Das Wichtigste in Kürze
- SŽ ist eine Holding. Personenverkehr, Güterverkehr, Traktion und Infrastruktur sind vier getrennte Gesellschaften.
- SŽ-VIT stellt die Lokomotiven für beide Verkehrssparten – die Lok gehört also nicht dem Unternehmen, das den Zug fährt.
- 3 kV Gleichstrom ist der zentrale technische Unterschied und der Grund für Mehrsystemloks im Grenzverkehr.
- An drei von vier Grenzen wechselt das Stromsystem – nur nach Italien passt es zusammen.
- Die Reihennummern haben keinen einfachen Schlüssel. Notiere sie ab, statt sie zu deuten.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Geschäftsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Woran du das Unternehmen erkennst
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Eine Holding mit ungewöhnlicher Arbeitsteilung
- 8.Drei Stromsysteme an vier Grenzen
- 9.Reihennummern ohne einfachen Schlüssel
- 10.Die Transitachse ist der eigentliche Grund hinzufahren
- 11.Welche SŽ-Gesellschaft ist zuständig?
- 12.Fazit
- 13.Häufige Fragen
Steckbrief
| Rechtsform | Staatliche Holding mit eigenständigen Tochtergesellschaften |
|---|---|
| Rolle im System | Konzerndach – gefahren wird von SŽ-Potniški promet und SŽ-Tovorni promet |
| Besonderheit | SŽ-VIT stellt Triebfahrzeuge und Personal für beide Verkehrssparten |
| Infrastruktur | liegt bei einer eigenen Konzerngesellschaft, getrennt vom Verkehr |
| Stromsystem | 3 kV Gleichstrom – ein Erbe der jugoslawischen und italienischen Elektrifizierung |
| Spurweite | 1435 mm Normalspur |
| Fernverkehrsmarke | ICS – InterCitySlovenija auf der Achse Ljubljana–Maribor |
| UIC-Ländercode | 79 für Slowenien, im Anschriftenfeld als SI ausgeschrieben |
| Offizielle Website | www.slo-zeleznice.si |
Geschäftsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
Woran du Slovenske železnice (SŽ) erkennst
Gehört der Zug wirklich zu Slovenske železnice (SŽ)?
- Dreistellige Reihennummern aus jugoslawischer Zeit – 342, 363, 643, 661, 664, 711
- Die neueren Mehrsystemloks tragen 541 für den Taurus und 193 für den Vectron
- Die 193 ist eine europäische Reihennummer, keine slowenische – sie taucht in mehreren Ländern auf
- ICS auf der Anzeige bedeutet den schnellsten Zug des Landes zwischen Ljubljana und Maribor
- Die Stromabnehmer arbeiten mit 3 kV Gleichstrom, an Grenzbahnhöfen wechselt das System
- Ältere Dieselloks stammen aus amerikanischer EMD-Bauart und wurden in jugoslawischer Zeit beschafft
- Der Ländercode im Anschriftenfeld lautet SI
Stärken und Schwächen
Dafür steht das Unternehmen
- Kurze Wege: Das ganze Land lässt sich in wenigen Tagen abfahren
- Grenzbahnhöfe mit Systemwechsel liegen dicht beieinander und sind gut erreichbar
- Starker Transitgüterverkehr auf der Achse vom Hafen Koper nach Norden
- Altbaufahrzeuge aus jugoslawischer Zeit laufen teils noch im Regelverkehr
- Bahnsteige sind meist frei zugänglich und übersichtlich
Wo es hakt
- 3 kV Gleichstrom schließt deutsche Einsystemloks vollständig aus
- Die Reihennummern folgen keinem sauber ableitbaren Schlüssel
- Kleines Netz mit begrenzter Zugzahl – lange Wartezeiten sind normal
- Der Konzernaufbau mit einer eigenen Traktionsgesellschaft verwirrt bei der Zuordnung
- Deutschsprachige Informationen zu Fahrzeugbestand und Struktur sind dünn
Aktualisiert: August 2026 – Slowenien ist eines der kleinsten Bahnländer Europas und zugleich eines der interessantesten. Auf wenigen hundert Kilometern treffen drei Bahnstromsysteme aufeinander, und durch das Land führt die kürzeste Verbindung vom Hafen Koper nach Mitteleuropa. Slovenske železnice fährt darin mit 3 kV Gleichstrom – und diese eine Zahl bestimmt, welche Lok wo überhaupt auftauchen kann.
