Bombardier TRAXX

TRAXX ist keine Baureihe, sondern eine Plattform: dieselbe Grundlok in vielen Varianten. So entschlüsselst du die Typenbezeichnungen und erkennst die Familie.

Auch bekannt als: TRAXX · TRAXX AC · TRAXX MS · Baureihen 145, 146, 185, 186, 187

DeutschlandDeutschlandElektrolokomotiven8 Min. LesezeitAktualisiert: August 2026

Bo'Bo'

Achsfolge

5.600 kW

typische Dauerleistung

140/160

km/h je nach Variante

Das Wichtigste in Kürze

  • TRAXX ist eine Plattform, keine Baureihe: dieselbe Grundkonstruktion in Varianten für Land, Stromsystem und Einsatzart.
  • Der Typenschlüssel ist lesbar: F steht für Fracht, P für Passenger, die Zahl für die Höchstgeschwindigkeit, AC, DC, MS und DE für die Antriebsart.
  • In Deutschland tragen TRAXX-Loks unter anderem die Baureihennummern 145, 146, 185, 186 und 187.
  • Erkennungsmerkmal: streng rechteckiger Kasten, flache Front, vier Achsen.
  • Halter und Lackierung sind veränderlich – ein großer Teil der Flotte ist vermietet.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Was ist Bombardier TRAXX?
  2. 2.Den Typenschlüssel lesen
  3. 3.Welche Baureihe steckt dahinter?
  4. 4.Warum Privatbahnloks so unterschiedlich aussehen
  5. 5.Spotting-Praxis: TRAXX findest du überall
  6. 6.Wie sich die Plattform über die Generationen verändert hat
  7. 7.Häufige Verwechslungen
  8. 8.Fazit

Steckbrief

FahrzeugartPlattform für vierachsige Lokomotiven, elektrisch und dieselelektrisch
HerstellerBombardier Transportation, seit 2021 Teil von Alstom
Ursprungabgeleitet aus der Adtranz-Baureihe 145
AchsfolgeBo'Bo' (zwei zweiachsige Drehgestelle)
Typische Höchstgeschwindigkeit140 km/h bei Güterzug-, 160 km/h bei Reisezugvarianten
Dauerleistungrund 5.600 kW bei den Wechselstromvarianten
Deutsche Baureihenunter anderem 145, 146, 185, 186 und 187
Diesel-VariantenTRAXX DE, in Deutschland unter anderem als Baureihen 245 und 285

Erkennungsmerkmale

Hast du wirklich diese Baureihe vor dir?

Hak ab, was auf das Fahrzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Rechteckiger, sehr gerade gezeichneter Lokkasten ohne Rundungen
  • Flache Front mit breitem, durchgehendem Fensterband und schmalen Lichtern
  • Vier Achsen in zwei Drehgestellen – nie sechsachsig
  • Große Lüftergitterflächen an den Seitenwänden im hinteren Kastenbereich
  • Betriebsnummern in Deutschland vor allem 145, 146, 185, 186, 187
  • Lackierung und Halterkürzel wechseln häufig, weil viele Maschinen vermietet sind

Aktualisiert: August 2026 – Wenn dir in Deutschland eine kantige, vierachsige Ellok vor einem Güter- oder Regionalzug begegnet, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie zur TRAXX-Familie gehört. TRAXX ist keine Baureihe, sondern eine Plattform – und genau das macht sie für Spotter interessant und gleichzeitig verwirrend. Diese Seite entschlüsselt das System dahinter.

TRAXX gesichtet? Nummer entscheidet.

Bei Plattformloks sagt erst die Fahrzeugnummer, welche Variante du vor dir hast – halte sie direkt in Traintrack fest.

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Was ist Bombardier TRAXX?

TRAXX ist der Produktname einer Lokomotivplattform, entwickelt von Bombardier Transportation. Seit 2021 gehört sie zum Programm von Alstom, das den Hersteller übernommen hat. Die Grundlage bildete die Adtranz-Baureihe 145; aus ihr entstand über mehrere Generationen eine ganze Familie vierachsiger Lokomotiven in der Achsfolge Bo’Bo’.

Der entscheidende Gedanke ist nicht technischer, sondern wirtschaftlicher Natur. Statt für jede Bahn und jedes Land eine eigene Lok zu entwerfen, legt der Hersteller Kasten, Drehgestelle und Antrieb fest und variiert nur, was variieren muss: Stromsystem, Zugsicherung, Zulassungen, Höchstgeschwindigkeit. Dieselbe Idee verfolgt Siemens mit dem Siemens Vectron – die beiden Plattformen sind die direkten Konkurrenten auf dem europäischen Markt.

