führt, mit Halterkürzel und Erkennungsmerkmalen am Fahrzeug.

Typische Fahrzeuge

Wo du Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth e.V. antriffst

Spotting-Orte, an denen dir Fahrzeuge dieser Organisation regelmäßig begegnen – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.

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