Grenzverkehr sauber dokumentieren
Lok, Reihennummer und Grenzbahnhof in einem Eintrag – auch wenn der Zug nur zum Lokwechsel hält.
Eine Holding mit ungewöhnlicher Arbeitsteilung
SŽ ist kein einzelner Betrieb, sondern ein Konzerndach. Darunter arbeiten SŽ-Potniški promet im Personenverkehr und SŽ-Tovorni promet im Güterverkehr, dazu je eine Gesellschaft für Infrastruktur und für Traktion.
Genau die letzte ist der Punkt, an dem Sichtungslisten schiefgehen. SŽ-VIT – „Vleka in tehnika“, also Traktion und Technik – stellt Lokomotiven und Triebfahrzeugpersonal für beide Verkehrssparten. Die Maschine vor einem Personenzug gehört damit nicht dem Personenverkehrsunternehmen. Wer Lok und Zugleistung in einen Topf wirft, ordnet in Slowenien systematisch falsch zu.
Drei Stromsysteme an vier Grenzen
Slowenien liegt an einer Nahtstelle. Nach Italien passt das System zusammen, in alle anderen Richtungen nicht – und das ist der Grund, warum hier so viele Mehrsystemloks unterwegs sind.
| Grenzübergang | Nachbarland | Stromsystem dort | Was am Übergang passiert |
|---|---|---|---|
| Jesenice | Österreich | 15 kV 16,7 Hz | Systemwechsel: Mehrsystemlok oder Lokwechsel |
| Šentilj | Österreich | 15 kV 16,7 Hz | Systemwechsel im Norden des Landes |
| Sežana | Italien | 3 kV Gleichstrom | gleiches System, Durchbindung technisch einfach |
| Dobova | Kroatien | 25 kV 50 Hz | Systemwechsel Richtung Zagreb |
| Hodoš | Ungarn | 25 kV 50 Hz | Systemwechsel auf der Ostachse |
Deshalb gehören die Mehrsystemmaschinen zum Alltagsbild: die Reihe 541 als Taurus-Variante und die Reihe 193 als Vectron. Die 193 ist übrigens keine slowenische Nummer, sondern eine europäische – dieselbe Reihe läuft in mehreren Ländern.
Wie oft siehst du einen Systemwechsel?
Italien ist der einzige Nachbar mit demselben Stromsystem – jeder italienische Übergang senkt den Wert.
Reihennummern ohne einfachen Schlüssel
Anders als in Polen oder Norwegen lässt sich die slowenische Fahrzeugbezeichnung nicht in zwei Sätzen erklären. Die dreistelligen Reihennummern stammen aus jugoslawischer Zeit, und ein Schlüssel, der jede Ziffer sauber erklärt, lässt sich aus zugänglichen Quellen nicht zuverlässig rekonstruieren. Wir geben deshalb keinen an.
Praktisch brauchst du ihn auch nicht. Die Reihennummer funktioniert als Bauartkennung, und die wichtigsten Bauarten hat man nach zwei Tagen im Kopf: die Reihe 363 und die Reihe 342 als ältere Gleichstromloks, die Reihe 664 als Diesellok amerikanischer EMD-Bauart, dazu die neueren Triebzüge im Regionalverkehr.
Der Bestand an Dieselloks ist dabei ein eigenes Kapitel. Er stammt überwiegend aus jugoslawischer Zeit und geht auf amerikanische Konstruktionen von EMD zurück, die in Lizenz oder als Direktlieferung nach Europa kamen. Diese Maschinen sehen anders aus als alles, was in Deutschland fährt – kantig, hochbauend, mit einem charakteristischen Motorgeräusch. Sie sind der Grund, warum viele Spotter Slowenien überhaupt ansteuern.