Den Typenschlüssel lesen

Die Bezeichnungen wirken sperrig, folgen aber einer klaren Logik. Wer sie einmal auseinandergenommen hat, versteht jede Variante ohne Nachschlagen.

Erster Buchstabe: Einsatzzweck

F steht für Fracht, also Güterverkehr. P steht für Passenger, also Reisezugdienst. Das bestimmt Getriebeauslegung und Zugheizung.

Zahl: Höchstgeschwindigkeit

140 oder 160 – die Zahl nennt schlicht die zulässige Höchstgeschwindigkeit in Kilometern pro Stunde.

Buchstaben am Ende: Antriebsart

AC für Wechselstrom, DC für Gleichstrom, MS für Mehrsystem, DE für dieselelektrisch. Das entscheidet, in welchen Netzen die Lok fahren kann.

Generation beachten

Zusätze wie AC2 oder AC3 kennzeichnen die Bauserie. Spätere Generationen unterscheiden sich in Elektronik, Front und Ausstattungsoptionen.

Aus dieser Systematik ergibt sich, dass eine F140 AC eine Güterzuglok für 140 km/h im Wechselstromnetz ist – in Deutschland unter der Baureihe 185 unterwegs. Eine P160 AC dagegen ist eine Reisezuglok für 160 km/h und trägt hier die Nummer 146.

Welche Baureihe steckt dahinter?

Für die Bestimmung im Feld ist die Herstellerbezeichnung zweitrangig: An der Lok steht die Betriebsnummer. Die folgende Übersicht ordnet die wichtigsten deutschen Nummernkreise der Plattform zu.

Baureihe Einsatzschwerpunkt Typische Auslegung Erkennbar an
145 Güterverkehr Ursprungsvariante der Plattform frühe, sehr schlichte Kastenform
146 Regional- und Fernverkehr Reisezuglok für 160 km/h häufig vor Doppelstockzügen
185 Güterverkehr Wechselstromvariante für 140 km/h Standardbild auf Güterstrecken
186 grenzüberschreitender Verkehr Mehrsystemausführung zusätzliche Stromabnehmer
187 Güterverkehr jüngere Generation modifizierte Front, oft Zusatztechnik

Die Nummer allein sagt allerdings nichts über den Halter. Ein erheblicher Teil der Flotte gehört Leasinggesellschaften und ist an wechselnde Eisenbahnverkehrsunternehmen vermietet. Zu diesen Vermietern zählt Angel Trains, das komplette Flotten an Betreiber vergibt, die anschließend ihre eigenen Farben darauflackieren. Wie du aus der vollständigen Fahrzeugnummer Land und Halter abliest, erklärt der Guide zur UIC-Nummer.

Halter, Lackierung und Einsatz sind veränderlich

Gerade bei Mietloks wechseln Anschriften und Farbgebung schnell. Eine Zuordnung „Baureihe X fährt für Unternehmen Y“ hält oft nur wenige Fahrplanjahre. Notiere deshalb immer das Datum zur Sichtung und behandle Halterangaben als Momentaufnahme.

Wer fährt gerade mit welcher TRAXX?

Aktuelle Community-Sichtungen zeigen dir Halter und Lackierungen, bevor du losfährst.

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Warum Privatbahnloks so unterschiedlich aussehen

Kaum eine Fahrzeugfamilie zeigt so gut, wie sich der Bahnmarkt verändert hat. Früher gehörte eine Lok der Staatsbahn und trug deren Farben über Jahrzehnte. Heute gehört sie häufig einem Vermieter, fährt für ein Verkehrsunternehmen, das sie für ein bestimmtes Verkehrsvertragsjahr gemietet hat, und wechselt danach weiter.

Für die Bestimmung bedeutet das eine klare Rangfolge der Merkmale. Die Bauform ist stabil – der rechteckige Kasten bleibt, egal welche Farbe darauf ist. Die Betriebsnummer ist stabil, solange die Lok nicht umgebaut oder umgezeichnet wird. Lackierung und Halterkürzel dagegen sind die instabilsten Merkmale überhaupt, und ausgerechnet sie fallen beim ersten Blick am meisten auf.

Wer sich beim Bestimmen auf die Farbe verlässt, liegt bei Privatbahnloks deshalb regelmäßig daneben. Umgekehrt sind gerade diese wechselnden Anstriche für viele Spotter der Reiz an der Sache: Eine bestimmte Lackierung existiert nur in einem Zeitfenster. Wie du gezielt nach solchen Fahrzeugen suchst, beschreibt der Beitrag zu Werbeloks und Sonderlackierungen.