Wie lange sie noch laufen, lässt sich seriös nicht sagen. Im Regionalverkehr haben neue Triebzüge seit den 2020er Jahren einen erheblichen Teil der Altbauleistungen übernommen, und dieser Prozess ist nicht abgeschlossen. Belastbare Angaben zu Stückzahlen oder Ausmusterungsterminen gibt es öffentlich nicht – wer diese Fahrzeuge dokumentieren will, sollte deshalb eher früher als später fahren und sich nicht auf Zusagen aus Foren verlassen.
Reihennummer abschreiben
Sie steht an der Front. Notiere sie so, wie du sie siehst, ohne sie zu interpretieren.
Stromsystem gegenprüfen
Eine reine Wechselstromlok kann im slowenischen Netz nicht selbst gefahren sein. Passt es nicht, hast du eine Überführung oder einen Lesefehler.
Zugleistung und Lok trennen
Die Lok kommt von der Traktionsgesellschaft, die Leistung vom Verkehrsunternehmen. Halte beides getrennt fest.
Anschriftenfeld ergänzen
Ländercode SI plus vollständige Nummer machen die Sichtung eindeutig – der Aufbau steht im Guide zur UIC-Nummer.
Der Grenzbahnhof ist der beste Standort
Wo das Stromsystem wechselt, halten Züge länger, wechseln Lokomotiven und stehen Maschinen zweier Länder nebeneinander. In Slowenien liegen diese Punkte dicht beieinander. Wie man solche Bahnhöfe planvoll angeht, beschreibt der Beitrag zu Grenzbahnhöfen – die Systematik lässt sich direkt übertragen.
Die Transitachse ist der eigentliche Grund hinzufahren
Der Hafen Koper an der Adria ist der Ausgangspunkt der kürzesten Landverbindung nach Mitteleuropa. Über Divača und Ljubljana laufen dort Güterzüge Richtung Österreich und Ungarn – und weil die Strecke offen zugänglich ist, fahren neben SŽ-Tovorni promet auch private Unternehmen wie Adria Transport.
Für Spotter ist das eine seltene Konstellation: eine überschaubare Strecke, auf der in wenigen Stunden mehrere Betreiber und mehrere Lokbauarten vorbeikommen. Weil der Transit von der Adria nach Norden konkurrenzlos kurz ist, läuft der Verkehr auch nachts und am Wochenende – anders als auf vielen slowenischen Nebenstrecken, wo am Samstag praktisch nichts fährt.
Im Personenverkehr ist Ljubljana Hauptbahnhof der Sammelpunkt: Von dort gehen Verbindungen in alle vier Nachbarländer. Jesenice am Karawankentunnel ergänzt den Grenzverkehr nach Österreich – auf der anderen Seite geht es weiter ins Netz der ÖBB.
Vier Nachbarländer an einem Wochenende
Mit der Traintrack App landen slowenische, österreichische und italienische Sichtungen in derselben Liste.
Welche SŽ-Gesellschaft ist zuständig?
Es ist ein SŽ-Verkehr, wenn …
- ein Reisezug im slowenischen Binnenverkehr als Regional-, Eil- oder ICS-Zug fährt
- ein Güterzug das Halterkürzel der Güterverkehrstochter trägt
- die Lok aus dem Bestand der Traktionsgesellschaft stammt
Genauer hinsehen, wenn …
- ein Zug an einem Grenzbahnhof die Lok wechselt
- eine Mehrsystemmaschine ohne eindeutigen Schriftzug fährt
- der Güterzug auf der Koper-Achse unterwegs ist
Es ist kein SŽ-Verkehr, wenn …
- eine private Güterbahn als Halter eingetragen ist
- das Fahrzeug einer Nachbarbahn gehört
- der Zug jenseits der Grenze weitergeführt wird
Keine Zahlen zu Flotte und Netz
Zu Fahrzeugbeständen, Streckenkilometern und Verkehrsleistungen der SŽ gibt es keine gut gepflegte, öffentlich zugängliche deutschsprachige Datenlage. Wir verzichten hier bewusst auf Zahlen, die wir nicht belegen können. Am Bahnsteig gilt wie überall: öffentlich zugängliche Flächen ja, Gleisbereiche und Betriebsanlagen nein.
Fazit
Slovenske železnice ist eine kleine Staatsbahn an einer großen Achse. Die Konzernstruktur mit einer eigenen Traktionsgesellschaft ist ungewöhnlich und der häufigste Grund für falsche Zuordnungen; das Stromsystem mit 3 kV Gleichstrom erklärt fast jede Fahrzeugentscheidung im Land.
Für die Praxis reicht eine einfache Regel: Reihennummer abschreiben, Anschriftenfeld ergänzen, Lok und Zugleistung getrennt notieren. Damit bist du in Slowenien besser aufgestellt als mit jedem Versuch, aus der Nummer eine Systematik herauszulesen, die es so nicht gibt.
Kurzfazit
Drei Stromsysteme an vier Grenzen und eine eigene Traktionsgesellschaft – in Slowenien sagt dir die Lok nicht, wer den Zug fährt.
Zusammenfassung
- Slowenien ist ein Land der Systemgrenzen: Auf kleinem Raum treffen drei Bahnstromsysteme aufeinander.
- Die Trennung von Verkehr und Traktion innerhalb des Konzerns ist ungewöhnlich und für die Zuordnung entscheidend.
- Der Transitverkehr vom Hafen Koper nach Norden ist betrieblich der interessanteste Teil des Netzes.
- Wer Jesenice und Ljubljana besucht, sieht Grenzverkehr und Binnenverkehr an einem Tag.
Häufige Fragen
Ist SŽ eine einzige Gesellschaft?
Nein. Slovenske železnice ist eine Holding, unter der mehrere Tochtergesellschaften arbeiten: SŽ-Potniški promet für den Personenverkehr, SŽ-Tovorni promet für den Güterverkehr, dazu Gesellschaften für Traktion und Infrastruktur. Der Name auf dem Fahrzeug nennt dir den Konzern, nicht die fahrende Gesellschaft.
Was macht SŽ-VIT?
SŽ-VIT steht für „Vleka in tehnika“, also Traktion und Technik. Diese Gesellschaft stellt Triebfahrzeuge, Triebfahrzeugpersonal und Instandhaltung für beide Verkehrssparten. Das ist eine im europäischen Vergleich ungewöhnliche Konstruktion: Die Lok vor einem Personenzug gehört damit nicht dem Personenverkehrsunternehmen. Für Sichtungslisten heißt das, Lok und Zugleistung getrennt zu betrachten.
Warum fährt Slowenien mit 3000 Volt Gleichstrom?
Das System stammt aus der Elektrifizierung in jugoslawischer Zeit und knüpft an das italienische Netz an, das ebenfalls mit 3 kV Gleichstrom arbeitet. Es wurde nie umgestellt. Praktisch bedeutet das: Österreichische oder deutsche Einsystemloks können nicht einfahren, und an den meisten Grenzen sind Mehrsystemmaschinen oder ein Lokwechsel nötig.
An welchen Grenzen wechselt das Stromsystem?
An dreien von vieren. Nach Österreich (15 kV 16,7 Hz), nach Ungarn und nach Kroatien (jeweils 25 kV 50 Hz) ändert sich das System. Nur nach Italien passt es zusammen, weil dort ebenfalls 3 kV Gleichstrom liegt. Deshalb ist Jesenice an der Strecke nach Österreich einer der interessantesten Punkte im Land.
Was bedeuten die Reihennummern wie 363 oder 664?
Sie stammen aus dem jugoslawischen Bezeichnungssystem und sind dreistellig. Ein sauber ableitbarer Schlüssel, der jede Ziffer erklärt, lässt sich daraus nicht zuverlässig rekonstruieren – wir geben deshalb bewusst keinen an. Praktisch reicht dir die Reihennummer als Bauartkennung: Die Reihe 363 ist eine ältere Gleichstromlok, die Reihe 664 eine Diesellok amerikanischer Bauart.
Warum trägt eine slowenische Lok die Nummer 193?
Weil 193 keine slowenische, sondern eine europäische Reihennummer ist. Die Vectron-Maschinen laufen in mehreren Ländern unter derselben Nummer. Das ist ein guter Anlass, sich klarzumachen, dass die Nummer an der Front nicht immer eine nationale Systematik abbildet – eindeutig wird es erst über das vollständige Anschriftenfeld.
Was ist der ICS?