Spotting-Praxis: TRAXX findest du überall

Weil die Plattform sowohl im Güter- als auch im Reisezugverkehr vertreten ist, brauchst du keinen Spezialstandort. Interessant wird es dort, wo viele Varianten aufeinandertreffen – etwa im Übergabebahnhof Aachen West, wo Maschinen mehrerer Halter nebeneinander auf die Weiterfahrt nach Belgien warten.

Güterknoten für Vielfalt

An großen Güterbahnhöfen begegnen dir unterschiedliche Halter und Varianten innerhalb weniger Stunden – vom öffentlichen Bereich aus gut zu beobachten.

Regionalknoten für Reisezugvarianten

Wo Doppelstockzüge im Wendebetrieb verkehren, hast du planbare Zeiten und ruhige Standzeiten am Bahnsteig.

Seitenwand ins Bild nehmen

Nummer und Halterkürzel sind bei dieser Familie die eigentliche Information. Plane den Ausschnitt entsprechend.

Sicherheitsregeln einhalten

Fotografiere ausschließlich von öffentlich zugänglichen Standorten. Gleise, Betriebsanlagen und Abstellgruppen sind tabu.

Die systematische Reihenfolge beim Bestimmen – Bauform, Achszahl, Nummer – beschreibt die Anleitung zum Bestimmen von Baureihen.

Wie sich die Plattform über die Generationen verändert hat

TRAXX ist über zwei Jahrzehnte gewachsen, und das sieht man den Fahrzeugen an – wenn man weiß, worauf man achten muss. Die frühen Maschinen wirken am schlichtesten: glatte Flächen, einfache Frontgestaltung, wenig Aufbauten. Mit jeder Generation kamen Anforderungen dazu, die sichtbare Spuren hinterlassen haben.

Die auffälligste Veränderung betrifft die Front. Neuere Bauserien tragen überarbeitete Frontpartien, unter anderem wegen gestiegener Anforderungen an den Aufprallschutz. Wer zwei Generationen nebeneinander sieht, erkennt den Unterschied sofort; einzeln betrachtet ist er dagegen leicht zu übersehen. Gelegenheiten dazu bieten Systemwechselbahnhöfe wie Bad Bentheim, wo mehrere TRAXX-Generationen gleichzeitig herumstehen.

Der zweite Bereich ist das Dach. Mehrsystemvarianten tragen zusätzliche Stromabnehmer, teils in unterschiedlicher Ausführung. Fahrzeuge mit Zusatzausrüstung für nicht elektrifizierte Anschlussgleise haben zudem mehr Technik im Maschinenraumbereich – erkennbar an veränderten Lüftergittern und zusätzlichen Klappen an der Seitenwand.

Der dritte Bereich sind Anbauteile: Antennen, Kameras, Komponenten der Zugsicherung. Sie kommen im Lauf der Jahre auch bei älteren Maschinen hinzu, wenn Strecken nachgerüstet werden. Das führt zu der auf den ersten Blick überraschenden Situation, dass zwei Loks derselben Bauserie unterschiedlich aussehen können – nicht weil sie ab Werk verschieden waren, sondern weil sie unterschiedlich nachgerüstet wurden.

Für die Bestimmung heißt das: Halte dich an die stabilen Merkmale. Kastenform und Achszahl ändern sich nie, die Betriebsnummer praktisch nie. Alles andere – Dachausrüstung, Anbauteile, Lackierung, Halter – ist eine Momentaufnahme. Wer das im Kopf behält, wundert sich später nicht, wenn ein altes Foto nicht mehr zum aktuellen Zustand derselben Maschine passt.

Häufige Verwechslungen

Es spricht für eine TRAXX, wenn …

  • der Lokkasten streng rechteckig ohne Rundungen wirkt
  • die Front flach ist und ein breites Fensterband trägt
  • du vier Achsen in zwei Drehgestellen zählst
  • die Nummer mit 145, 146, 185, 186 oder 187 beginnt

Sieh genauer hin, wenn …

  • die Lok eine auffällige Werbe- oder Halterlackierung trägt
  • du nur die Front im Gegenlicht siehst
  • es sich um eine jüngere Generation mit modifizierter Front handelt

Es ist keine TRAXX, wenn …

  • die Front modelliert und in mehreren Ebenen gestaltet ist – dann eher Vectron oder Taurus
  • du sechs Achsen zählst
  • die Nummer mit 152, 182, 189 oder 193 beginnt

Die schwere Mehrsystemlok aus dem Siemens-Programm findest du unter Baureihe 189, die abgespeckte Standardvariante desselben Herstellers unter Siemens Smartron. Wie die deutsche Fernverkehrslok derselben Herstellerlinie aussieht, zeigt die Baureihe 101, die noch bei Adtranz entstand.