InterCitySlovenija ist die schnellste Zuggattung des Landes und verbindet vor allem Ljubljana mit Maribor. Es handelt sich um eine Produktmarke des Personenverkehrsunternehmens, nicht um eine eigene Gesellschaft. Daneben gibt es Regional- und Eilzüge sowie internationale Verbindungen zu allen vier Nachbarländern.
Warum ist der Güterverkehr in Slowenien so stark?
Wegen des Hafens Koper. Von dort führt die kürzeste Landverbindung von der Adria nach Mitteleuropa durch Slowenien Richtung Österreich und Ungarn. Neben SŽ-Tovorni promet fahren dort private Unternehmen wie Adria Transport. Auf dieser Achse siehst du in kurzer Zeit mehr verschiedene Betreiber als sonst irgendwo im Land.
Sieht man in Slowenien noch alte Fahrzeuge?
Ja, aber der Anteil sinkt. Dieselloks amerikanischer EMD-Bauart aus jugoslawischer Zeit und ältere Gleichstromloks laufen teilweise noch im Regelverkehr, während im Regionalverkehr seit den 2020er Jahren neue Triebzüge übernehmen. Wer diese Altbaufahrzeuge dokumentieren will, sollte nicht zu lange warten – belastbare Aussagen über Restlaufzeiten gibt es allerdings nicht.
Wo lohnt sich Spotting in Slowenien am meisten?
Ljubljana Hauptbahnhof für den Binnen- und Fernverkehr, Jesenice für den Grenzverkehr nach Österreich mit Systemwechsel. Beide liegen nah beieinander und lassen sich an einem Tag verbinden. Für den Güterverkehr solltest du zusätzlich Zeit an der Achse Richtung Koper einplanen.
Fahrzeuge von Slovenske železnice (SŽ) dokumentieren
Unternehmen, Fahrzeug, Ort und Datum in Sekunden erfasst – und sichtbar für die Community.
Die operative Ebene in der EVU-Datenbank
Wer die Züge tatsächlich führt, mit Halterkürzel und Erkennungsmerkmalen am Fahrzeug.
Slovenske železnice, d.o.o. (SŽ Holding)
Slovenske železnice, d.o.o. ist der Dachname einer ganzen Namensfamilie. Im Feld begegnet er dir selten – in Archiven und Suchmasken dafür umso häufiger.
NahverkehrSlovenske železnice – Potniški promet, d.o.o. (SŽ-PP)
Slovenske železnice – Potniški promet, d.o.o. trägt sein Geschäftsfeld im Namen: „potniški promet“ heißt Personenverkehr. Slowenische Bahnnamen sind lesbarer, als sie aussehen.
GüterverkehrSlovenske železnice – Tovorni promet, d.o.o. (SŽ-TP)
Slovenske železnice – Tovorni promet, d.o.o. steht für Güterverkehr. Wer ihn in Slowenien beobachtet, sieht Verkehre, deren Ziele weit jenseits der Landesgrenzen liegen.
WeitereSŽ – Vleka in tehnika, d.o.o. (SŽ-VIT)
SŽ – Vleka in tehnika, d.o.o. trägt zwei technische Begriffe im Namen: Traktion und Technik. Das ist etwas anderes als ein Verkehrsangebot – und im Feld gut sichtbar.
GüterverkehrAdria Transport d.o.o.
Adria Transport d.o.o. wird in dieser Datenbank unter zwei Ländern geführt. Diese Seite zeigt, wie du mit mehrdeutigen Zuordnungen umgehst, ohne etwas zu behaupten.
GüterverkehrRail Cargo Carrier – Slovenia d.o.o.
Rail Cargo Carrier – Slovenia d.o.o. ist im Güterverkehr tätig. Rund um Slowenien lohnt ein Blick auf den Fahrdraht: Hier gilt 3 kV Gleichstrom statt 15 kV Wechselstrom.
Typische Fahrzeuge
SZ 363
Sechs Achsen, schräg abfallende Front, Spitzname Brigitte: Die SŽ-Reihe 363 ist die markanteste Ellok Sloweniens. So erkennst und findest du sie.
BaureiheSZ 342
Die Reihe 342 gehört zur älteren Generation slowenischer Gleichstromloks italienischer Herkunft. So ordnest du sie ein und so findest du sie vor Ort.
BaureiheSZ 541 (Taurus)
Die Reihe 541 ist Sloweniens Taurus auf Basis der Siemens-Bauart ES64U4 – eine Mehrsystemlok, die zwischen Gleich- und Wechselstromnetzen vermittelt.
BaureiheSZ 193 (Siemens Vectron)
Die Reihe 193 ist der Mehrsystem-Vectron – auch in Slowenien. Diese Seite zeigt die Erkennungsmerkmale und erklärt, warum das slowenische Stromsystem alles bestimmt.
BaureiheSZ 664
Die Reihe 664 ist Sloweniens dieselelektrische Streckenlok amerikanischer Herkunft. So unterscheidest du sie von Elloks, Triebzügen und den verwandten 6er-Reihen.
BaureiheSZ 312 (Stadler FLIRT)
Die Reihe 312 gehört zu den elektrischen Triebzügen der Slovenske železnice. So bestimmst du sie im Feld und so ordnest du das slowenische Reihensystem ein.
Wo du Slovenske železnice (SŽ) antriffst
Spotting-Orte, an denen dir Fahrzeuge dieser Organisation regelmäßig begegnen – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Ljubljana Hauptbahnhof
Ljubljana ist kein großer Bahnhof – aber einer der wichtigsten Engpässe Südosteuropas. Auf wenigen Bahnsteiggleisen bündelt sich der Verkehr zwischen den Adriahäfen und Mitteleuropa, mit Güterzügen am Personenbahnsteig und einem ungewöhnlich langlebigen Fahrzeugpark.
GrenzbahnhofJesenice
In Jesenice endet das slowenische Gleichstromnetz, dahinter beginnt der Karawankentunnel nach Österreich. Dazu kommt der Abzweig der nicht elektrifizierten Bohinj-Bahn und die Kulisse der Julischen Alpen. Wenig Verkehr, viel Substanz – und ein Lichtfenster, das im Talkessel kurz ist.
GüterknotenVillach Hauptbahnhof
Villach ist der südliche Gegenpol zu den Alpenübergängen: Hier endet die Tauernbahn, hier zweigen die Strecken nach Italien und Slowenien ab, und hier wird umgestellt, gewechselt und weitergegeben. Ein Ort für alle, die Güterverkehr statt Fernverkehr suchen.
KnotenbahnhofZagreb Glavni kolodvor
Zagreb hat einen der schönsten Bahnhöfe Südosteuropas und zugleich einen der ruhigsten. Das Empfangsgebäude von 1892 stammt aus der Zeit, als hier der Orientexpress hielt – der Betrieb darunter ist heute überschaubar, der Fahrzeugpark dafür ungewöhnlich langlebig.
Weitere Unternehmen
Österreichische Bundesbahnen (ÖBB)
Die ÖBB sind kein einzelnes Unternehmen, sondern ein Konzern aus Personenverkehr, Rail Cargo Group und Infrastruktur. Wer in Österreich spottet, kommt am vierstelligen Reihenschema nicht vorbei – es sagt dir Antriebsart und Bauart, bevor du das Fahrzeug überhaupt erkannt hast.
StaatsbahnTrenitalia
Trenitalia ist der Personenverkehrsarm der FS-Gruppe – nicht die italienische Staatsbahn als Ganzes. Netz, Güterverkehr und Hochgeschwindigkeitsmarken verteilen sich auf mehrere Gesellschaften, und die Fahrzeugbezeichnungen folgen einer eigenen Buchstabenlogik.
StaatsbahnHŽ Putnički prijevoz
HŽ Putnički prijevoz ist der Personenverkehrsarm der kroatischen Staatsbahn – seit der Aufspaltung eine von drei Schwestergesellschaften neben Güterverkehr und Netz. Die Fahrzeugnummern folgen dabei einer jugoslawischen Logik, die man einmal verstanden haben muss.
StaatsbahnMÁV Magyar Államvasutak
MÁV ist in Ungarn Netzbetreiber und Konzerndach zugleich – die Reisezüge fahren unter dem Namen MÁV-START, der Güterverkehr gehört längst einem österreichischen Konzern. Und fast jedes Fahrzeug trägt zwei Bezeichnungen nebeneinander.
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