Fazit

TRAXX ist die vielleicht wichtigste Vokabel für alle, die moderne europäische Elloks verstehen wollen. Eine Grundkonstruktion, viele Varianten, viele Länder, viele Halter. Erkennen kannst du die Familie an ihrer strengen Kastenform; welche Variante genau vor dir steht, verrät nur die Fahrzeugnummer. Und weil Lackierungen und Halter ständig wechseln, ist die Nummer auch das Einzige, worauf du dich langfristig verlassen kannst.

Kurzfazit

Rechteckiger Kasten, flache Front, vier Achsen: Das ist TRAXX. Der Typenschlüssel verrät den Einsatzzweck, die Betriebsnummer die Baureihe – und die Lackierung nur den aktuellen Vertrag.

Alle TRAXX-Varianten auseinanderhalten

Mit Nummer, Halter und Datum dokumentiert siehst du auf einen Blick, welche Variante dir noch fehlt.

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Zusammenfassung

  • Wer TRAXX verstanden hat, ordnet einen erheblichen Teil des europäischen Lokbestands sofort richtig ein.
  • Die Plattform reicht von der Güterzuglok über die Regionalverkehrslok bis zur dieselelektrischen Variante.
  • Optisch verrät sich die Familie durch ihre streng rechteckige Kastenform.
  • Weil viele Maschinen vermietet werden, ist die Lackierung das unbeständigste und die Nummer das verlässlichste Merkmal.

Häufige Fragen

Was bedeutet TRAXX?

TRAXX ist der Produktname einer Lokomotivplattform von Bombardier Transportation, die heute zu Alstom gehört. Der Name steht für eine Familie vierachsiger Lokomotiven, die aus einer gemeinsamen Grundkonstruktion abgeleitet werden – mit unterschiedlichen Stromsystemen, Zulassungen und Höchstgeschwindigkeiten.

Was heißt F140 AC oder P160 MS?

Der Schlüssel ist lesbar: F steht für Fracht, P für Personenverkehr. Die Zahl nennt die Höchstgeschwindigkeit in km/h. Die Buchstaben am Ende beschreiben die Antriebsart: AC für Wechselstrom, DC für Gleichstrom, MS für Mehrsystem, DE für dieselelektrisch.

Welche deutschen Baureihen gehören zur TRAXX-Familie?

Unter anderem die Baureihen 145, 146, 185, 186 und 187 im elektrischen Bereich sowie dieselelektrische Varianten wie 245 und 285. Die Ursprungskonstruktion ist die Adtranz-Baureihe 145, aus der sich alle späteren Generationen entwickelt haben.

Woran erkenne ich eine TRAXX-Lok?

An der streng rechteckigen Kastenform ohne Rundungen, der flachen Front mit breitem Fensterband und den vier Achsen in zwei Drehgestellen. Die Familie wirkt sachlich und kantig – im Gegensatz zur stärker modellierten Front der Siemens-Bauarten.

Was ist der Unterschied zwischen TRAXX und Vectron?

Es sind konkurrierende Plattformen zweier Hersteller mit derselben Grundidee. TRAXX stammt von Bombardier, heute Alstom, der Vectron von Siemens. Optisch unterscheiden sie sich deutlich: TRAXX ist streng rechteckig, der Vectron hat eine flächiger modellierte Front mit charakteristischer Lichtanordnung.

Warum sehen TRAXX-Loks so unterschiedlich lackiert aus?

Weil ein großer Teil der Flotte nicht Bahnunternehmen gehört, sondern Leasinggesellschaften. Die Maschinen wechseln je nach Vertrag den Einsatz und werden umlackiert oder mit Aufklebern versehen. Lackierung und Halterkürzel sind deshalb Momentaufnahmen und kein verlässliches Bestimmungsmerkmal.

Gibt es TRAXX-Loks auch mit Dieselmotor?

Ja. Die dieselelektrischen Varianten tragen das Kürzel DE und sind für Strecken ohne durchgehende Oberleitung gedacht. Daneben gibt es Ausführungen mit kleinem Hilfsdieselmotor für die letzte Meile, damit eine Ellok auch nicht elektrifizierte Anschlussgleise bedienen kann.

Wie dokumentiere ich eine TRAXX-Sichtung sinnvoll?

Mit der vollständigen Fahrzeugnummer, dem Halterkürzel, Datum und Ort. Bei Plattformloks ist die Baureihennummer allein wenig aussagekräftig, weil äußerlich ähnliche Maschinen unterschiedlichen Varianten und Haltern angehören. Ein Foto der Seitenwand ist deshalb wertvoller als eines der Front.

Sichtung von Bombardier TRAXX festhalten

Datum, Ort und Fahrzeugnummer in Sekunden erfasst – und sichtbar für die Community.

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